BANGKOK – Das Büro für nationale Wasserressourcen (ONWR) schlägt Alarm: Von Montag, 15. Juni 2026 bis Donnerstag, 18. Juni 2026 drohen durch einen starken Südwest-Monsun gefährliche Hochwasser. Betroffen sind gleich drei große Flüsse und mindestens sieben Provinzen.
Starker Monsun drückt Wasser in die Flussmündungen
Der Auslöser ist ein heftiger Südwest-Monsun, der über der Andamanensee, Süd-Thailand und dem Golf von Thailand wütet. Er lässt die Wasserstände an den Flussmündungen massiv ansteigen.
Das ONWR warnt vor hohen Gezeitenständen, die das Meerwasser an den Mündungen von Chao Phraya, Mae Klong und Tha Chin Fluss signifikant ansteigen lassen. Für tiefliegende Gebiete wird das schnell zur Gefahr.
Sieben Provinzen und drei Hauptstraßen in der Gefahrenzone
Die Behörde rechnet damit, dass die Flüsse über die Ufer treten. Besonders kritisch ist das für Gemeinden, die keinen Schutzdamm haben oder außerhalb permanenter Hochwasserschutzanlagen liegen.
Betroffen sind sieben Provinzen sowie drei Hauptstraßen, die in der Gefahrenzone liegen. Die Namen der betroffenen Provinzen und Straßen wurden vom ONWR nicht genannt.
Behörden rufen zu erhöhter Wachsamkeit auf
Das ONWR fordert alle zuständigen Behörden und die Öffentlichkeit auf, die Hochwasserbedingungen genau zu beobachten. Die kritische Phase beginnt am Montag und dauert bis Donnerstag.
Die Kombination aus Gezeiten und Monsun kann vor Ort schnell zu Überschwemmungen führen. Mögliche Überflutungen sind insbesondere in tiefliegenden Gebieten entlang des Chao Phraya, Mae Klong und Tha Chin Flusses sowie in Gemeinden ohne Hochwasserschutzdämme zu erwarten.



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