Kambodscha schiebt über 1000 Ausländer und Deutsche ab

Massenabschiebung im Nachbarland: Kambodscha geht gegen illegale Ausländer vor. Unter den Betroffenen sind Dutzende Thais und Chinesen.

Kambodscha schiebt über 1000 Ausländer und Deutsche ab
Khmer Times

KAMBODSCHA – Kambodscha hat innerhalb von zehn Tagen 1.035 Ausländer aus 33 Ländern abgeschoben, darunter 104 Frauen. Unter den Betroffenen waren 65 Thailänder, die über den Grenzübergang Poipet abgeschoben wurden, auch Deutsche. Die Behörden gehen damit härter gegen Verstöße gegen das Einwanderungsrecht, gefälschte Dokumente und mutmaßliche Straftaten vor.

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65 Thailänder über Poipet abgeschoben

Die 65 thailändischen Staatsangehörigen, darunter 28 Frauen, wurden über das internationale Grenztor Poipet in der Provinz Banteay Meanchey abgeschoben. Die Maßnahme erfolgte im zehntägigen Zeitraum ab dem 1. September.

Nach Angaben der kambodschanischen Einwanderungsbehörde standen die Abschiebungen unter der Leitung von Vizepremierminister und Innenminister Sar Sokha sowie ranghohen Mitarbeitern des Ministeriums.

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572 Chinesen standen mit Online-Betrug in Verbindung

Die größte Gruppe bildeten 572 chinesische Staatsangehörige, darunter 15 Frauen. Die Behörden brachten sie mit Online-Betrug in Verbindung und schoben sie mit einem Sonderflug über den Polizeikontrollpunkt des Flughafens Techo ab.

Weitere ausländische Staatsangehörige wurden über den internationalen Flughafen Techo und den internationalen Flughafen Siem Reap-Angkor außer Landes gebracht. Ihnen wurden verschiedene Verstöße vorgeworfen.

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86 Vietnamesen über Grenztor abgeschoben

86 vietnamesische Staatsangehörige, darunter 28 Frauen, wurden über das internationale Grenztor Trapeang Phlong in der Provinz Tboung Khmum abgeschoben.

Die kambodschanischen Behörden nannten insgesamt 33 Nationalitäten. Dazu gehörten neben Chinesen, Vietnamesen und Thailändern auch Bangladescher, Indonesier, Kameruner, Nigerianer, Menschen aus Myanmar, Pakistaner, Madagassen, Taiwaner, Burundier, Ghanaer, Äthiopier, Kenianer und Japaner.

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Vorwürfe reichen von gefälschten Visa bis Drogenhandel

Nach Angaben der Behörden ging es um mutmaßlich illegale Grenzübertritte, Dokumentenfälschung, den Aufenthalt ohne Reisepass, Erpressung sowie gefälschte Visa und QR-Codes. Genannt wurden auch Drogenhandel und Drogenkonsum, illegale Beschäftigung und weitere Straftaten.

Die übrigen Nationalitäten waren Burundier, Tunesier, Liberianer, Sri-Lanker, Gambier, Laoten, Inder, Südafrikaner, Koreaner, Namibier, Togolesen, Türken, Polen, Russen, Briten, Angolaner, Deutsche und Ägypter.

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Abschiebungen sollen fortgesetzt werden

Generalleutnant Sok Veasna, der Leiter der kambodschanischen Einwanderungsbehörde, wies die Abteilung für Ermittlungen und Verfahren an, die Abschiebung ausländischer Staatsangehöriger fortzusetzen, die sich illegal in Kambodscha aufhalten oder dort illegal tätig sind.

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ZUM ANGEBOT

Die Regierung erklärte, die Maßnahmen folgten den gesetzlichen Vorgaben und den Anweisungen von Premierminister Hun Manet. Kambodscha werde nicht zulassen, dass Kriminelle oder illegal im Land lebende Personen das Land als Basis für Online-Betrug oder andere Verbrechen nutzen.

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Behörden verstärken Vorgehen gegen Cyberkriminalität

Unter Sokhas Leitung arbeiten kambodschanische Strafverfolgungsbehörden nach eigenen Angaben verstärkt gegen Cyberkriminalität. Dazu gehören Ermittlungen gegen kriminelle Netzwerke und deren Zerschlagung.

Die Behörden erklärten außerdem, Opfer von Menschenhandel und Online-Betrug zu retten und ihnen eine sichere Rückkehr in ihre Heimat zu ermöglichen.

