Warum verlassen unglückliche Rentner nicht Thailand?

Ein Thailänder fragt auf Reddit, was viele denken aber nie aussprechen: Warum gehen unglückliche Expats nicht einfach weg? Die Antworten sind brutal ehrlich — und zeigen, dass für viele die Tür nach Deutschland, Österreich oder in die Schweiz längst zugeschlagen ist.

Warum verlassen unglückliche Rentner nicht Thailand?
KI generiertes Symbolbild

Auf Reddit hat ein gebürtiger Thailänder eine Frage gestellt, die in der Expat-Community seit Jahren im Raum steht, aber kaum jemand laut ausspricht: Warum verlassen unglückliche Ausländer Thailand nicht einfach? Der Thread auf r/Thailand hat binnen 24 Stunden fast 300 Upvotes eingesammelt und über 200 Kommentare ausgelöst. Die Antworten, die dort stehen, sind ehrlicher als alles, was man in Expat-Facebook-Gruppen je zu lesen bekommt.

Was der Thread offenbart, ist kein Einzelfall und keine Reddit-Blase. Wer länger hinschaut, erkennt ein Muster, das viele DACH-Expats in Thailand kennen, aber ungern thematisieren: Man ist nicht mehr frei zu gehen. Nicht wegen des Visums. Sondern wegen des Geldes.

Google Werbung

Der Reddit-Thread, der einen Nerv trifft

Der Verfasser des ursprünglichen Posts ist Thai, lebt in Thailand und schreibt, er kenne viele Landsleute, die mit der Richtung ihres Landes unzufrieden sind und auswandern. Manche kehren zurück, manche nicht, aber beide hätten den Ort gefunden, der zu ihnen passt. Was ihn aber auf r/Bangkok irritiert hat: Viele Ausländer beschwerten sich dort täglich über Verkehr, Regierung, Bürokratie, Strafverfolgung. Dinge, schreibt er, „die sich niemals ändern werden.“ Seine Schlussfolgerung: Wer mit einem starken westlichen Pass in Thailand lebt und unglücklich ist, sollte gehen. Er hat die Wahl.

Der erste Kommentar, der fast 130 Upvotes bekam, kam von einer Thailänderin: Sie beschwere sich auch täglich über ihr Land, vor und nach dem Essen. Gelächter, aber auch der erste Riss im Argument. Der zweite kam von einem Nutzer namens BaconTH1, der den Kern des Problems klar benennt: Wer älter wird, in Thailand ein Einkommen aufgebaut hat und dessen Geld für das Leben hier reicht, aber nicht mehr für eine Rückkehr nach Australien, Kanada oder Deutschland — der sitzt fest. Die Inflation in den Heimatländern habe das in den letzten Jahren dramatisch verschlimmert.

Google Werbung

Was eine Rückkehr nach Deutschland, Österreich oder in die Schweiz heute kostet

Der Reddit-Nutzer hat recht, wenn er westliche Pässe als Privileg bezeichnet. Aber er unterschätzt, was dieser Pass 2026 noch wert ist, wenn man 16 Jahre weg war, keine Krankenversicherung im Heimatland mehr hat, keine Wohnung, keine lokalen Netzwerke. Ein Single-Budget für ein komfortables Leben in Deutschland liegt bei 1.800 bis 2.800 Euro im Monat, je nach Stadt. In Wien braucht eine Person realistisch 2.000 Euro, in Zürich oder Genf fängt eine Zweizimmerwohnung allein bei 2.200 bis 2.800 Franken Kaltmiete an — das sind umgerechnet rund 2.300 bis 3.000 Euro.

In Thailand lebt derselbe Mann für 1.000 bis 1.500 Euro im Monat komfortabel. Das ist kein Geheimnis, aber die Differenz ist größer geworden. Wer 2010 nach Thailand gegangen ist und seine Rente oder sein Erspartes auf den damaligen Lebensstandard in Westeuropa ausgerichtet hatte, der hat schlicht kein Budget mehr für eine Rückkehr. Nicht weil er schlecht geplant hat. Sondern weil die Heimat in der Zwischenzeit teurer geworden ist, als er sich das je vorgestellt hat.

