Airbnb-Gastgeber lehnt Touristin ab

Die Frau veröffentlichte Screenshots zur Buchung. Der Gastgeber verwies auf Probleme mit früheren thailändischen Gästen. Ein Airbnb-Gastgeber sah darin einen Regelverstoß.

Airbnb-Gastgeber lehnt Touristin ab
Photo by Oberon Copeland @veryinformed.com on Unsplash

TOKIO, JAPAN – Eine thailändische Touristin berichtet, dass ein Airbnb-Gastgeber ihre Buchungsanfrage wegen ihrer Nationalität abgelehnt habe. Als Begründung nannte er angebliche Probleme mit früheren thailändischen Gästen – der Fall sorgt nun unter Thailand-Reisenden für Diskussionen über Diskriminierung und die Regeln der Plattform.

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Gastgeber lehnt Buchung in Asakusa ab

Die Frau wollte eine Unterkunft im Tokioter Stadtteil Asakusa nahe dem Sumida-Fluss buchen. In einer japanischen Reisegruppe veröffentlichte sie Screenshots des Austauschs mit dem Gastgeber.

Auf den Bildern entschuldigt sich der Gastgeber und erklärt, der Eigentümer akzeptiere keine thailändischen Gäste. Die Echtheit und der vollständige Zusammenhang der Schilderung wurden über die online veröffentlichten Bilder hinaus nicht unabhängig überprüft.

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Vorwürfe gegen frühere Gäste

Als Gründe nannte der Gastgeber angeblich beschädigte Einrichtung, Toilettenpapier in der Toilette und daraus entstandene Probleme mit den Leitungen. Auch eigene Haushaltsgegenstände hätten Gäste mitgebracht.

Weitere Vorwürfe betrafen falsch sortierten Müll und eine schmutzig hinterlassene Unterkunft. Der Gastgeber räumte ein, dass die Frau sich möglicherweise anders verhalten würde, verwies aber auf wiederholte Probleme mit früheren Gästen und bat um Verständnis für die Ablehnung.

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Thai-Reisende streiten über die Ablehnung

Der Austausch löste unter thailändischen Reisenden Kritik und eine Debatte aus. Einige Kommentatoren kritisierten das von dem Gastgeber beschriebene Verhalten früherer Gäste.

Andere hielten es für falsch, alle thailändischen Gäste nach den Handlungen einzelner Besucher zu beurteilen. Ein weiterer Kommentator erklärte, er habe sich bei Aufenthalten in japanischen Airbnb-Unterkünften an die Regeln zur Mülltrennung und andere Vorgaben gehalten.

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Airbnb-Regeln im Mittelpunkt

Ein thailändischer Airbnb-Gastgeber, der sich an der Diskussion beteiligte, sagte, eine Ablehnung allein wegen der Herkunft aus einem bestimmten Land verstoße gegen die Airbnb-Regeln und könne als Diskriminierung gelten.

Ein anderer Kommentator sagte, Gastgeber sollten einzelne Gäste anhand früherer Bewertungen und bisheriger Aufzeichnungen beurteilen – nicht anhand ihrer Nationalität.

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Quelle: AseanNow

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