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Quelle: AseanNow

23 Kommentare zu „Kambodscha schiebt über 1000 Ausländer und Deutsche ab“

    1. Antwort auf: Alexander

      Alex. Ich muss Dir wiedersprechen. Ich könnte Dir jetzt Statistiken und Zahlen um die Ohren hauen. Deine Aussage ist soviel Wert , wie alle Ausländer sind faul und kriminell. Alle Politiker sind faul und Korrupt. Wer Seine Arbeit verloren hat , durch Kündigung oder Krankheit ist früher oder später ein Sozialschmarotzer. Ich bin diese Aussagen so satt!!!
      Meist pauschalieren die Leute, mit solchen Aussagen, die sich nie für Ihr Land Eingesetzt haben sondern, bis jetzt nur von dem phantastischen Grundgesetz und den sozialen Leistungen unseres Landes , profitiert haben.
      Das war jetzt auch eine pauschalierte Aussage über Dich. Obwohl ich Dich nicht kenne.

      1. Antwort auf: Christian

        Wenn ich ihren Kommentar lese finde ich es gut, dass Thailand den freien Verkauf und die Legalisierung von Cannabis rückgängig gemacht hat. Sie leben nicht in einer rotgrünen Blase. Auch nicht in einer rotgrünen Parallelwelt. Es ist schon ein rotgrünes Paralleluniversum. Kommen sie doch endlich aus ihrer rotgrünen Traumwelt und in der realen Welt an.

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  2. Ich weiß gar nicht ob diese Wahrnehmungsstörungen noch behandelbar wären? Da jubelt der braune Rand zu gerade mal 1.000 abgeschobene Ausländer aus Kambodscha. Also ich würde mir das für Deutschland mit seiner „Kuschelpolitik und dem fehlenden Willen“ auf keinen Fall wünschen! Da wurden allein letztes Jahr 22.787 Ausländer abgeschoben.
    Warum nur erscheint mir die braune Propaganda ausschließlich für Leute mit Teilmöblierung im Oberstübchen?

    1. Antwort auf: Oskar Kusch

      Ein typuscher Kusch Kommentar, beleidigend und stets unterstellend alle anderen seien dumm. Vielleicht mal darüber nachdenken, ob alle anderen normal sind.

      Im übrigen wünschte ich mir ebenfalls, dass alle kriminellen Ausländer aus Deutschland abgeschoben würden.

      1. Antwort auf: Peter Pepermans

        Alle anderen? Sie leiden ganz offensichtlich auch an diesen Wahrnehmungsstörungen! Aber dass da nochmals lesen helfen könnte was ich da geschrieben hatte, habe ich eigentlich nicht wirklich. Und wenn Sie sich beleidigt fühlen, dann pflegen Sie ruhig Ihr Gefühl auch weiterhin!

    2. Antwort auf: Oskar Kusch

      Oberstübchen? Teilmöblierung? Meine Meinung: Alles oberhalb des Mundes, der gerne irgendwelche Propaganda, Fakes und Halbwahrheiten nachplappert, herrscht da Leerstand.

    3. Antwort auf: Oskar Kusch

      Nicht nur kurzsichtig sondern farbenblind ist der Oskar also auch noch: So macht er leicht aus „blau“ ein „braun“!
      Welche Gesinnung wohl dahinter steckt…???

      1. Antwort auf: Michael

        Ist schon erstaunlich wie simple manche Argumentation sein kann. Alles was nicht braun ist, muss zwangsläufig „Links Grün versifft“ sein. Und sich dann wundern wenn man Patridiot genannt wird. Echt jetzt?

        1. Antwort auf: Oskar Kusch

          Naja, wenn ich unseren Linken im Bundestag bei dem Thema Straftaten und Abschiebungen zuhöre, dann bin ich langsam wirklich gewillt, es mal mit Blau zu versuchen, notfalls mit irgendeiner Farbe. Anderseits, in ein paar Jahren geht mich das Schauspiel Theater dort nichts mehr an.

          1. Antwort auf: Andreas Fincke

            Welchen Linken hast Du denn wann im Bundestag zugehört? Das würde ich mir auch gerne mal anhören.
            Und @ Marc, Du willst ja angeblich Schweizer sein. Da frage ich mich wie ausgerechnet Du mit Blau wählen zu egal was zurückfinden willst? Dieser Scheib ist dann doch immer wieder entlarvend.

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  4. …….das Land als Basis für Online-Betrug oder andere Verbrechen nutzen…….
    aber genau das wurde Jahrzehnte toleriert weil viele davon profitiert und richtig Geld mit verdient haben.

