PHUKET, THAILAND – Ein Russe ist auf Phuket festgenommen worden, weil er ohne Lizenz als Reiseführer arbeitete. Beamte beobachteten, wie er eine Gruppe von 10 ausländischen Touristen an zwei bekannten Sehenswürdigkeiten der Insel führte. Ihm droht nun auch der Verlust seines Visums und die Ausweisung aus Thailand.
Zugriff am Big Buddha
Die Beamten gaben sich am Big Buddha zu erkennen und nahmen den Mann fest. Zuvor hatten sie die Gruppe verfolgt und im Blick behalten.
Der Russe wurde in Gewahrsam genommen und an die Ermittler übergeben. Dort läuft nun das rechtliche Verfahren gegen ihn.
Beobachtung am Kap Phromthep
Die Ermittler sahen den Mann gegen 8.30 Uhr am Aussichtspunkt Kap Phromthep in Rawai. Dort gab er den zehn Touristen Erklärungen zum Ort.
Anschließend zog die Gruppe weiter zum Big Buddha. Die Beamten blieben dabei in der Nähe.
Vorwurf: Führung ohne Lizenz
Dem Mann wird vorgeworfen, ohne Lizenz als Reiseführer gearbeitet zu haben. Er soll damit gegen Paragraf 49 in Verbindung mit Paragraf 86 des Gesetzes über Reiseveranstalter und Reiseführer von 2008 verstoßen haben.
Festgenommen wurde er am Donnerstag, dem 5. November. Der Einsatz folgte auf Ermittlungen des Büros für die Registrierung von Reiseunternehmen und Reiseführern im Süden (Zweigstelle 2) beim Tourismusministerium. Die Touristenpolizei von Phuket war beteiligt.
Visum und Abschiebung im Visier
Die Touristenpolizei erklärte, die Behörden wollten dem Mann das Visum entziehen lassen. Zudem streben sie seine Abschiebung aus Thailand an.
Die Festnahme gilt als Teil eines härteren Vorgehens gegen Vergehen von Ausländern. Nach Ansicht der Behörden können solche Verstöße der Tourismusbranche schaden.
Was Reiseführer jetzt wissen sollten
Die Beamten beobachteten den Russen über zwei Stationen hinweg, bevor sie zugriffen.
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