Milliardenverlust durch Feinstaub

Die Weltbank beziffert den Schaden auf 3,89 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Allein Asthma-Behandlungen kosteten in fünf Jahren mehr als 467 Millionen US-Dollar.

Milliardenverlust durch Feinstaub
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BANGKOK, Thailand – Luftverschmutzung, insbesondere PM2,5, verursacht dem Land jedes Jahr Schäden von 45,3 Milliarden US-Dollar. Das entspricht 3,89 Prozent des Bruttoinlandsprodukts und trifft neben dem Gesundheitswesen auch Arbeitsmarkt, Tourismus, Konsum und Immobilien.

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45,3 Milliarden US-Dollar Schaden pro Jahr

Nach einem Bericht der Weltbank belaufen sich die wirtschaftlichen Schäden durch Luftverschmutzung in Thailand auf 45,3 Milliarden US-Dollar jährlich. Thailand liegt bei den Gesundheitskosten durch PM2,5 auf Platz 20 von 180 Ländern.

Innerhalb der ASEAN-Staaten belegt das Land den zweiten Platz.

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Produktivität und Tourismus leiden

Anhaltende Luftverschmutzung senkt die Arbeitsproduktivität und erhöht den Krankenstand. Auch der Konsum, der Tourismus und der Immobilienmarkt werden laut dem Bericht negativ beeinflusst.

Die Folgen verteilen sich damit auf mehrere Wirtschaftsbereiche.

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Asthma-Behandlungen kosten 467 Millionen Dollar

Allein die Behandlung von Asthma, das durch PM2,5 verursacht wird, kostete in den vergangenen fünf Jahren mehr als 467 Millionen US-Dollar.

Die Summe verdeutlicht die erhebliche Belastung, die Feinstaub für das thailändische Gesundheitssystem und die betroffenen Familien bedeutet. Neben den direkten Behandlungskosten können Asthmaerkrankungen zudem zu Fehlzeiten in Schule und Beruf führen und dadurch weitere wirtschaftliche Folgen verursachen.

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Gesetz zur Reinhaltung der Luft weiter offen

Saisonaler photochemischer Smog beeinträchtigt langfristig auch die Qualität der Arbeitskräfte. Nach Einschätzung von Experten erschwert die Luftverschmutzung dadurch die Gewinnung hochqualifizierter Fachkräfte.

Die verzögerte Verabschiedung des Gesetzes zur Reinhaltung der Luft könnte laut den Experten ein Hindernis für Thailands nachhaltiges Wachstum bleiben.

Lesen Sie auch: Thailand öffnet die Tür – aber nicht für jeden Expat-Unternehmer

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Quelle: Manuell

Ein Kommentar zu „Milliardenverlust durch Feinstaub

  1. Milliardenverlust, Produktivität und Tourismus leiden, Asthma-Behandlungen kosten Millionen, Gesetz zur Reinhaltung der Luft weiter offen. Das wird man weiterhin mit Thailändischer „Gelassenheit“ (mai pen rai) sehen.

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