Thailand stärkt Deutschunterricht an 36 Schulen

Eine neue Vereinbarung mit dem Goethe-Institut verbindet Sprachförderung mit Naturwissenschaften. Mehr als 4.000 Schüler lernen bereits Deutsch, unterstützt von 59 Lehrkräften.

Thailand stärkt Deutschunterricht an 36 Schulen
Matichon

BANGKOK – Thailands Bildungsbehörde für die Grundbildung und das Goethe-Institut Thailand haben am 2. September eine Vereinbarung zur Förderung des Deutschunterrichts und des naturwissenschaftlichen Lernens unterzeichnet. An 36 Schulen lernen bereits mehr als 4.000 Schüler Deutsch – unterstützt von 53 thailändischen und sechs deutschen Lehrkräften.

36 Schulen bieten Deutschunterricht an

Nach Angaben der thailändischen Kommission für die Grundbildung wird Deutsch derzeit an 36 Schulen unterrichtet. Dort lernen mehr als 4.000 Schüler die Sprache.

Für den Unterricht stehen 53 thailändische und sechs deutsche Lehrkräfte zur Verfügung. Vier Zentren für die Entwicklung des Deutschunterrichts im ganzen Land unterstützen die Schulen und stärken die Zusammenarbeit innerhalb des Netzwerks.

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Vereinbarung setzt Rahmen für weitere Projekte

Die am 2. September unterzeichnete Absichtserklärung soll die Zusammenarbeit zwischen der Kommission für die Grundbildung und dem Goethe-Institut Thailand systematisch und dauerhaft ordnen. Im Mittelpunkt stehen der Deutschunterricht, naturwissenschaftliches Lernen und weitere Bildungsprojekte.

Unterzeichnet wurde das Dokument von Wisanu Thrapsombat, dem stellvertretenden Generalsekretär der Kommission, und Johannes Hossfeld, dem Leiter des Goethe-Instituts Thailand. Vishnu handelte dabei im Auftrag von Pichet Pho Phakdi, dem Generalsekretär der Kommission. Vertreter von Schulen, Arbeitsgruppen und beiden Organisationen nahmen an der Zeremonie teil.

Deutsch soll Türen zu Studium und Beruf öffnen

Nach Angaben der Bildungsbehörde soll Deutsch mehr sein als ein Mittel zur Verständigung. Die Schüler sollen die Sprache auch für ein späteres Studium, den Beruf und weitere Fachgebiete nutzen können.

Genannt wurden vor allem Naturwissenschaften, Technik, Ingenieurwesen und Innovation. Der Unterricht soll mit echten Anwendungsbereichen verbunden werden, etwa einem Studium im Ausland, der Arbeit bei internationalen Organisationen sowie dem Lernen in technischen und naturwissenschaftlichen Feldern.

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Lehrer, Sprachcamps und Stipendien

Die beiden Partner arbeiten bereits seit längerer Zeit zusammen. Zu den bisherigen Aktivitäten gehören die Fortbildung von Lehrkräften, die Entwicklung des Unterrichts, Schülerveranstaltungen und Bühnen für deren Fähigkeiten.

Hinzu kommen Sprach- und Kulturcamps, Stipendien sowie Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch. Die neue Vereinbarung soll diese Arbeit weiterführen und auf weitere Bildungsbereiche ausdehnen.

Schulen zeigen praktische Ansätze

Bei der Veranstaltung stellte die Triam-Udom-Schule ihre Ansätze für den Deutschunterricht und die Förderung der Sprache vor. Das Goethe-Institut verwies auf die Bedeutung von Deutschunterricht in Verbindung mit interkulturellem Verständnis.

Die Zusammenarbeit soll jungen Menschen den Zugang zu Bildung und Arbeit auf internationaler Ebene erleichtern. Die Vereinbarung verbindet damit die politische Ebene mit der praktischen Arbeit an Schulen und soll Sprachkenntnisse, interkulturelles Verständnis sowie weitere Fähigkeiten für das Lernen und Arbeiten stärken.

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Quelle: Matichon

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