Diesel-Protest: 10 Baht weniger gefordert

Die Polizei hat Versammlungen rund ums Regierungsgebäude verboten, doch Unterbezirksvorsteher Mano will notfalls bleiben – und fordert 10 Baht weniger pro Liter.

Diesel-Protest: 10 Baht weniger gefordert
MGR Online

BANGKOK, THAILAND – Ein Protestkonvoi will am Sonntagabend, 8. November, das Regierungsgebäude in Bangkok erreichen und fordert 10 Baht weniger pro Liter Diesel. Die Polizei der Hauptstadt hat Versammlungen im Umkreis von 50 Metern um das Gelände bis Mitternacht am 20. November verboten. Angeführt wird der Konvoi vom Unterbezirksvorsteher Mano Khrueakaew aus Krabi.

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Versammlungsverbot bis 20. November

Polizeigeneralleutnant Siam Boonsom, Chef des Metropolitan Police Bureau, unterzeichnete am 6. November die Anordnung Nr. 822/2026. Sie gilt von 0.01 Uhr am 5. November bis Mitternacht am 20. November und stützt sich auf Paragraf 7 des Versammlungsgesetzes von 2015.

Als Gründe nennt die Anordnung Gefahren für den Verkehr, den Zugang zum Regierungsgebäude und die öffentliche Sicherheit. Ausdrücklich genannt wird die geplante Kundgebung des Bündnisses. Straßensperrungen erwähnt der Bericht von MGR Online nicht.

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Mano will notfalls bleiben

Mano ist Kamnan von Krabi Noi in der Provinz Krabi, also Vorsteher eines Unterbezirks. Er führt die Gruppe „People’s Revolution Alliance to Protect the Land“. Der Konvoi steuert Tor 4 des Regierungsgebäudes an.

Neben dem Dieselpreis will Mano die Regierung auch bei Drogenproblemen unter Druck setzen, die sich seiner Aussage nach in alle Gegenden ausgebreitet haben. Wird der Preis nicht gesenkt, bleibt die Gruppe vor Ort, sagte er Daily News.

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Von Nakhon Si Thammarat nach Prachuap Khiri Khan

Der Konvoi startete am Morgen des 5. November in Nakhon Si Thammarat und übernachtete in Surat Thani. Am 6. November gegen 16 Uhr erreichte er die Kreuzung Pathomphon an der Phetkasem Road im Bezirk Mueang Chumphon. Unterstützer warteten dort seit dem späten Vormittag, der Verkehr stockte.

Mano hielt nur eine kurze Rede, weil die Kundgebung in Khao Phang, dem ersten Halt im ursprünglichen Plan, ausfiel. Vier Personen hatten ihn vor Gefahren für seine Sicherheit gewarnt. Die Abendkundgebung verlegte er in den Tempel Wat Nam Tok Khao Pho Thong in Bang Saphan Noi, kurz hinter der Provinzgrenze.

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Anwohner spenden für die Fahrt

Menschen entlang der Strecke gaben Geld für die Reisekosten des Konvois. Sie klagten über hohe Lebenshaltungskosten. Allein der Sprit für den Weg zur Arbeit fresse ihr Einkommen auf.

Prayoon Changjai besitzt im Bezirk Pathio einen großen Fischanleger, ihre Boote laufen mit Diesel. Kokosnüsse bringen seit fast 30 Jahren rund 2 Baht pro Stück und lassen sich kaum verkaufen. Der Treibstoff und alles andere werde teurer, obwohl die Preise im Ausland fielen. Der Premier solle zurücktreten, wenn er das nicht löse.

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Weniger Fahrzeuge als geplant

Wie viele Fahrzeuge in Bangkok ankommen, ist nicht bekannt. Die Gruppe hatte 1.000 Autos und Lastwagen angepeilt. Laut Thai Examiner räumte Mano ein, dass die Beteiligung darunter liegt.

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ZUM ANGEBOT

Zur 10-Baht-Forderung hat die Regierung bisher keine öffentliche Stellungnahme abgegeben.

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Das kostet Diesel aktuell

PTT verkaufte am 7. November normalen Diesel für 41,79 Baht pro Liter und B20-Diesel für 33,50 Baht, jeweils ohne lokale Steuern. Seit dem 1. November zahlt der Ölfonds 3,90 Baht pro Liter auf normalen Diesel und 5,82 Baht auf B20.

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Quelle: Thaiger

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