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3 Millionen Lösegeld: Familie konnte nicht zahlen – Opfer tot!

3 Millionen Lösegeld: Familie konnte nicht zahlen – Opfer tot!
KhaoSod

Chinesischer Geschäftsmann ermordet 
Entführer fordern 3 Millionen Baht Lösegeld 

Ein Mordfall erschüttert die Touristenhochburg Chiang Mai! Die thailändische Polizei hat einen chinesischen Verdächtigen festgenommen, nachdem die Leiche eines Landsmanns in einem Hain entdeckt wurde. Das Opfer war zuvor entführt worden – die Täter forderten ein hohes Lösegeld von den verzweifelten Angehörigen.

Leiche in Plastikfolie: 
Opfer identifiziert

Am Montag entdeckten Beamte in der Nähe des Ban Pa Heo Dorfes in Mae Rim eine grausige Fundstelle: Die sterblichen Überreste des 24-jährigen Yang, eingewickelt in schwarze Müllsäcke und Bettlaken, dann in Plastikfolie gehüllt. Der Chinese war seit dem 8. Juli vermisst gemeldet, nachdem er gemeinsam mit einem Landsmann namens Hu die Grenze von Laos über den Chiang Saen Checkpoint in Chiang Rai passiert hatte.

Blutige Spur führt nach Chiang Mai

Laut Ermittlungen reisten Yang und Hu mit einem Taxi nach Chiang Mai, wo Yang spurlos verschwand. Kurz darauf kontaktierten angebliche Entführer die Familie des Opfers und verlangten 3 Millionen Baht (ca. 90.000 Euro) Lösegeld. Die verzweifelten Angehörigen konnten die Summe jedoch nicht aufbringen.

Foto: KhaoSod

Mitgefangener überlebt 
Zahlt 1,5 Millionen Baht

Am 10. Juli spürte die Polizei Hu in einem Chiang Mai-Hotel auf. Der Chinese gab an, selbst von der Bande gefangen gehalten worden zu sein. Gegen eine Zahlung von 1,5 Millionen Baht habe man ihn freigelassen. In einer verstörenden Aussage behauptete Hu, die Entführer – zwei Männer namens Sang und Wang – hätten Yang unter dem Vorwand eines Geschäftstreffens nach Thailand gelockt.

„Als ich aufwachte, war ich gefesselt und mit einem Messer bedroht worden“, erklärte Hu den Beamten. Yang sei im Nebenzimmer ermordet worden, nachdem er sich geweigert habe, den Forderungen der Kidnapper nachzukommen.

Blutige Spuren im Miethaus 
Einer flüchtig

Am 11. Juli nahm die Polizei Sang auf einem Markt in Hang Dong fest. Bei der Durchsuchung des Tatorts – einem gemieteten Haus – fanden Ermittler blutige Spuren in Garage und Schlafzimmer. Sang schob die Schuld auf seinen Komplizen Wang, der weiter flüchtig ist.

Internationale Ermittlungen laufen

Die Polizei wartet nun auf die Obduktionsergebnisse, um Todesursache und Identität des Opfers endgültig zu klären. Gleichzeitig wird fieberhaft nach dem flüchtigen Wang gefahndet. Der Fall wirft erneut ein Schlaglicht auf die transnationale Kriminalität chinesischer Banden in der Grenzregion zwischen Thailand und Laos.

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