NONG KHAI, Thailand – Laos hat 129 Thailänder nach Thailand zurückgebracht, die in Vientiane für elf Online-Glücksspielseiten gearbeitet haben. Unter ihnen waren 14 Personen, die bereits im Mai zurückgeführt worden waren und anschließend illegal nach Laos zurückkehrten. Die Gruppe wurde am 17. September an der Ersten Thai-Lao-Freundschaftsbrücke an thailändische Behörden übergeben.
14 Rückkehrer erneut in Laos aufgegriffen
Die 14 Personen waren am 21. Mai über Nong Khai nach Thailand zurückgebracht worden. Danach kehrten sie nach Angaben der Behörden über inoffizielle Grenzwege erneut nach Laos zurück, um wieder in derselben Art von Arbeit tätig zu sein.
Bei einer weiteren Person stellten die Behörden ebenfalls fest, dass sie Thailand über eine inoffizielle Route verlassen hatte. Die Einwanderungsbehörde in Nong Khai leitete deshalb gegen alle 15 Personen ein separates Verfahren ein.
Arbeit für elf Glücksspielseiten
Die Ermittler stellten fest, dass die Gruppe in Laos für elf Online-Glücksspielseiten arbeitete. Die Beschäftigten verdienten im Durchschnitt zwischen 15.000 und 21.000 Baht im Monat und wohnten während dieser Zeit in mehreren Hotels in Vientiane.
Laotische Behörden hatten die Thailänder wegen Arbeit ohne Genehmigung und wegen der Verbindung zu Online-Glücksspielen festgehalten. Nach Abschluss der Verfahren in Laos wurden sie nach Thailand zurückgebracht.
Übergabe an der Freundschaftsbrücke
Die Übergabe erfolgte gegen 14 Uhr an der Ersten Thai-Lao-Freundschaftsbrücke in Nong Khai. Thai-Einwanderungsbeamte, Polizisten aus Nong Khai und Mitarbeiter der thailändischen Botschaft in Vientiane nahmen die 129 Männer und Frauen entgegen.
Anschließend brachte man die Gruppe zur Überprüfung durch ein interdisziplinäres Team in Nong Khai. Die Rückführung erfolgte nach einem Vorgehen gegen Online-Glücksspiel- und Betrugsoperationen in der laotischen Hauptstadt.
Verfahren wegen unerlaubter Arbeit und Ausreise
Bei der Überprüfung fanden die Behörden keine Opfer von Menschenhandel, keine Personen, die zur Arbeit getäuscht worden waren, und niemanden, gegen den ein Haftbefehl vorlag. Die Arbeitsbehörden in Nong Khai leiteten gegen alle 129 Personen ein Verfahren ein, weil sie zur Arbeit ins Ausland gereist waren, ohne die zuständigen Stellen zu informieren.
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Gegen alle 15 Personen ergriff die Einwanderungsbehörde separate rechtliche Schritte, weil sie Thailand über nicht zugelassene Grenzübergänge verlassen oder die Einreisekontrolle umgangen hatten. Was denkst du darüber? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.
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