PARIS, FRANKREICH – Thailands Premierminister Anutin Charnvirakul leitete am Samstag, 23. Mai 2026, im Wat Buddhananachat in Paris eine buddhistische Gesangs- und Almosenzeremonie für Königin Rambhai Barni und traf dort die thailändische Gemeinde. Bei dem Treffen sicherte er zu, dass die thailändisch-kambodschanischen Grenzübergänge geschlossen bleiben, und betonte die Unantastbarkeit thailändischer Souveränität.
Zeremonie im Wat Buddhananachat
Anutin leitete Chanting und Almosengeben im Wat Buddhananachat, um Verdienste für Königin Rambhai Barni zu erwerben. Die Zeremonie fand am Samstag in Paris statt und verband religiöse Pflichterfüllung mit einem Treffen der Gemeinschaft.
Der Rahmen war religiös und öffentlich; Anutin nutzte die Gelegenheit, um sich persönlich an im Ausland lebende Thailänder zu wenden. Nähere Details zur Zeremonie wurden nicht weiter ausgeführt.
Treffen mit der thailändischen Gemeinschaft
Bei dem Treffen traf Anutin Mitglieder der thailändischen Gemeinde in Frankreich und sprach direkt zu den Anwesenden. Eine Frau lobte daraufhin, man habe die richtige Wahl getroffen, worauf Anutin kurz mit „Oh!“ reagierte.
Anutin erklärte anschließend, die richtige Wahl sei seit dem 8. Februar getroffen worden. Er verband damit politische Zusagen mit dem Appell an Vertrauen seitens der thailändischen Bevölkerung im Ausland.
Grenzschließung zugesichert
Der Premierminister sagte den Anwesenden zu, die thailändisch-kambodschanischen Grenzübergänge würden geschlossen bleiben. Diese Aussage löste unter den anwesenden Thailändern Jubel aus.
Mit der Zusage setzte Anutin ein klares Signal an die Gemeinschaft in Frankreich, dass die Regierung an der Grenzfrage festhält. Konkrete Bedingungen oder ein Zeitplan für eine mögliche Öffnung nannte er nicht.
Klare Worte zu Souveränität und Bedingungen
Anutin bekräftigte, dass Thailands Souveränität und Territorium niemals verloren gehen würden und dass das Land niemanden angreife oder bedrohe. Er sagte, man werde jedoch niemals zulassen, dass jemand das Land mit Füßen trete oder bedrohe.
Er forderte zudem Vertrauen und machte deutlich, dass Thailand nichts zugestehen werde, „es sei denn, sie gestehen uns zuerst etwas zu, und sie müssen unsere Bedingungen akzeptieren, nur Thailands Bedingungen. Ich bitte Sie, zu vertrauen und zuversichtlich zu sein.“
Politische Botschaft und Ausblick
Anutin nutzte die Rede, um zu versichern, dass die Regierung dafür Sorge trage, dass Thailand gegenüber Kambodscha nicht benachteiligt werde, und bat die Gemeinschaft um Vertrauen in diese Linie. Seine Zusagen bleiben der letzte offizielle Stand, den er den Anwesenden mitgab.
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