SAMUT PRAKAN – Ein schockierender Fund am frühen Morgen: Ein Metzger entdeckt auf dem Rücksitz seines Autos eine tote Frau. Der 61-Jährige beteuert seine Unschuld und hat eine tragische Vermutung, was der Unbekannten zugestoßen sein könnte.
Leiche auf dem Rücksitz entdeckt
Chanasin, ein 61-jähriger Metzger, wollte am frühen Morgen des 16. Juli nur zu seinem Stand auf dem Samrong-Markt fahren. Als er am Chao Pho Thap Samrong Schrein im Bezirk Phra Pradaeng ankam, griff er nach einer Tasche auf dem Beifahrersitz und spürte eine Berührung am Rücken.
Beim Umdrehen traute er seinen Augen nicht: Auf dem Rücksitz lehnte eine leblose Frau. Der Fahrer schaltete sofort das Licht an, erkannte die Situation und alarmierte umgehend die Beamten der Polizeistation Samrong Tai.
Fahrer bestreitet jede Tatbeteiligung
Laut Polizei wirkte der 61-Jährige bei seiner Aussage völlig schockiert. Er gab an, die auf 60 bis 70 Jahre geschätzte Frau noch nie im Leben getroffen zu haben und bestritt jegliche Beteiligung an ihrem Tod.
Ersthelfer der Por Teck Tung Stiftung und Forensiker rückten an. Die unbekannte Tote trug keine Ausweispapiere bei sich und wies nach einer ersten Untersuchung keine sichtbaren Verletzungen oder Anzeichen eines Angriffs auf.
Das unverschlossene Auto am Straßenrand
Chanasin schilderte den Ermittlern den Abend zuvor: Nach Marktschluss fuhr er zu seiner Wohnung in der Soi Wat Dan und stellte den Wagen ab. Weil das Schließsystem seines schwarzen Nissan defekt war, konnte er das Fahrzeug nicht abschließen.
Diese fatale Panne könnte der Schlüssel zu dem mysteriösen Vorfall sein. Der Metzger vermutete gegenüber der Polizei, dass die Frau das offene Auto betrat, um sich vor dem Wetter zu schützen oder auszuruhen.
Stundenlang tot – ohne äußere Spuren
Die Beamten gehen nach der ersten Untersuchung am Fundort davon aus, dass die Frau bereits seit mehreren Stunden tot war. Trotz der sitzenden Position auf der Rückbank fanden sich keinerlei Hinweise auf ein Gewaltverbrechen.
Chanasin äußerte die Vermutung, die Unbekannte könnte an einer Vorerkrankung gestorben sein. Die Fahrt von seiner Wohnung zum Markt hatte er angetreten, ohne etwas Ungewöhnliches im Wageninneren zu bemerken.
Die Fahrt mit dem stummen Gast
Wäre nicht die Tasche auf dem Beifahrersitz gewesen, die ihn zum Umdrehen zwang, wäre der Leichnam möglicherweise noch länger unentdeckt geblieben. Der Fahrer bemerkte auf der gesamten Strecke keinerlei Geräusche oder Bewegungen.
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Erst in unmittelbarer Nähe zum Schrein machte die Berührung an seinem Rücken ihn stutzig. Der Anblick eines menschlichen Fußes ließ ihn sofort aus dem Wagen springen und die Polizei rufen.
Autopsie soll Identität und Todesursache klären
Der Leichnam der Frau wurde noch am Fundort sichergestellt und an das Zentrale Institut für Forensische Wissenschaft überführt. Eine Obduktion soll nun die genaue Todesursache klären und dabei helfen, die Identität der Unbekannten festzustellen.
Die Polizei sicherte zudem latente Fingerabdrücke im Fahrzeug. Bis die Ergebnisse vorliegen, bleibt der Fall ein Rätsel und der 61-jährige Metzger ein Zeuge, unter dessen Autodach sich eine stille Tragödie abspielte.



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