KOH SAMUI, THAILAND – Ein israelischer Mann ist vom Provinzgericht Koh Samui zu einer Geldstrafe von 5.000 Baht verurteilt worden, weil er der Besitzerin des Samui Exotic Park mit dem Tod gedroht haben soll. Der Fall begann nach einem Streit über die verweigerte Aufnahme einer israelischen Familie in den Tierpark und hat weitere Ermittlungen ausgelöst.
Gericht verhängt Geldstrafe gegen Israeli
Die Polizei von Koh Samui teilte am Donnerstag, 20. August 2026, mit, dass der Mann lediglich als Jacob identifiziert wurde. Er war festgenommen worden, nachdem Jindarat Sattayapun wegen eines Facebook-Beitrags mit einer Drohung gegen ihr Leben Anzeige erstattet hatte.
Die Behörden suchen weiterhin nach einer weiteren Person. Sie soll ein Kopfgeld von 500.000 Baht auf die Besitzerin des Tierparks ausgesetzt haben.
Streit nach verweigertem Eintritt
Auslöser war ein Vorfall am 12. August. Ein israelisches Paar mit zwei Kindern erklärte, der Eintritt in den Park sei ihnen verweigert worden.
Jindarat, eine Thailänderin, die nach Angaben der Polizei den Zoo betreibt, sagte, sie habe Israelis den Zutritt verweigert. Zuvor hätten mehrere Besucher angeblich keinen Eintritt bezahlt, Tierfutter aus den Körben anderer Gäste genommen, Parkregeln missachtet und Schweinen Milch ins Gesicht gespritzt.
Sicherheitskontrolle vor dem Samui Exotic Park
Nach Bekanntwerden der mutmaßlichen Drohung richtete die Polizei ab dem 15. August einen Sicherheitskontrollpunkt vor dem Samui Exotic Park ein.
Stellvertretender Innenminister Polapee Suwunchwee erklärte, ihm lägen Berichte über Streitigkeiten zwischen der Zoo-Besitzerin und israelischen Ausländern auf Koh Samui vor. In separaten Berichten hieß es, ein Israeli habe Jindarat aufgefordert, den Zoo zu schließen und die Insel zu verlassen.
Behörden prüfen Streit um Flaggen
Unabhängig davon untersuchen der Bezirkschef von Koh Samui, Amorn Chumchuay, Polizei, Einwanderungsbehörden und weitere Stellen Online-Behauptungen über den französischen Mitbesitzer des Samui Exotic Park und dessen thailändische Ehefrau.
Nach Angaben der Behörden steht der Streit mit Flaggen am Eingang des Parks in Moo 1 im Ortsteil Mae Nam in Verbindung. Dort sollen eine palästinensische Flagge mit der Aufschrift „Free Palestine“, eine israelische Flagge mit einem Symbol gegen den Aufenthalt von Israelis sowie eine Papierscheibe zum Schießtraining gezeigt worden sein.
Ermittler prüfen Beiträge und Aufenthaltsorte
Die Darstellungen hätten israelische Menschen beleidigt, erklärten die Behörden. Ein Israeli, der beschuldigt wird, online eine Todesdrohung ausgesprochen zu haben, soll sich nach Angaben der Einwanderungsbehörde in Frankreich und nicht auf Koh Samui aufgehalten haben.
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Der Mann soll sich online mit dem französischen Mitbesitzer des Tierparks gegenseitig kritisiert und herausgefordert haben. Amorn kündigte an, die Fakten zunächst zu prüfen, bevor über mögliche Gesetzesverstöße entschieden werde.
Gleicher Schutz für alle Nationalitäten
Die Behörden erklärten, Sicherheit und rechtlicher Schutz müssten auf Koh Samui für Menschen aller Nationalitäten gleichermaßen gelten.
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Die Ermittlungen zu den Online-Vorwürfen, den Flaggen und der mutmaßlichen Belohnung von 500.000 Baht laufen weiter.

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