PHUKET, THAILAND – Gegen einen Mann namens Parinthon, genannt „Sia Lek“, und drei weitere Verdächtige liegt ein Haftbefehl des Strafgerichts vor. Ihnen wird gemeinschaftlicher Betrug und die Eingabe falscher Daten in ein Computersystem vorgeworfen. Umweltminister Suchart Chomklin reiste auf Anweisung von Premier Anutin Charnvirakul nach Phuket, um den Fall rund um den Freedom Beach zu überwachen.
Minister in der Wache Kathu
Am 7. November besuchte der Minister die Polizeiwache Kathu in Phuket und ließ sich über Ermittlungen und Festnahme wichtiger Verdächtiger berichten. Mit dabei: Gouverneur Chotirat Koetsom, Polizeigeneralmajor Anek Taosuphap von der Einheit PTS und Forstvize-Chef Phatphong Smittiphat.
Das Zentrale Ermittlungsbüro unter Generalleutnant Nattasak Chaowanasai war beteiligt. Polizeigeneralmajor Phatthanasak Buppasuwan wies den Leiter der Einheit 5 seiner Abteilung an, zu ermitteln und die vier Personen festzunehmen.
Schutzwald-Land mit angeblich gültigen Urkunden
Die Gruppe soll Grundstücke im Reservewald der Nak-Koet-Bergkette zum Verkauf angeboten haben. Dabei sollen die Beschuldigten behauptet haben, die Flächen besäßen gültige Besitzurkunden.
Mehrere Menschen glaubten den Angaben und überwiesen Geld. Den Opfern entstand ein Schaden. Nach dem Vorwurf beuteten die Verdächtigen zugleich die Waldressourcen des Landes unrechtmäßig aus.
Premier forderte den Strand zurück
Schon am 13. Mai stand der Premier selbst am Freedom Beach. Er ordnete an, das Problem mit Mafiagruppen und Einflussreichen zu lösen, die mehr als 70 Rai Strandfläche besetzt hielten. Der Schaden liegt bei über 3 Milliarden Baht.
Seine Ansage: „Der Freedom Beach muss den Mafiagruppen und Einflussreichen abgenommen werden. Freedom heißt freier Strand, er muss den Menschen gehören. Sie dürfen ihn nutzen, ohne dass jemand eine Konzession besitzt.“

Recht ohne Ansehen der Person
Der Minister will die Verfahren eng begleiten und das Recht streng, transparent und ohne Ansehen der Person durchsetzen.
Wälder und öffentliche Flächen seien Gemeingut, kein Platz für private Geschäfte. Der Freedom Beach soll für alle gleichermaßen zugänglich werden.

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