  5. @Oskar Kusch, Clara Bünger im Mai, und die Zwischenrufe von Cansin Köktürk und ihre Inszenierung diesen Monat . Einzel klingt es ja gut, auch edel. Doch leider auch weit abgehoben. Zusammen genommen wird so eine Partei, die laut Parteiprogram nicht die kleinen Leute im Blick hat, daneben zum Musterknaben.

    1. Antwort auf: Andreas Fincke

      Echt jetzt? Zwei Mädels von der Linkspartei können einen schon in die Arme der Braunen, sorry Blauen treiben? Die Rede von der Clara Bünger habe ich nachgelesen und das Video der Cansin Köktürk mir angeschaut. So kann das eben mal in einem Parlament passieren wenn die vom linken auf die vom rechten Rand treffen. Meine Meinung: Solange die sich nur verbal alles mögliche um die Ohren hauen und glücklicherweise nichts wirklich zu melden haben, dann passt das schon. Bedenklich wäre es nur wenn eine von den parlamentarischen Vertretungen dieser linken, wie rechten Extremisten auch nur einen Zipfelchen der Macht erhaschen könnten. Haben wir in Deutschland von beidem doch schon genügend Erfahrungen gesammelt. Oder alles schon wieder vergessen?

      1. Antwort auf: Oskar Kusch

        Bedenklich, da stimme ich dir zu – und zwar von beiden Seiten. Nur berücksichtige bitte auch, dass ich mit den Folgen direkt zu tun habe: Es geht um die Verlängerung des elektronischen Aufenthaltstitels (eAT) meiner Frau. Ich bekomme ungefiltert mit, dass ein wichtiges Amt seinen Aufgaben wegen akuter Überlastung kaum noch nachkommen kann. Einfach mal vorbeigehen ist seit Jahren unmöglich. Irgendwann verliert selbst das historische Argument seine Wirkung als Totschlagargument, wenn der Alltag kollabiert.
        Die Realität sieht hier mittlerweile so aus: Stellen wir uns vor, Thailand würde bei einem „Extension of Stay“-Antrag (EoS) nach der Abgabe eine Bearbeitungszeit von 12 bis 18 Monaten ansetzen – ohne überhaupt einen vorläufigen Stempel auszugeben. Stattdessen muss man nach der Abgabe einen Extra-Antrag für eine Fiktionsbescheinigung stellen und hoffen, dass irgendwann ein Termin frei wird. Was passiert bei einer Zollkontrolle an ihrem Arbeitsplatz oder wenn sie zu nah an der Grenze in eine Schleierfahndung gerät? Selbst mal eben zum Einkaufen in ein EU-Nachbarland zu fahren, ist derzeit riskant. Dass rechtlich eigentlich eine Fortgeltungsfiktion greift, nützt in der Praxis ohne schriftlichen Nachweis schließlich wenig. Genau diese realen Erfahrungen im Alltag haben meine Sichtweise binnen fünf Jahren grundlegend verändert.
        Aber das ist ein hausgemachtes, deutsches Problem – und das muss schlussendlich auch in Deutschland gelöst werden und nicht hier.

        1. Antwort auf: Andreas Fincke

          Ich musste gerade lächeln. Nicht weil ich das nicht ernst nehmen würde, sondern ganz im Gegenteil weil ich ähnliches auch kenne! Das erste Mal als ich ernsthaft mit der deutschen Bürokratie aneinander geraten bin ist schon länger her. Da hat so ein Schreiberling gemeint ich wäre „schwebend unwirksam“. Dem habe ich dann aber ganz schnell beigebracht wie wirksam man geerdet sein könnte.
          Ganz ähnliche Erfahrungen habe ich übrigens in Spanien machen können. Derr Aufenthaltsstatus hat für meine thailändische Ehefrau lockere 6 Monate gedauert. Aufgeregt hat uns das eher weniger, da wir vorher etliche Jahre in UK gelebt hatten. Da mussten ihr und auch mein Reisepass an die Immigration eingesandt werden. Bearbeitungszeit ebenfalls 18 Monate! Eineinhalb Jahre ohne Ausweisdokument in UK auf der Insel gefangen! Ich hatte das Glück, dass die dortige Deutsche Botschaft das schon kannte und mir problemlos einen Zweitpass ausstellte.
          In Deutschland scheint das Handling sehr unterschiedlich zu sein. Bei uns in der bayerischen Provinz hatte es bei Umzug von Spanien nach Deutschland, nach Terminvereinbarung beim Ausländeramt für den nächsten Tag genau 15 Minuten gebraucht bis eine Aufenthaltsgenehmigung ausgestellt worden war. Das alles ist aber schon ein paar Jahre her.

Kommentare sind geschlossen.

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