Kleinbus in Thailand ausgebrannt – Zwei Tote

Zwölf Menschen wurden verletzt und in mehrere Kliniken gebracht. Ein Passagier berichtete von hohem Tempo und einem müde wirkenden Fahrer; die Polizei prüft die Unfallursache.

Kleinbus in Thailand ausgebrannt - Zwei Tote
ThaiRath

ROi ET, Thailand – Ein mit 14 Menschen besetzter Kleinbus ist am frühen Morgen bei Ban Khok Lam von der Straße abgekommen, umgekippt und vollständig ausgebrannt. Zwei laotische Passagiere starben, zwölf weitere Menschen wurden verletzt. Die Polizei untersucht den Unfall noch.

Zwei Tote, zwölf Verletzte nach Feuer im Kleinbus

Der Unfall ereignete sich am 18. August gegen 5.20 Uhr auf der vierspurigen Straße zwischen Kalasin und Mukdahan. Der Kleinbus stürzte bei Ban Khok Lam im Bezirk Phone Thong in der Provinz Roi Et neben die Fahrbahn und fing dort schnell Feuer.Der Ort liegt an der Grenze zu Ban Khui im Bezirk Kuchinarai der Provinz Kalasin.

Das Fahrzeug mit dem Kennzeichen 1 นช 5478 Bangkok brannte vollständig aus. Die beiden Todesopfer konnten zunächst weder als männlich noch als weiblich identifiziert werden.

Verletzte in mehrere Kliniken gebracht

Rettungskräfte von Bua Khao und Sam Kha sowie medizinische Teams brachten die zwölf Verletzten zur Behandlung weg. Fünf Verletzte kamen in das Krankenhaus Somdet Phra Yupparat Kuchinarai.

Der Rettungsdienst Bua Khao brachte sechs weitere Menschen zur Behandlung, ein Verletzter wurde von der Rettung Sam Kha transportiert. Die Behörden sammelten die Namen der Verletzten und Toten noch.

Fahrt von Bangkok nach Mukdahan

Der Kleinbus war gegen 21 Uhr am Vorabend in Bangkok gestartet. Die laotischen Passagiere wollten nach Mukdahan, um ihre Genehmigungen zu verlängern und anschließend in ihr Land zurückzukehren.

Insgesamt saßen nach den ersten Angaben 14 Menschen im Fahrzeug, darunter der Fahrer. Der Unfall ereignete sich am frühen Morgen während der Fahrt.

Passagier berichtet von hohem Tempo

Ein verletzter laotischer Passagier sagte, ein junger Mann und eine junge Frau hätten ihn gebeten, den Fahrer wegen der Geschwindigkeit zu warnen. Sie hätten den Eindruck gehabt, der Kleinbus fahre mit etwa 140 Kilometern pro Stunde.

Der Passagier habe den Fahrer aufgefordert, langsamer zu fahren. Dieser habe zunächst das Tempo verringert, später aber wieder schneller gefahren.

Polizei prüft Unfallursache

Nach Angaben des verletzten Passagiers wirkte der Fahrer während der Fahrt wiederholt müde und nickte am Steuer ein. Der Passagier berichtete außerdem, der Fahrer habe das Lenkrad zeitweise nur mit einer Hand gehalten.Zuvor hatte der Fahrer zwar kurz angehalten, aber nicht ausreichend geschlafen.

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Ob diese Angaben mit dem Unfall zusammenhängen, ist noch nicht geklärt. Die Polizei untersucht den Unfallort detailliert, um die tatsächliche Unfallursache festzustellen.

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Quelle: Thairath
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