Zum zweiten Mal zum Tode verurteilt!

Die 39-Jährige steht in insgesamt 15 Verfahren: Zwischen 2015 und 2023 wurden in sieben Provinzen 15 Menschen vergiftet, nur eine Person überlebte. Als Motiv nannten Ermittler Geld und Schulden.

Zum zweiten Mal zum Tode verurteilt!
Bangkok Post

BANGKOK – Das Strafgericht hat am Dienstag Sararat Rangsiwuthaporn, bekannt als „Aem Cyanide“, zum Tod verurteilt. Nach Überzeugung des Gerichts plante die 39-Jährige, ihre Gläubigerin Darinee Thepthawee im Dezember 2020 in der Provinz Nakhon Pathom mit Zyankali zu vergiften, um Schulden loszuwerden. Der Fall ist das siebte von 15 Verfahren gegen Sararat.

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Todesurteil wegen vergifteter Mahlzeit

Die Staatsanwaltschaft erklärte, Sararat habe Kaliumzyanid in eine Mahlzeit gemischt und diese Darinee, 34, serviert. Ärzte der Toxikologie und Rechtsmedizin am Siriraj-Krankenhaus bestätigten bei der Obduktion, dass das Gift zum Versagen innerer Organe – darunter Herz, Lunge und Leber – und zum Tod führte.

Das Gericht kam zu dem Schluss, dass Sararat die Tötung geplant hatte. Nach den Feststellungen sollte der Tod der Gläubigerin helfen, ihre Schulden zu beseitigen.

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Treffen auf dem Markt angekündigt

Die ältere Schwester des Opfers sagte vor Gericht aus, Sararat habe Darinee am 12. Dezember 2020 eine Nachricht geschickt. Darin habe sie angekündigt, am folgenden Tag auf dem Samphran-Markt Hainan-Hähnchenreis essen zu wollen, und Darinee eingeladen.

Das Gericht stellte fest, dass Sararat bis kurz vor dem Eintritt der Giftwirkung am 13. Dezember bei Darinee gewesen war. Nach der Trennung kehrte Darinee nach Hause zurück und brach kurz darauf bewusstlos zusammen.

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60.000 Baht Schulden und weitere Geldsorgen

Sararat kannte Darinee nach Medienberichten seit 2014 und besuchte sie häufig. Sie hatte sich 60.000 Baht von ihr geliehen und sie außerdem eingeladen, sich an drei Spargemeinschaften zu beteiligen.

Vor Gericht wurde erklärt, dass Sararat das Geld nicht zurückzahlen konnte, weil sie zu viele weitere Schulden bei anderen Gläubigern hatte. Nach Auffassung des Gerichts plante Sararat den Mord, um ihre Schulden zu begleichen.

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15 vergiftete Menschen in sieben Provinzen

Der Fall löste landesweit Bestürzung aus und führte zu einer schärferen Prüfung des Umgangs mit giftigen Chemikalien. Ermittler stellten fest, dass zwischen 2015 und 2023 insgesamt 15 Menschen in sieben Provinzen vergiftet worden waren.

Nur eine Person überlebte. Nach Angaben der Ermittler ging es bei den Taten jeweils um Geld und darum, Schulden zu beseitigen. Die Opfer hatten sich wenige Stunden vor ihrem Tod mit Sararat getroffen.

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Fall wurde nach Todesfall in Ratchaburi bekannt

Bekannt wurde die Serie nach dem Tod von Siriporn Khanwong in Ratchaburi am 14. April 2023. Sararat und Siriporn waren befreundet und hatten sich am Mae-Klong-Fluss getroffen, um Fische freizulassen und damit religiöse Verdienste zu erwerben.

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Siriporn brach zusammen und starb. In ihrem Körper wurde Zyankali gefunden. Sararat half ihr laut dem Artikel nicht, sondern fuhr mit den persönlichen Gegenständen und dem Bargeld der Frau davon.

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15 Verfahren gegen Sararat

Sararat, die Ehefrau eines ranghohen Polizeibeamten, wurde am 25. April 2023 festgenommen. Zu diesem Zeitpunkt war sie im vierten Monat schwanger; später erlitt sie in Untersuchungshaft eine Fehlgeburt.

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In sechs weiteren Mordverfahren hat das Gericht bereits Urteile gesprochen: einmal die Todesstrafe, zweimal lebenslange Haft als Umwandlung eines Todesurteils und drei Freisprüche. Der jüngste Freispruch wurde am 4. August verkündet. Insgesamt erhob die Staatsanwaltschaft 15 Anklagen gegen Sararat – 14 wegen Mordes und eine wegen versuchten Mordes.

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Quelle: Bangkok Post

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