BANGKOK – Das Thailändische Meteorologische Amt warnt am 17. Juli vor heftigen Gewittern. Für weite Teile des Ostens und die Hauptstadt Bangkok gilt eine hohe Regenwahrscheinlichkeit von 60 Prozent. Die Behörde fürchtet Sturzfluten und hat eine Warnung an die Bevölkerung herausgegeben.
Monsun und Tiefdruck bringen die Gefahr
Ein mäßiger Südwest-Monsun durchzieht derzeit die Andamanensee, Thailand und den Golf. Gleichzeitig sorgt ein Tiefdruckgebiet über dem oberen Teil Vietnams für instabile Wetterverhältnisse.
Die Kombination dieser Wetterlagen führt zu teils kräftigen Niederschlägen. Besonders tückisch: Bereits gefallener Regen lässt Bäche und Flüsse anschwellen.
Die Brennpunkte im Osten und Bangkok
Der Großteil des Ostens ist akut von Unwettern bedroht. In Nakhon Nayok, Prachin Buri, Chanthaburi und Trat liegt die Regenwahrscheinlichkeit bei 60 Prozent, örtlich fällt der Regen stark aus.
Bangkok selbst entgeht den Schauern ebenfalls nicht. Auch hier rechnet die Behörde mit einer Regenwahrscheinlichkeit von 60 Prozent, die Temperaturen liegen zwischen 26 und 34 Grad.
Obere Regionen in Alarmbereitschaft
Das Meteorologische Amt warnt die Bevölkerung im oberen Thailand ausdrücklich vor den Gefahren durch Starkregen und angesammeltes Wasser. Die Folge sind mögliche Sturzfluten und Sturzbäche.
Besonders gefährdet sind Hanglagen nahe Wasserläufen und tiefgelegene Gebiete. Betroffen sind hier der Norden mit Provinzen wie Mae Hong Son, Chiang Mai und Chiang Rai sowie der Nordosten um Bueng Kan, Sakon Nakhon und Nakhon Phanom mit einer Regenwahrscheinlichkeit von 40 Prozent.
Weitere Regionen stellenweise nass
In der Zentralebene sind Gebiete wie Phra Nakhon Si Ayutthaya, Kanchanaburi und Ratchaburi betroffen. Auch hier liegt die Regenwahrscheinlichkeit bei 40 Prozent.
Im Süden nimmt der Regen hingegen ab. An der Ostküste um Chumphon, Surat Thani und Nakhon Si Thammarat sowie an der Westküste mit Ranong, Phang Nga und Trang gibt es nur vereinzelt Gewitter bei 30 Prozent Wahrscheinlichkeit.
Temperaturen und Wind im Überblick
Die Temperaturen bleiben landesweit sommerlich. Im Norden und Nordosten klettert das Thermometer auf 31 bis 36 Grad, in der Zentralebene auf bis zu 35 Grad.
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Im Osten werden 32 bis 34 Grad erreicht, im Süden steigen die Werte auf 33 bis 36 Grad. Der Südwestwind weht mit Geschwindigkeiten zwischen 10 und 35 Kilometern pro Stunde.
Wellen bis über zwei Meter möglich
Auf dem Meer ist Vorsicht geboten. Im oberen Golf von Thailand und in der oberen Andamanensee türmt der Wind die Wellen auf 1 bis 2 Meter Höhe.
In Gewitternähe schlagen die Wellen sogar mit mehr als 2 Metern zu. Das zuständige Amt ruft alle Schiffsführer eindringlich dazu auf, vorsichtig zu fahren und Gewitterzonen unbedingt zu meiden.



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