Google Werbung

Gestrandete Rentner: Das Thema, über das niemand spricht

Ein Nutzer aus dem Thread, der sich als Belgier mit eigenem Unternehmen in Thailand vorstellt, bringt es auf den Punkt: Sein Einkommen entsteht in Thailand, ermöglicht dort einen schönen Lebensstil. In Belgien würde dasselbe Geld kaum ans Existenzminimum reichen. Er beschwere sich viel, zahle aber auch ordentlich Steuern. Ein anderer schreibt über seinen im Ruhestand lebenden Freund in Phuket: Nach Jahren dort könne der Mann es sich schlicht nicht mehr leisten, nach Amerika zurückzukehren. „Jim“ bleibe, weil er keine Wahl habe.

Das ist das Muster, das der ursprüngliche Poster übersieht. Er denkt an Ausländer, die freiwillig hier sind und freiwillig gehen könnten. Aber ein erheblicher Teil der Expats, vor allem der älteren Generation über 60, ist nicht mehr in dieser Position. Sie sind nicht aus Überzeugung geblieben, sondern weil die Tür nach Hause sich in den letzten Jahren finanziell geschlossen hat. Nutzer earinsound schreibt es schlicht: „Die Tür, um nach Hause zurückzukehren, hat sich für viele von ihnen geschlossen.“

Google Werbung

Beschweren als Ventil, nicht als Lebenshaltung

Mehrere Kommentatoren im Thread liefern eine Unterscheidung, die wichtig ist. Nutzer Timsahb, der nach eigener Aussage länger in Thailand lebt als viele Thais, schreibt: Er sei hier glücklich, aber das bedeute nicht, dass er nicht auf Dinge hinweisen dürfe, die Zeit und Ressourcen verschwenden. Konkret nennt er die 90-Tage-Meldung und das Einwanderungssystem. Sich über Korruption und fehlenden Umweltschutz beschweren, das sei sein Recht. Über Thai-Kultur oder die Menschen? Nein, das mache er nicht.

Ein australischer Nutzer bringt einen historischen Vergleich: Als er aufwuchs, war es normal, nach sechs Bier ins Auto zu steigen, niemand trug Sicherheitsgurt. Dann kamen Kampagnen, Gesetze, Debatten. Heute gilt jemand, der betrunken fährt, als Idiot. Veränderung geschehe, wenn Probleme offen diskutiert werden. Diese Haltung ist für viele Thais schwer nachzuvollziehen, weil öffentliche Kritik dort anders kodiert ist. Aber sie erklärt, warum westliche Expats Dinge laut sagen, ohne Thailand deswegen zu hassen.

Stört Sie die Werbung?
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
ZUM ANGEBOT

Google Werbung

Die echten Jammerer: Eine Minderheit, aber laut

Ehrlichkeit gehört dazu: Es gibt sie, die chronisch Unzufriedenen. Nutzer cycling-expat, der selbst lange in Thailand gelebt hat, schreibt über seinen britischen Nachbarn in 2,5 Jahren Wohndauer ohne einen einzigen Besucher. Nie. Der Mann sei unerträglich gewesen. Mehrere Kommentare beschreiben dasselbe Muster: Ältere Männer, die zu Hause wenig erreicht haben, nach Thailand gekommen sind, weil ihnen hier Status und Kaufkraft etwas bedeutet haben. Die Honeymoon-Phase ist vorbei, die Realität schlägt zu, zurück können sie nicht. Das macht einen Teil von ihnen bitter.

Nutzer Boneyabba formuliert das schonungslos: Viele, die hierherkommen, seien „irgendwie kaputt“. Das Ankommen löse das größte Problem — wie wird man geliebt — führe aber neue Probleme ein. Wer nicht nach innen schaue, kippe in permanentes Jammern. Das klingt hart, aber wer in Expat-Bars oder einschlägigen Facebook-Gruppen Zeit verbracht hat, kennt den Typus. Der 68-Jährige in Pattaya, der seit acht Jahren über alles schimpft, von der Immigration bis zu den Thai-Frauen — der hätte vermutlich auch in Dortmund über alles geschimpft.

Google Werbung

Was Thai-Kommentare über die eigene Gesellschaft verraten

Bemerkenswert am Thread ist, was die Thai-Kommentatoren selbst schreiben. PopcornTown stimme den Problemen, die Ausländer ansprechen, von ganzem Herzen zu. Nutzer shrekroma_pkt: Wenn Thailand seinen „Quatsch abschaffen würde, wäre es ein Supermachtland.“ EfficientTown8676 liefert die klügste Einordnung: Wer Teil einer Gesellschaft ist und Steuern zahlt, hat das Recht, auf Missstände hinzuweisen. Das gilt für Thais — und für Ausländer, die hier leben, arbeiten und Familien haben.

