Anruf aus China löst Eifersuchts-Wahn aus: Mutter in Chiang Mai getötet

Ein Kind musste zusehen, wie sein Vater die Mutter in Chiang Mai zu Tode prügelte – nach einem Anruf aus China.

Anruf aus China löst Eifersuchts-Wahn aus: Mutter in Chiang Mai getötet
Amarin

CHIANG MAI – Ein Ehestreit über Untreue-Vorwürfe endete in der Nacht zum 2. August in einem gemieteten Haus in Chiang Mai tödlich. Ein 45-jähriger chinesischer Mann soll seine 38-jährige Ehefrau zu Tode geprügelt haben, nachdem ein Freund aus China ihn angerufen und von einer angeblichen Affäre berichtet hatte. Die Polizei nahm den Mann noch am Tatort fest.

Tödliche Eskalation nach Anruf aus China

Gegen 0:10 Uhr wurde die Polizei in die Wohnsiedlung im Bezirk Chang Phueak alarmiert. Im Obergeschoss fanden die Beamten die Frau bewusstlos in einem Schlafzimmer vor.

Rettungskräfte versuchten noch am Tatort eine Herz-Lungen-Wiederbelebung. Jede Hilfe kam jedoch zu spät – die 38-Jährige konnte nicht mehr gerettet werden und wurde noch vor Ort für tot erklärt.

Kind musste den Angriff mit ansehen

Das Ehepaar war erst vor etwa einem Monat mit seinem Kind in das Haus gezogen. Der Nachwuchs besucht eine internationale Schule in Thailand, die Eltern wollten sich vor Ort um das Kind kümmern.

Nach Informationen der Zeitung DailyNews wurde das Kind Zeuge des gewaltsamen Übergriffs.

Ehemann gesteht Angriff, bestreitet Tötungsabsicht

Der 45-Jährige gab gegenüber den Ermittlern zu, seine Frau geschlagen zu haben. Er habe aus Eifersucht gehandelt, nachdem ihn ein Freund aus China über die mutmaßliche Untreue informiert hatte.

Eine Tötungsabsicht stritt der Mann jedoch ab. Die Polizei nahm ihn noch vor Ort fest und leitete ein Verfahren wegen Körperverletzung mit Todesfolge ein.

Dolmetscher für Vernehmung angefordert

Die Befragung des Verdächtigen stockt derzeit. Der Mann spricht ausschließlich Chinesisch, die Beamten müssen einen Übersetzer einschalten.

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Solange der Dolmetscher nicht verfügbar ist, bleiben viele Fragen zum genauen Tathergang offen. Der Beschuldigte befindet sich weiter in polizeilichem Gewahrsam.

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Quelle: Thaiger

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