BANGKOK, Thailand – Auf der Khao San Road hat die Polizei einen deutschen Touristen mit einem Taser zu Boden gebracht. Zuvor soll der Mann einen schwarzen kanadischen Besucher rassistisch beleidigt, Adolf Hitler gelobt und ihm später über die Straße gefolgt sein.
Polizei setzt Taser gegen deutschen Touristen ein
Nach Angaben des kanadischen Besuchers Marsala Gueye saß er mit zwei australischen Freunden in einem Restaurant, als der angetrunkene Deutsche an ihren Tisch kam. Der Mann habe versucht, sich der Gruppe anzuschließen und ein Buch über Hitler zu zeigen.
Als die Gruppe ihn aufforderte zu gehen, soll er aggressiv geworden sein und wiederholt das N-Wort benutzt haben. Später folgte er den drei Männern über die Straße, woraufhin Anwohner die Polizei riefen.
Hitler-Parolen und Nazi-Symbole im Mittelpunkt
Gueye berichtete, der Deutsche sei später zurückgekommen und habe versucht, ihm eine Tasse zu geben. Auf ihr sei ein Hakenkreuz abgebildet gewesen, wie ein Freund erkannt habe.
Auf Aufnahmen ist ein Tourist mit Hawaiihemd zu sehen, der Hitler lobt, den Hitlergruß zeigt und erneut das N-Wort ruft. Außerdem soll er gesagt haben, Kanye West sei sein „verdammter Bruder“. Gueye gab an, der Mann habe Gepäck mit mehreren Gegenständen mit Hitler- und Nazi-Bezug getragen.

Vier Beamte greifen ein
Die Aufnahmen zeigen den Deutschen, wie er auf Gueye zuläuft. Vier Polizisten gingen dazwischen, nachdem der Mann der Gruppe weiter gefolgt sein soll.
Als der Mann der Gruppe weiter folgte, zog ein Beamter einen Taser und setzte ihn ein. Der Mann wurde durch den Taser außer Gefecht gesetzt, während die Polizisten die anderen Beteiligten aufforderten, sich zu entfernen.
Keine weiteren Ermittlungen geplant
Polizeioberstleutnant Komonsit Sawatmongkol als stellvertretender Leiter der Streifenpolizei der Polizeistation Chanasongkhram sagte, die Beamten hätten zunächst nicht klären können, wer den Streit begonnen habe. Sie beschrieben den Deutschen als möglicherweise betrunken oder benommen und erklärten, bei ihrem Eintreffen keine Gewalt beobachtet zu haben.
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Nach Angaben der Polizei warfen beide Seiten Flaschen, ohne jemanden zu treffen. Der Deutsche wurde nicht festgenommen und durfte nach der Beruhigung des Vorfalls gehen.Beide Seiten erklärten, die Angelegenheit sei erledigt, und schienen keine Anzeige erstatten zu wollen. Gueye suchte später die Polizeistation auf, um sich zu beschweren, doch die Polizei erklärte, der Fall werde nicht weiterverfolgt, weil die mutmaßlichen Opfer nicht zurückkehrten, um weitere Aussagen zu machen.
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In TH kann ja gerne der H.Gruß angewendet werden im Gegensatz zu DE!
Daher keine Strafvervolgung!