Ein Nutzer bringt die Nuance, die der ursprüngliche Post vermisst: Man könne Gast in einem Haus sein und trotzdem eine Meinung über das Haus haben. Aber es gäbe einen Unterschied zwischen konstruktiver Kritik und dem, was manche Farang tun: die Mutter beleidigen und gleichzeitig am Tisch sitzen bleiben. Diese Grenze ziehen die wenigsten chronischen Nörgler von selbst. Sie müsste öfter gezogen werden, auch innerhalb der Expat-Community.

Google Werbung

Das Kostengefälle als Einbahnstraße

Der strukturelle Grund, warum viele Expats nicht gehen, obwohl sie könnten, hat wenig mit Liebe zu Thailand zu tun. Der Nutzer doncacahuate bringt es auf eine bittere Formel: Die meisten Jammerer hier würden in ihren Heimatstädten Burger braten, wenn Flugtickets noch so viel kosteten wie vor zwanzig Jahren. Günstige Flüge und ein niedriges Preisniveau in Thailand hätten Männern eine Lebensqualität geboten, die ihnen zu Hause nie zugänglich gewesen wäre. Das ist kein Vorwurf, es ist eine Beschreibung. Und es erklärt, warum die Beschwerde über Thailand selten zur Abreise führt.

Wer mit einer deutschen Rente von beispielsweise 1.100 bis 1.400 Euro netto in Chiang Mai lebt, hat ein Appartement mit Pool, isst gut und geht zweimal die Woche zum Arzt, wenn nötig. In Deutschland reicht dieselbe Rente kaum für ein WG-Zimmer in einer Kleinstadt. Die Standardrente liegt seit Juli 2026 bei 1.913 Euro brutto, netto nach Abzügen bei rund 1.693 Euro — und viele Auswanderer haben durch Auslandszeiten deutlich niedrigere Ansprüche. Das Kostengefälle zwischen Thailand und dem DACH-Raum hat sich in den letzten Jahren nicht verkleinert. Es ist gewachsen.

Google Werbung

Was bleibt: Ein Thread, drei Wahrheiten

Der Reddit-Thread ist kein repräsentativer Querschnitt der Expat-Community in Thailand. Nutzer Lopsided_Quarter_931 schreibt das direkt: „Reddit ist nicht das echte Leben und unglückliche Leute sind lauter als glückliche.“ Richtig. Die allermeisten deutschsprachigen Expats in Thailand leben still, sind mit ihrer Entscheidung zufrieden und brüllen das nicht ins Internet. Aber sie sind auch nicht das Problem, über das der ursprüngliche Poster schreibt.

Drei Wahrheiten lassen sich aus dem Thread destillieren. Konstruktive Kritik an Thailand ist legitim, auch von Ausländern, besonders wenn sie hier Steuern zahlen und Familien haben. Ein Teil der chronisch Unglücklichen wäre auch anderswo unglücklich — Thailand ist nicht die Ursache, nur der aktuelle Hintergrund. Und ein wachsender Teil der älteren Expats kann schlicht nicht mehr zurück, weil die Lebenshaltungskosten im Westen eine Rückkehr faktisch unmöglich gemacht haben.

Google Werbung

Was das für jeden Einzelnen bedeutet

Wer heute in Thailand lebt und mit seiner Situation hadert, sollte den Reddit-Thread nicht als Aufforderung lesen, einfach zu gehen. Sondern als Anstoß, die eigene Situation nüchtern zu durchleuchten. Bin ich unzufrieden, weil Thailand Probleme hat, die reale Auswirkungen auf mein Leben haben? Oder bin ich unzufrieden, weil ich ein Mensch bin, der überall unzufrieden wäre? Beides ist möglich, und beides verdient eine andere Antwort.

Wer merkt, dass die Rückoption weggebrochen ist, und sich damit nicht abfinden will, sollte jetzt handeln — nicht wenn es zu spät ist. Das bedeutet: Rücklagen außerhalb Thailands, eine realistische Zahl, was ein Leben in Deutschland, Österreich oder der Schweiz heute kosten würde, und einen Plan, falls Gesundheit, Beziehung oder Visum plötzlich eine andere Richtung erzwingen. Thailand ist ein guter Ort, um zu leben. Aber kein guter Ort, um ohne Plan festzusitzen.

