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Interpol jagt kambodschanischen Casino-Boss

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KhaoSod

Luxus-Razzien in Bangkok: 
Polizei zerschlägt Kok Ans Betrugsimperium 

BANGKOK – In einer großangelegten Aktion hat die thailändische Cyber-Polizei am 15. Juli sieben Immobilien des flüchtigen kambodschanischen Geschäftsmanns Kok An durchsucht, darunter Luxusvillen seiner Kinder in Bangkok, Umlandprovinzen und Sa Kaeo. Die Razzien sind Teil eines internationalen Fahndungsfalls, der bis in die höchsten Kreise Kambodschas reicht.

Flüchtige Kinder, beschlagnahmte Safes und ein Milliardensystem

Bereits am 14. Juli waren Haftbefehle gegen sechs Verdächtige erlassen worden, darunter Kok Ans Kinder Juree, Phuchelin und Kittisak – die jedoch ins Ausland geflohen sind. Polizeigeneral Trairong Phiewphan von der Cyber Crime Investigation Bureau bestätigte, dass 1,1 Milliarden Baht (33,7 Mio. Euro) eingefroren wurden, um Geldwäsche zu verhindern.

„Unser Ziel ist es, alle Vermögenswerte zu beschlagnahmen und an die Opfer zurückzugeben – und der Welt zu zeigen, dass Thailand Callcenter-Banden ernsthaft bekämpft“, so Trairong. Das Netzwerk nutzte Luxusimmobilien, darunter einen 25-stöckigen Tower und ein 18-stöckiges Gebäude, als Drehscheibe für internationale Betrugsoperationen.

Safes, Casino-Verbindungen und gefälschte thailändische Ausweise

Bei den Durchsuchungen wurden acht Safes sichergestellt – sieben im Haus von Tochter Phuchelin in Bangkok, ein weiterer in Sa Kaeo. Bereits am 8. Juli hatte die Polizei bei Razzien an 19 Standorten Millionen-Beträge beschlagnahmt.

Kok An, Casino-Besitzer und enger Vertrauter von Kambodschas Senatspräsident Hun Sen, ist weiter auf der Flucht. Polizeigeneral Thatchai Pitaneelabutr bestätigte, dass Interpol eine „Red Notice“ vorbereitet, während Ermittler die internationalen Geldwäschewege verfolgen.

Skandal um gefälschte Thai-Ausweise 
„Verräter werden hart bestraft!“

Das Innenministerium untersucht mittlerweile, wie Kok Ans Kinder thailändische Personalausweise erhielten. Die beschlagnahmten Immobilien dienten offenbar als Geldwäsche-Stützpunkte und Unterkünfte für Betrüger, die über Thailand in Drittländer weiterreisten.

„Jeder thailändische Mittäter wird als Verräter mit maximaler Härte bestraft!“, warnte Thatchai. Mehrere Länder seien bereits an den Ermittlungen beteiligt.

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