BANGKOK, Thailand – Die thailändische Einwanderungsbehörde hat einen US-Amerikaner namens Peter in einem Apartmenthaus im Bangkoker Stadtteil Asok in Gewahrsam genommen. Zuvor war seine Aufenthaltserlaubnis aufgehoben worden, nachdem US-Behörden Thailand gebeten hatten, ihn wegen eines mutmaßlichen Verstoßes gegen Auflagen in einem Waffenverfahren zu suchen.
US-Behörden suchten Peter wegen Waffenverfahrens
Nach Angaben der Einwanderungspolizei soll Peter gegen Bedingungen verstoßen haben, die während des laufenden Gerichtsverfahrens für seine Freilassung vor dem Prozess galten. In den USA muss er sich nun voraussichtlich dem weiteren Verfahren stellen.
Die US-Behörden teilten Thailand außerdem mit, dass Peter zuvor in mehreren Strafsachen festgenommen worden sei. Genannt wurden unter anderem der Besitz einer Schusswaffe und ein Angriff mit einer Schusswaffe, Kreditkartenbetrug, ein Angriff auf die Ehefrau, rechtswidrige Freiheitsentziehung und Einschüchterung im Zusammenhang mit schwerer Kriminalität.

Ermittler fanden ihn in Sukhumvit 21
Die Ermittlungsabteilung 1 der Einwanderungsbehörde arbeitete bei der Suche mit der für internationale Strafsachen zuständigen Einheit der US-Botschaft zusammen. Die Beamten lokalisierten Peter schließlich in Soi Sukhumvit 21 im Viertel Khlong Tan Nuea des Bangkoker Bezirks Watthana.
Die Einsatzkräfte gingen zu dem Apartmenthaus, übergaben ihm die Mitteilung über die Aufhebung seiner Aufenthaltserlaubnis und nahmen ihn in Gewahrsam. Anschließend brachten sie ihn zur Ermittlungsabteilung 3 der Einwanderungsbehörde.
Aufenthalt galt zunächst noch als gültig
Die thailändischen Beamten stellten fest, dass Peter weiterhin im Land lebte und seine bisherige Aufenthaltserlaubnis noch nicht abgelaufen war. Nach Einschätzung der Einwanderungspolizei stellte er jedoch eine Gefahr für die Sicherheit dar.
Der Fall wurde deshalb dem Leiter der Ermittlungsabteilung der Einwanderungsbehörde vorgelegt.
Ausweisung in die USA wird vorbereitet
Peter bleibt in Gewahrsam, während die Behörden seine Entfernung aus Thailand vorbereiten. Die Einwanderungsbehörde erklärte, sie werde dafür mit den zuständigen Stellen zusammenarbeiten.
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Er soll in die Vereinigten Staaten zurückgebracht werden, damit dort das weitere Gerichtsverfahren stattfinden kann. Die Behörde kündigte an, internationale Daten weiter zu verknüpfen, um gefährlichen Personen die Nutzung Thailands als Versteck zu erschweren.
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