Google Werbung

Redaktionelle Hinweise

Lesen Sie auch: Fünf Rentner aus der DACH-Region packen aus

Dieser Artikel basiert auf einem öffentlich zugänglichen Reddit-Thread aus r/Thailand. Zitierte Nutzernamen und Kommentare wurden sinngemäß aus dem Englischen übersetzt; Tippfehler oder Ironie der Originalposts bleiben unberücksichtigt. Genannte Lebenshaltungskosten für Deutschland, Österreich und die Schweiz sind Richtwerte für September 2026 und können je nach Wohnort, Lebensstil und persönlicher Situation stark abweichen. Die Rentenangaben beziehen sich auf die deutsche Standardrente (Stand: Juli 2026, Quelle: Deutsche Rentenversicherung); individuelle Rentenansprüche — besonders nach langen Auslandszeiten — liegen häufig darunter. Der Artikel ersetzt keine Finanz- oder Rentenberatung.

Lesen Sie auch: Krankenversicherung: Thailands stille Falle für Rentner

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.

27 Kommentare zu „Warum verlassen unglückliche Rentner nicht Thailand?“

  1. Wer zuhause Geldprobleme hatte oder nichts aufgebaut hat, dann ist Thailand kein Neuanfang, sondern ein Fortsetzung seiner Probleme.

  2. Diesen Artikel habe ich zweimal aufmerksam gelesen und finde mich in einigen Aussagen sogar wieder, aber ich verstehe nicht welchen Sinn und Zweck dieser ursprüngliche Reddit Thread beim WB verfolgt.

    1. Antwort auf: Thomas

      Hallo Thomas,
      der Reddit-Thread hat eine Debatte ausgelöst, die viele kennen, aber selten laut führen. Wir fanden die Ehrlichkeit der Kommentare bemerkenswert — und haben sie zum Anlass genommen, aktuelle Zahlen dazuzustellen. Ob das die eigene Situation trifft oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen.

      1. Antwort auf: Redaktion_Admin

        die echten jammerer halten sich doch hartnäckig hier auf mit ihren jammerei.
        wer kein geld hat soll zuhause bleiben-in deutschland braucht keiner hingern und frieren

  3. Google Werbung
    1. Antwort auf: Micha

      Nicht nur das, Micha. Es gibt Rentner die sind Thailand einfach satt. Ich sprach mit einem 88 Jährigen. Er will gerne zurüch, hat aber keine Unterkunft in Deutschland mehr. Ei Zimmer mirten kostet schon 1000 euro im Monat. Die Anzahl von Asylanten ist auch so ein Thema. Er sagte zu mir, er erkennt seine Heimat nicht mehr wieder. Es hat sich inzwischen vieles geändert.

      1. Antwort auf: Volker

        Das ist in der Tat so! Vor allem ihre letzten drei Sätze. Aussprechen darf man das allerdings nicht, sonst ist man rechtsextrem und Nazi.

      2. Antwort auf: Volker

        Woher will der 88-Jährige denn über die Zustände in Deutschland Bescheid wissen, wenn er doch in Thailand lebt und selbst Migrant ist? Er zahlt in Thailand mit Sicherheit keine Steuern, nutzt aber die gesamte Infrastruktur für lau. Mir sind keine Berichte bekannt, in denen man in Deutschland generell Angst vor Migranten oder Asylanten haben muss. Die meisten sind vor Krieg und Armut geflohen und wollen mit ihren Familien einfach nur in Frieden leben. Kriminelle gibt es selbstverständlich auch, und die müssen natürlich konsequent abgeschoben werden (was oft an den zurücknehmenden Staaten scheitert). Mir machen allerdings die rechtsradikalen, rassistischen Antidemokraten, deren Ziel ein Einparteienstaat ist, mehr Angst.

      3. Antwort auf: Volker

        Einfach nur Quatsch!
        Wenn Du nicht unbedingt in München-Schwabing wohnen mußt, gibt es in Deutschland durchaus bezahlbaren Wohnraum, vor allem in Ostdeutschland teilweise unter 7,- €/qm.
        Und wenn Du komplett pleite bist gibt es Miete, Heizkosten und und und vom Amt.
        Ist sicher dann kein Luxusleben, aber niemand muss in Deutschland unter einer Brücke schlafen und verhungern.

