Horror-Crash in Thailand: Wieder kämpft ein Brite um Bein und Vermögen

Nach einem waghalsigen U-Turn kollidierte der Brite frontal, erlitt schwere Knochenverletzungen und droht nun an explodierenden Klinikrechnungen zu verzweifeln. Rettet ihn eine Spendenkampagne, bevor das Geld für seine OPs ausgeht?

Horror-Crash in Thailand: Wieder kämpft ein Brite um Bein und Vermögen
DailyMail

THAILAND – Ein Motorradunfall hat das Leben des britischen Auswanderers Darren Cummins schlagartig zerstört. Nach einem Frontalzusammenstoß mit einem wendenden Auto kämpft der 34-Jährige mit massiven Beinverletzungen, explodierenden Krankenhauskosten und der Angst, nie wieder richtig gehen zu können.

U-Turn–Manöver endet in der Katastrophe

Der Unfall ereignete sich am 13. Juni auf einer dreispurigen Straße. Cummins war mit etwa 100 km/h unterwegs, als ein entgegenkommendes Fahrzeug plötzlich eine Kehrtwende über alle drei Fahrspuren machte.

Der Schotte sah das Auto erst, als es nur noch einen Meter von ihm entfernt war. Für eine Reaktion war es zu spät. Die Wucht des Aufpralls war so gewaltig, dass Cummins rund 27 Meter durch die Luft geschleudert wurde.

„Mein Bein hat die Wucht abgefangen“

„Mein Bein hat die Wucht des Aufpralls abgefangen, aber wäre das ein anderer Teil meines Körpers gewesen, die Brust oder der Kopf, dann wäre ich jetzt nicht hier“, schildert Cummins die dramatischen Sekunden. Er verlor das Bewusstsein und wachte mit einer Sauerstoffmaske im Krankenhaus wieder auf.

Die Verletzungen sind verheerend: schwere Brüche an Unterschenkel und Knöchel sowie der Verlust der Achillessehnenfunktion machen eine vollständige Genesung ungewiss.

Vorauszahlung vor jeder Behandlung

Neben den Schmerzen kämpft Cummins mit einem finanziellen Albtraum. Die Krankenhauskosten sind inzwischen auf 22.000 Pfund explodiert, nachdem die Klinik ursprünglich nur etwa 15.000 Pfund veranschlagt hatte. Seine gesamten Ersparnisse sind aufgebraucht.

Besonders bitter: Vor jedem einzelnen Eingriff, selbst in Notfällen, besteht das Krankenhaus auf Vorkasse. „Bei jedem Eingriff werden wir jetzt wegen des Geldes bedrängt, bevor sie an mir arbeiten – selbst wenn es ein Notfall ist, muss man das Geld haben“, kritisiert der Brite das System.

Zweifel an vollständiger Genesung

Vor dem Unfall war Cummins ein leidenschaftlicher Motorradfahrer, der regelmäßig unterwegs war, um Thailands „Schönheit“ zu sehen. Nun hat er große Zweifel, ob er jemals wieder richtig laufen oder auf ein Motorrad steigen kann.

„Ich habe mich wegen dieser Aussicht in den Schlaf geweint“, gesteht er. Vor ihm liegen mindestens drei weitere Operationen und eine lange Rehabilitation. Die Chancen auf eine vollständige Heilung sind ungewiss.

Nach den Ersparnissen kommt der Spendenaufruf

Der 34-Jährige, der seit 2015 in Thailand lebt und als Unternehmensentwicklungsberater arbeitet, sah keinen anderen Ausweg, als eine GoFundMe-Kampagne zu starten. Ein Schritt, der ihm sichtlich schwerfällt. Er habe nie „dieser Ausländer in Thailand“ sein wollen, der um Hilfe bittet, habe aber seinen Stolz herunterschlucken müssen. Der Unfall hat nicht nur sein Leben, sondern auch das seiner Freundin komplett auf den Kopf gestellt.

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Quelle: AseanNow
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16 Kommentare zu „Horror-Crash in Thailand: Wieder kämpft ein Brite um Bein und Vermögen

  1. Da der Lenker des wendenden Fahrzeuges offenbar die Schuld trägt, frage ich mich warum um Geld gebettelt werden muss. Der Halter des Autos sollte doch versichert sein und di Kosten durch seine Versicherung übernommen werden!

