Ex-Abgeordneter erschießt Politiker

Laut Polizei soll Chalong Riewraeng den Präsidenten der Provinzverwaltungsorganisation Nonthaburi erschossen haben. Als möglichen Grund nannte er eine offene Zahlung von 11 Millionen Baht.

Ex-Abgeordneter erschießt Politiker
Police / Wassayos Ngamkham / Bangkook Post

NONTHABURI, THAILAND – Der frühere Abgeordnete Chalong Riewraeng ist festgenommen worden, nachdem der Präsident der Provinzverwaltungsorganisation Nonthaburi, Thongchai Yenprasert, in seinem Büro erschossen wurde. Laut Polizei soll Chalong am Montagmorgen mehrere Schüsse abgegeben haben. Als möglichen Grund nannte er eine ausstehende Zahlung von 11 Millionen Baht.

Schüsse im Büro des Verwaltungschefs

Nach Angaben der Polizei drang Chalong gegen 11 Uhr in das Büro von Polizeioberst Thongchai im Bezirk Muang ein. Dort soll er mehrere Schüsse auf den Präsidenten der Provinzverwaltungsorganisation abgegeben haben.

Thongchai wurde in das Phranangklao-Krankenhaus gebracht, wo er für tot erklärt wurde.

Telefonat während einer Live-Sendung

Laut Polizei rief Chalong danach Anchalee Paireerak an, eine Nachrichtensprecherin des Senders Naew Na. Sie befand sich zu diesem Zeitpunkt mitten in einer Live-Sendung.

Chalong soll ihr gesagt haben, dass er etwa fünf Schüsse auf Thongchai abgegeben habe. Anchalee forderte ihn auf, die Waffe abzulegen, sich zu beruhigen und im Büro auf die Polizei zu warten, während Mitarbeiter des Senders die Polizeiwache Rattanathibet verständigten.

Vorwurf einer offenen Zahlung über 11 Millionen Baht

Im Telefonat erklärte Chalong laut Polizei, er habe den Verwaltungschef erschossen, weil dieser sich geweigert habe, ihm 11 Millionen Baht zurückzuzahlen. Chalong sagte, Thongchai schulde ihm diesen Betrag.

Die Polizei stellte diese Darstellung als Aussage des Festgenommenen dar. Weitere Angaben zu den Hintergründen wurden zunächst nicht veröffentlicht.

Früherer Abgeordneter von Nonthaburi

Chalong ist ein bekannter Politiker aus Nonthaburi. Er saß früher für die Thai Citizen Party und später für die Pheu-Thai-Partei im Parlament.

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Bei der Wahl 2023 trat er unter dem Banner der Bhumjaithai-Partei an und verlor. Nach der Tat wurde er festgenommen und zur Polizeiwache Rattanathibet gebracht.

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Quelle: Bangkok Post
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