  4. Wer nach Thailand ausgewandert ist und wieder zurück will oder muss,hat von Anfang an etwas falsch gemacht !!!
    Für mich ist nach 11 Jahren Thailand immer noch mein Paradies und das wird so bleiben bis meine Asche im Meer versinkt !!!!

    1. Antwort auf: Heinz

      Auch wenn ich genauso über den Gebrauch meiner Asche denke, hatte ich aber noch nie das Gefühl, dass meine zweite Heimat ein Paradies sein könnte. Aber das soll und kann jeder so fühlen wie er will. Was ich aber ganz anders sehe, dass einer einen Fehler gemacht hätte, wenn er zuerst ausgewandert wäre und dann doch wieder zurück will. Mag daran liegen, dass mir das Try&Error-Prinzip nicht ganz unbekannt ist. Es ist im Laufe eines Lebens eigentlich ganz normal, dass sich An- und Einsichten ändern können. Ganz egal aus welchen Gründen auch immer. Dann den Mut und Energie aufzubringen die Konsequenzen zu ziehen und seine gewohnte Komfortzone zu verlassen wird mit zunehmenden Alter bestimmt nicht leichter. Insoweit habe ich großen Respekt vor Leuten die damit ehrlich mit sich selber umgehen können.

    2. Antwort auf: Heinz

      für mich ist und könnte thailand nie meine heimat werden-bin nach 2 jahren zurück und überwinter nun nur noch in thailand-so was wie dich nannte man früher vaterlandsveräter!

    3. Antwort auf: Heinz

      Das dachte ich 2001 als ich nach Thailand gezogen bin auch, aber heuer im Mai 2026 habe ich doch die Reißleine gezogen und bin zurück nach Europa. Als ich kam war es auch mein Paradies, was sich im Laufe der Jahre aber verändert hat. Die ersten 22 Jahre waren wirklich toll, aber danach fand ich all die Veränderungen nicht mehr so witzig. Am Ende habe ich in Thailand alles verkauft weil ich nur mehr weg wollte. Jetzt bin seit mehr als 4 Monaten zurück in der EU und vor allem wieder Happy. Falsch gemacht habe ich deshalb jedoch nichts…! Aber bis dahin hast du ja noch sehr viele Jahre um das auch zu begreifen 🤣

  5. Google Werbung
  6. Wenn mir TH irgendwann auf den Senkel gehen sollte,dann würde ich niemals nach Europa flüchten!
    Da gibt’s noch viele andere Möglichkeiten,als in die Heimat zurückzukehren, denn Kohle und Gold ist ja reichlich am Mann🤑🤑!
    Ich müsste 100jahre alt werden,um ins Pleitegeier Milleau abzutrifften….
    ….Jetzt dürft ihr euch wiedermal das Maul zerreißen…😆

    1. Antwort auf: Michael

      Keine Sorge, niemand zerreißt sich das Maul. Wir lächeln nur milde über das beste Beispiel dafür, dass Vermögen nicht vor Armut im Geist schützt.
      ​Ein echter Millionär lässt sein Geld sprechen, nicht seine Komplexe, wenn das Vermögen auch wirklich da ist und nicht nur aus hohlen Sprüchen besteht.

        1. Antwort auf: siegfried mucker

          Stimmt, wer möchte schon tropisches Paradies und Lebensqualität, wenn er stattdessen in Kalifornien im Stau stehen und die höchsten Steuern der USA zahlen kann? Danke für diesen tiefen Einblick in ein erstaunlich schlichtes Weltbild.

    2. Antwort auf: Michael

      DEUTSCHLAND IST NACH WIE VOR DIE DRITTSTÄRKSTE WIRTSCHAFTSNATION DER WELT UND DIE STÄRKSTE IN EUROPA, ein Sozialstaat, der neben Skandinavien seinesgleichen auf der Welt sucht, gerade wenn man an die solidarische Gesundheitsversorgung denkt, wo selbst ein armer Mensch nicht außen vor gelassen wird und die Versorgung erhält, die er benötigt. In Thailand wird man erst behandelt, wenn Geld geflossen ist, auch wenn die Vorschrift eine 72stündige Notversorgung gewährleisten sollte.
      Deutschland hat für 2026 eine Wirtschaftsprognose von + 1,4 %, mehr als erwartet ….und in etwa vergleichbar mit Thailand.
      Von einem, der mit seiner Kohle prahlt, erwarte ich eigentlich, dass er der deutschen Rechtschreibung mächtig ist und ein gewisses Niveau hat. Beides fehlt!