    1. Hier ist Thailand. Wenn der Verursacher keine Versicherung und Geld hat, wird das Unfallopfer zahlen müssen. Wenn ein Mitverschulden gebastelt wird, bei 100 KM durchaus möglich, dann wird selbst der Anspruch noch zweifelhaft

      1. Die Deckungssummen der gesetzlichen Thai Verkehrsversicherung sind derart lächerlich, dass reicht gerade mal für ’ne Aspirin.

    2. Die ges. KFZ-Haftpflicht in Thailand liegt ohne Zusatzversicherung unter 100k BHT und eine Erstattung von Sachschäden ist nicht vorgesehen.

  2. Und ganz unabhängig davon, hätte er eine gute Krankenversicherung,dann würde diese in Vorlage treten und ihre Ansprüche beim Verursacher geltend machen. Ohne Versicherung und mit 100 auf dem Motorrad ist auch nicht gerade gut.

  3. Kann es nicht mehr hören. Mal wieder einer aus UK, ohne KV. Natürlich gibt es wieder ein Spendenkonto. Irgendwie sind sie [entfernt]!!!!

    Redaktioneller Hinweis: Teile dieses Kommentars, die gegen die Regeln verstoßen haben, wurden entfernt.

  4. Und wieder ein Brite. Lebt seit 11 Jahren in Thailand und hat keine Unfallversicherung. Tragisch, aber mein Mitleid hält sich in Grenzen. Es sollte langsam jedem klar sein, dass es eine Unfallversicherung braucht. Wünsche ihm gute Besserung und viel Glück.

  5. Traurig so ein nicht selbst verursachten Unfall. Aber noch trauriger ist wieder ein Mann der es eigentlich aus seiner Heimat besser wissen sollte. Wer fährt im Thailändischen Verkehr mit 100 km/h?? Wer lebt in Thailand ohne Unfallversicherung?? Ein absolutes No Go so fahrlässig zu handeln. Und jetzt soll die Allgemeinheit dafür aufkommen??

  6. Ich fahre in thailand seit Jahren Roller und Big Bike. Ich habe eine gute AKV, meine Fahrzeuge sind first part Versichert und vor allem, ich schaue vorausschauend beim fahren, insbesondere bei u turns. bisher zum Glück noch kein Unfall gehabt. Natürlich mit gutem Helm und bei touren auch mit entsprechender Schutz Bekleidung.

  7. Mir kommt es so vor, dass wir die ständigen Geschichten der unversicherten Briten nur deshalb immer wieder zu lesen bekommen, weil man auf die Werbepartner aus der Versicherungsbranche und wie wichtig das ist aufmerksam machen will.

    1. Bei Evergreens integrieren wir auch direkt im Fließtext Links von Werbekunden, worauf eine rote Hinweisbox am Textende explizit aufmerksam macht. Bei diesem aktuellen Nachrichtenbeitrag handelt es sich jedoch um einen redaktionellen Artikel ohne jegliche Werbelinks; die ausgespielten Anzeigen sind standardisiert und stehen in keinem inhaltlichen Zusammenhang mit der Meldung.

  8. Innerorts 50km/h
    Außerorts 90kmh(gelegentlich 120km/h)
    Internationaler Führerschein für Pkw und Zweiräder.
    Da Er 11 Jahre in Thailand lebt hat Er sicher einen Thai Führerschein?????
    Krankenversicherung bis gespart???
    Hätte Er wenigstens eine Reisekrankenversicherung würde Er wahrscheinlich nach England ausgeflogen.
    Mein Mitleid hält sich in Grenzen, auch wenn sein Schicksal jetzt hart ist.

  9. Sicherlich ein tragischer Unfall. Ausgewandert 2015, seitdem offenbar ohne Krankenversicherung. Und als „ein leidenschaftlicher Motorradfahrer, der regelmäßig unterwegs war“ auch keine Unfallversicherung! Das kann man durchaus machen, wenn man bereit ist die Risiken zu tragen. Das Sytem der Vorkasse im Hospital sollte Herr Cummins allerdings kennen, nach 11 Jahren hier lebend!
    Eine Extension des Non Immigration 0-A bekomme ich seit Jahren nur, wenn ich eine KV nachweise.

  10. Wer nicht Versichert ist,muss fühlen!
    Aber ich habe Mitleid mit ihm und daher 1 Baht Spende.

Kommentare sind geschlossen.

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