Nach Hunde-Streit: Ausländer mit Waffe festgenommen

Drohung mit dem Tod nach Zoff um Hundeurin: Die Polizei stürmte das Wohnhaus des aggressiven Mannes, doch bei der Razzia kam eine noch weitaus gravierendere Wahrheit ans Licht, die nun juristische Konsequenzen nach sich zieht.

SAN SAI, CHIANG MAI – Erst drohte er wild mit einer Waffe, dann klickten die Handschellen: Polizeibeamte haben einen Mann aus der Shan-Ethnie festgenommen, der in einem Internet-Video Anwohner massiv bedroht hatte. Auslöser des Nachbarschaftsstreits war ein pinkelnder Hund.

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Ein Video heizt die Stimmung an

Der Fall nahm in einem Wohngebiet im Tambon San Na Meng seinen Anfang. Weil sein Hund vor ein Wohnheim und geparkte Autos uriniert hatte, wurde der Mann von Anwohnern zur Rede gestellt.

Was folgte, war ein Wutausbruch, der in einem Handyvideo landete und in den sozialen Medien die Runde machte. Darin soll er die Umstehenden mit Sätzen wie „Gleich wirst du hier sterben“ eingeschüchtert und sich dabei an den Gürtel gegriffen haben, als würde er eine Schusswaffe ziehen.

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Polizei greift durch

Der öffentliche Druck nach der Verbreitung des Clips war enorm. Polizeioberst Sathitchai Nittayawan, Chef der Polizeistation San Sai, ließ den Fall umgehend von seiner Ermittlungsabteilung prüfen.

Ziel war es, den Täter so schnell wie möglich ausfindig zu machen. Die Fahndung lief in enger Abstimmung mit den Kollegen der Polizeistation Mae Jo.

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Illegal eingereist und bewaffnet

Der Durchsuchungsbefehl führte die Beamten schließlich zu einer Unterkunft im Tambon Nong Han. Am 16. Juli 2025 stürmten sie das Zimmer des Verdächtigen.

Dort fanden sie nicht nur den Mann, sondern auch eine Schusswaffe. Eine Überprüfung seiner Papiere ergab zudem, dass er sich illegal im Land aufhält.

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Drohungen werden weiter geprüft

Die Polizisten nahmen den Mann fest und übergaben ihn an die zuständigen Ermittler der Station Mae Jo. Ihm werden illegaler Waffenbesitz und illegaler Aufenthalt vorgeworfen.

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Das ist womöglich noch nicht alles. Die Polizei sammelt derzeit weitere Beweise, um auch die massiven Drohungen aus dem Social-Media-Video zur Anklage zu bringen.

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Quelle: Chiang Mai News