  7. Es gibt auch einige, die aus Langeweile oder dem immer selben Trott, dem Alkohol so verfallen sind, das dieser den Tag bestimmt. Wer keinen oder kaum Kontakt in die alte Heimat hat, der hat sich mehr oder weniger damit abgefunden bzw. muss sich damit abfinden. Wenn auch noch die Finanzen eingeschränkt sind, wird die Mauer um einen noch höher. Bleiben müssen, nicht gehen können tut weh.
    In meiner Nähe wohnt ein Farang, der regelmäßig mittags von zwei Barfrauen nach Hause geführt wird.
    Eine Pulle LaoKao ist nicht teuer, betäubt dafür sehr lange. Ich möchte nicht soweit kommen wie er.
    Ich pflege meine Kontakte in der Heimat und halte mir eine Tür offen. Man weiß nie für was das gut sein kann.
    Muß nur gesundheitlich was passieren und schon sieht die Welt anders aus.
    So genug gejammert.

  8. Google Werbung
  9. Ich habe sowohl in Deutschland als auch in Thailand einen Wohnsitz. Ich bin Eigentümerin beider Wohnungen und habe dadurch den Vorteil weder in Deutschland noch in Thailand Miete zahlen zu müssen. Meine private deutsche Krankenversicherung leistet weltweit und zeitlich unbegrenzt. Thailand akzeptiert sie für mein Non O/A.

    Ich liebe Thailand so sehr, dass ich mir die Mühe gemacht habe Thailändisch in Wort und Schrift zu erlernen. Ich poste häufig auf fb in Thailändisch (in thailändischer Schrift!) und spreche ungefähr auf A2/B1-Niveau. Die Kenntnis der thailändischen Sprache hilft mir beim Verständnis der thailändischen Kultur.

    Auch für mich gibt es Dinge in Thailand, die ich seltsam finde. Aber meistens muss uch sagen: das hätte ich gerne auch in Deutschland; etwa wie Thailand mit Ausländern umgeht, die sich nicht zu benehmen wissen oder gar Straftaten begehen.

    Ich habe in Thailand eher das Problem, dass es bestimmte Dinge nicht gibt. Und ich meine da nicht mein deutsches Brot: ich backe mein Brot auch in Deutschland selber, ich bin also auf die deutschen Bäckereien, die es auch in Thailand gibt, nicht angewiesen. Vielmehr fehlt mir in Thailand die Oper, klassische Konzerte (gibt’s zwar auch, sind aber rar) und Museen mit Weltkunst (ja, ja, ich weiß, es gibt z.B. das MOCA Museum of Contemporary Art in Nonthaburi). Und ich beklage mich nicht darüber, dass es das in Thailand nicht in dem Maße gibt wie ich das gerne hätte. Aber ich habe mein Leben daher so eingerichtet, dass ich mich in geraden Jahren im Sommer mehr als 6 Monate in Deutschland und in den Wintern und in den ungeraden Jahren auch im Sommer in Thailand aufhalte.

    Wenn’s mir langweilig wird, dann unterehme ich Reisen innerhalb Thailands und in die umliegenden Länder.

    1. dann noch viel spass ich machs wie du aber meine meinung über thais ist negativer–liegt vieleicht daran das du weiblich bist und dir mit mehr respekt begegnet wird.bin immer im winter 2 mal 2 monate in meinem haus am golf von siam-nahe cha am.

Kommentare sind geschlossen.

Wichtiger Hinweis für unsere Leser

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln:

  • Höflichkeit: Keine Beleidigungen, Kraftausdrücke oder Gewaltandrohungen.
  • Sorgfalt: Bitte achten Sie auf die korrekte Schreibweise von Namen.
  • Quellen: Zitate nur mit Namensnennung (Internet-Links/URLs sind nicht erlaubt).
  • Themen: Bitte keine Kritik an der Regierung, der Monarchie oder Diskussionen zur Moderation.
Vorbehalt der Redaktion: Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare nachträglich zu bearbeiten oder zu löschen, sollten diese gegen unsere Regeln oder geltendes Recht verstoßen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.