PHUKET/NEW DELHI – Der Kapitän eines Air-India-Flugs von Phuket nach New Delhi soll positiv auf Cannabis getestet worden sein. Zuvor hatte das Airbus-A320neo-Flugzeug plötzlich rund 300 Fuß an Höhe verloren, 17 Menschen wurden verletzt.
Kapitän nach Höhenverlust positiv getestet
Der Flug mit 137 Passagieren und acht Besatzungsmitgliedern geriet über dem ostindischen Bundesstaat Odisha kurzzeitig in eine andere Flughöhe. Nach Angaben der indischen Regierung landete die Maschine später sicher in New Delhi.
Bei dem Vorfall wurden 13 Passagiere und vier Besatzungsmitglieder verletzt. Das erste Screening des Kapitäns auf psychoaktive Substanzen ergab zunächst ein Ergebnis, das noch im Labor bestätigt werden musste.
Ministerium verlangt Erklärung von Air India
Indiens Luftfahrtministerium bestellte Air-India-Chef Campbell Wilson am 12. August zu einer Erklärung ein. Anlass war der Vorfall mit dem Airbus A320neo.
Die Vorladung erfolgte wenige Tage nach dem Start der behördlichen Untersuchung. Weder Air India noch das Ministerium äußerten sich auf Anfragen zu dem Fall.
Air India will Testergebnis nicht erhalten haben
Air India erklärte, bislang nicht über das Ergebnis des Drogentests informiert worden zu sein. Wilson sagte mehreren Medien jedoch, die Fluggesellschaft habe dem Ministerium bereits Zwischenstände ihrer eigenen Untersuchung gemeldet.
Das Ministerium hatte am Sonntag, dem 9. August, mitgeteilt, dass die erste Untersuchung auf psychoaktive Substanzen eine Laborbestätigung erfordere.
Fluggesellschaft gehört mehrheitlich Tata
Air India befindet sich derzeit mehrheitlich im Besitz der Tata Group. Singapore Airlines hält einen Anteil von rund 25 Prozent an der Fluggesellschaft.
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Der Flug war vom thailändischen Touristenziel Phuket gestartet und sollte nach New Delhi führen.
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