UPDATE: Wütende arabische Touristen schicken Thai-Vermieter ins Krankenhaus

🔥🚨⚖️ Skandal in Patong: Ein Thai-Vermieter wird von ausländischen Touristen brutal zusammengeschlagen – Kiefer und Rippen gebrochen. Obwohl sechs Verdächtige verhaftet sind, wartet die Polizei noch immer auf ein Gutachten. Kommt es überhaupt zu Anklagen?

UPDATE: Wütende arabische Touristen schicken Thai-Vermieter ins Krankenhaus
The Phuket News
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Skandal in Patong: 
Zweifel an Bestrafung der Täter 

Patong – Neun Tage nach einer heftigen Attacke auf einen thailändischen Motorradvermieter warten die Behörden immer noch auf ein medizinisches Gutachten, um sechs ausländische Touristen anzuklagen. Die als „arabisch“ beschriebenen Männer sollen den Vermieter so schwer verletzt haben, dass er mit gebrochenem Kiefer und Rippen im Krankenhaus liegt.

Was genau ist passiert?

Der Vorfall ereignete sich bereits am 10. August gegen 21 Uhr im Geschäft Rolling Stone All Tour in der Soi Patong Center. Einer der Touristen hatte eine Honda X-ADV 750cc gemietet und eine Probefahrt verlangt. Dabei beschädigte er das Motorrad schwer. Während der Vermieter 50.000 Baht (ca. 1.250 Euro) forderte, bot der Tourist nur 10.000 Baht (ca. 250 Euro) – eine hitzige Diskussion eskalierte in eine brutale Prügelei.

Erst als ein Video der Attacke an Nirat Phongsitthaworn, den nationalen Direktor der Provinzverwaltung, gelangte, schalteten sich die Behörden ein. Dieser ordnete sofort eine Untersuchung an. Sechs Verdächtige wurden bereits am 14. August festgenommen, doch seitdem herrscht Schweigen über deren Identität und Status.

Warum dauert das so lange?

Polizeileutnant Chittawan Pengkaew, der ermittelnde Beamte der Patong Polizeistation, bestätigte: „Wir warten immer noch auf den medizinischen Bericht, um das Ausmaß der Verletzungen zu bestätigen, bevor wir Anklage erheben können.“ Der verletzte Thailänder wurde bereits vom Patong Hospital ins Vachira Phuket Hospital verlegt – ein Zeichen für die Schwere seiner Verletzungen.

Gleichzeitig hat einer der Touristen eine Gegenanzeige erstattet und behauptet, selbst von einem Thailänder angegriffen worden zu sein. Diese Entwicklung könnte die Ermittlungen weiter verkomplizieren.

Ausweisung oder Strafverfolgung?

Während das Kathu District Office bereits gestern meldete, dass „Verfahren zur Abschiebung der Verdächtigen eingeleitet“ worden seien, dementierte die Polizei diese Darstellung. Die sechs Touristen seien nicht abgeschoben worden, da der Fall noch untersucht werde. Die Männer, die von ihren Botschaftsvertretern begleitet werden, drängen angeblich auf eine schnelle Lösung, um nach Hause zurückkehren zu können.

Einheimische sind empört

Die Verzögerung der Ermittlungen sorgt für Unmut unter der lokalen Bevölkerung. „Wenn das ein Thai einem Ausländer angetan hätte, wäre er sofort im Gefängnis“, kommentiert ein lokaler Geschäftsinhaber. Viele fürchten, dass die Touristen letztlich ungestraft davonkommen könnten – ein fatales Signal für andere gewalttätige Urlauber.

Sikarin Aninbon, stellvertretender Bezirkschef von Kathu, überwacht den Fall persönlich und hat weitere Updates angekündigt. Doch solange das medizinische Gutachten fehlt, bleiben alle Beteiligten in Warteposition.

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