450-Baht-Gebühr für Touristen: Umfrage-Ergebnis ist da

Die Online-Umfrage zur 450-Baht-Gebühr ist ausgewertet: Wer zahlt zuerst, wie wird kassiert und was deckt die Versicherung ab?

450-Baht-Gebühr für Touristen in Thailand: Umfrage-Ergebnis
Bild: The Nation Thailand

BANGKOK, THAILAND – Das Ergebnis ist da: 80,5 Prozent der Umfrageteilnehmer sagen Ja zur geplanten 450-Baht-Gebühr für ausländische Touristen. Zahlen sollen zuerst Reisende, die per Flugzeug kommen. Wer über Land oder Wasser einreist, folgt ein Jahr später. Beschlossen ist noch nichts, das Kabinett hat nicht entschieden.

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Touristengebühr Thailand: 80,5 Prozent sagen Ja

Vom 24. August bis 28. September lief die Online-Umfrage des Tourismusministeriums. 5.954 Menschen machten mit. 80,5 Prozent unterstützten den Entwurf der Gebühr, 78,3 Prozent den Betrag von 450 Baht pro Person. Tourismusminister Surasak Phancharoenworakul stellte die Zahlen bei einem Treffen am 6. Oktober in Bangkok vor.

Gemessen an den rund 33 Millionen ausländischen Gästen des vergangenen Jahres ist die Beteiligung klein. Vertreter aus Regierung und Wirtschaft stützten den Plan bei dem Treffen. Umstritten blieb, ob für Flug-, Land- und Wasserreisende derselbe Satz gelten soll. Das Ministerium nennt mehr als 80 Länder, die ähnliche Abgaben erheben.

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Wer zahlt zuerst? Flugreisende ab Anfang 2027

Die Gebühr trifft zunächst berechtigte ausländische Touristen, die per Flugzeug einreisen. Für Einreisen über Land und Wasser wird die Zahlung um ein Jahr aufgeschoben. Das Ministerium peilt Anfang 2027 an. Vorher müssen der Nationale Tourismus-Ausschuss und das Kabinett zustimmen, danach folgt die Veröffentlichung im Royal Gazette.

Wer genau als berechtigt gilt, ist offen. Wirtschaftsvertreter fordern Ausnahmen für Grenzhändler und Vielreisende über Landgrenzen. Das Ministerium will Ausnahmen, Einzug und Versicherung noch mit Fluggesellschaften und der Einwanderungsbehörde klären. Wie sich die Gebühr auf Auswanderer auswirken könnte, lesen Sie im Bericht über die neuen Reisegebühren.

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450 Baht bezahlen: Aufschlag aufs Flugticket liegt vorn

Wie kassiert wird, steht nicht fest. In der Umfrage lag der Einzug über das Flugticket mit 36,26 Prozent der Stimmen vorn. Das soll Wartezeiten bei der Einreisekontrolle sparen. Im Gespräch war zuvor auch die digitale Einreisekarte TDAC als Zahlungsweg. Eine Entscheidung ist nicht gefallen.

Da die Gebühr noch nicht gilt, gibt es keinen offiziellen Zahlungsweg. Wer schon heute im Netz 450 Baht für die Einreise verlangt, ist von den Behörden nicht dazu autorisiert. Die Redaktion rät, dort kein Geld zu überweisen. Offizielle Angaben folgen erst nach dem Kabinettsbeschluss.

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Krankenversicherung inklusive? Das soll die Gebühr bringen

Ein Teil der Einnahmen soll in eine Versicherung für Touristen fließen. Sie würde nur für Gäste gelten, die die Gebühr gezahlt haben, und je nach Vertragsbedingungen Todesfall und Behandlungskosten abdecken. Das Ministerium prüft einen größeren Schutz. Kliniken sollen die Berechtigung prüfen und ihre Kosten erstattet bekommen.

Die Wirtschaft schätzt, dass mehr als 80 Prozent der Touristen aus Europa und Amerika ohnehin eine Reiseversicherung haben. Leistungen und Grenzen der geplanten Police sind unbekannt. Die Redaktion empfiehlt deshalb, die Krankenversicherung in Thailand nicht zu streichen und bestehenden Schutz weiter zu prüfen.

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Rund 8 Milliarden Baht im Jahr für Reiseziele

Die Einnahmen fließen in den Tourismusförderfonds. Nach Abzug von Einzugs- und Versicherungskosten sollen laut Ministerium mindestens 8 Milliarden Baht im Jahr übrig bleiben. Das Geld soll Reiseziele wiederherstellen, Natur schützen und Thailand als Reiseland bewerben. Auf Basis von 33 Millionen Gästen wären brutto rund 14,8 Milliarden Baht möglich.

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Die Wirtschaft fordert offene Zahlen zu Einnahmen, Ausgaben und Versicherungsprämien. Der Fonds will Kontrollregeln prüfen. Wer vom Geld profitiert, ist auch Thema im Streit um die Touristenabgabe.

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Quelle: The Nation Thailand

Ein Kommentar zu „450-Baht-Gebühr für Touristen: Umfrage-Ergebnis ist da“

  1. Na klar ,das Ergebnis hätte man auch ohne Umfrage machen können, sonst würde man das Gesicht verlieren und die Ursachen an anderer Stelle suchen müssen.
    Das ist alles vorhersehbar und langweilig

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