Kein Volltreffer! Taifun verfehlt uns – Regen-Chaos droht trotzdem

Taifun Dolphin: Kein Direkttreffer, doch Starkregen droht. Der Wirbelsturm verfehlt Thailand, könnte aber die Monsunzeit verstärken und heftige Regenfälle auslösen.

Kein Volltreffer! Taifun verfehlt uns – Regen-Chaos droht trotzdem
ThaiRath

BANGKOK – Der Taifun „Dolphin“ wird Thailand nicht direkt treffen. Das Thailändische Meteorologische Amt gab am 2. August 2026 eine beruhigende Prognose heraus: Der Sturm zieht weit entfernt über den Pazifik in Richtung Japan und China. Dennoch müssen sich Menschen in Nordthailand und im oberen Nordosten auf eine Verstärkung des Monsuns mit teils kräftigem Regen gefasst machen.

Taifun „Dolphin“ zieht an Japans Küste vorbei

Der Sturm hat seinen Kurs bestätigt und bewegt sich nicht auf Thailand zu. Er liegt derzeit weit draußen im Pazifischen Ozean und behält seine nordwestliche Zugbahn bei.

Thailand hingegen bleibt vom direkten Einfluss des Sturms verschont, so die eindeutige Mitteilung der Meteorologen.

Monsunverstärkung bringt Starkregen in den Norden

Zwischen dem 7. und 9. August 2026 wird der Taifun dennoch spürbar sein. Er beeinflusst den über Thailand liegenden Monsun und pumpt zusätzliche Feuchtigkeit in das Wettersystem.

Das führt voraussichtlich zu intensiveren Regenfällen. Besonders der Norden und das obere Isan, also der Nordosten des Landes, müssen mit kräftigen Niederschlägen rechnen.

Aktuelle Regenfälle haben andere Ursache

Viele Regionen Thailands erleben bereits jetzt Regen. Dieser wird nicht vom Taifun „Dolphin“ ausgelöst, stellt die Behörde ausdrücklich klar.

Ursache sind die derzeit dominierende Monsunrinne und der Südwest-Monsun. Diese Wetterlagen sind saisonal typisch und sorgen für die aktuellen, teils ergiebigen Schauer.

Tiefdruckgebiet bei den Philippinen im Blick

Ein weiteres Tiefdruckgebiet östlich der Philippinen beobachten die Meteorologen ebenfalls genau. Es könnte sich kurzzeitig zu einem Tropensturm verstärken.

Für Thailand besteht jedoch auch hier keine unmittelbare Gefahr. Nach der Vorhersage wird es schnell von einem größeren Sturmsystem geschluckt und verliert danach deutlich an Kraft.

Meteorologisches Amt warnt vor Gerüchten

Die Behörde mahnt die Bevölkerung zur Besonnenheit. Es gebe keinen Grund zur Panik, da der Sturm nicht auf Thailand zusteuere.

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Bürger sollten ausschließlich offizielle Mitteilungen des Thailändischen Meteorologischen Amtes verfolgen und Falschmeldungen in sozialen Netzwerken ignorieren.

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Quelle: Thairath

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