DON MUEANG – Die Einwanderungspolizei hat am Samstag, 8. August 2026, auf ihrer Facebook-Seite über die Festnahme eines Schweizers am Flughafen Don Mueang informiert. Die Festnahme selbst erfolgte bereits am Donnerstag, 30. Juli 2026, gegen 14.45 Uhr wegen des Verdachts auf die Verwendung eines gefälschten Reisepasses.
Festnahme in der internationalen Abflughalle
Nach Angaben der Einwanderungspolizei nahmen Beamte den ausländischen Verdächtigen in der internationalen Abflughalle von Gebäude 2 im dritten Stock des Flughafens Don Mueang fest. Der Mann besitzt die Schweizer Staatsangehörigkeit.
Dem Schweizer wird vorgeworfen, gemeinschaftlich einen Reisepass gefälscht und einen gefälschten Reisepass verwendet oder zum Gebrauch bereitgehalten zu haben. Weitere Angaben zur Identität des Mannes machte die Behörde in ihrer Mitteilung nicht.
Fall an Ermittler übergeben
Die Festnahme erfolgte durch Beamte des zweiten Ermittlungsteams der Einwanderungspolizei am Flughafen Don Mueang. Der Einsatz stand nach Behördenangaben unter der Leitung ranghoher Beamter der Einwanderungspolizei Region 2 und der Dienststelle am Flughafen Don Mueang.
Nach der Festnahme übergaben die Beamten den Mann an die Ermittler der Abteilung für Verbrechensbekämpfung und Strafverfolgung der Einwanderungspolizei Region 2. Dort soll der Fall nach thailändischem Recht weiterbearbeitet werden. Es gilt die Unschuldsvermutung, solange kein rechtskräftiges Urteil vorliegt.
Ihre Meinung ist gefragt
Wie streng sollten die Behörden an thailändischen Flughäfen gegen gefälschte Reisedokumente vorgehen? Haben Sie bereits Erfahrungen mit Kontrollen am Flughafen Don Mueang gemacht? Schreiben Sie uns in den Kommentaren.


Wie auf dem Bild unschwer zu erkennen ist, dürfte es sich wohl kaum um einen Schweizer handeln! Nur weil jemand einen Schweizer Pass gefälscht hat, ist er noch lange kein Schweizer!
Vermutlich wird jetzt dann noch behauptet, es handle sich um einen Eidgenossen aus dem Kanton Uri!!
Die Formulierung stammt nicht von uns, sondern wurde so von der thailändischen Einwanderungspolizei auf deren offizieller Facebook-Seite veröffentlicht. Dort wird der Festgenommene als ausländische Person mit Schweizer Staatsangehörigkeit bezeichnet.
Aus dem Kanton Uri wahrscheinlich nicht. Die haben Langarm-Hemden. 🤣
Man möge mir nachsehen, dass ich weniger zur Tat als solcher schreibe, sondern mehr zu den von mir erwarteten Auswirkungen:
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Ich bin durchaus der Meinung, dass sich jeder in dem Land, in dem er sich aufhält, an das dort geltende Recht zu halten hat und Rechtsverstöße sanktioniert gehören. Über die Höhe der verhängten Sanktionen bin ich öfter mal anderer Meinung – gerade auch, was den Aufenthalt in Thailand betrifft. Hier stelle ich jetzt schon gehäuft und trotzdem noch mit steigender Tendenz fest, dass Thailand von einem Extrem ins andere fällt – von straffrei ohne Übergang zur vorgesehenen Höchststrafe – ohne Toleranz, ohne „mildernde Umstände“ – insbesondere, wenn es Ausländer betrifft. Passfälschung ist kein Kavaliersdelikt; aber trotzdem wäre ein variabler Strafrahmen auch hier angebracht.
Es ist aber wohl auch hier zu erwarten, dass das Strafmaß im oberen Bereich liegen wird, aber zusätzlich diese „Untat eines Schwerstverbrechers (da Farang)“ dazu verwendet wird, wegen eines weiteren Vergehens eines Ausländers alle Touristen unter einen weiteren Generalverdacht zu stellen –> „Passvergehen“ – gibt ja gerade in den letzten Monaten / ab diesem Jahr genügend Beispiele zum Thema „Generalverdacht“: Ein chinesischer Staatsbürger wird in Pattaya mit einem Riesenwaffenarsenal erwischt – nicht einmal ein Tourist, sondern jemand mit „besserem Visum“; aber das muss dazu herhalten, am Aufenthalts- und Visum-Recht für alle Touristen herzuhalten und dieses Recht für diesen Personenkreis zu verschärfen.
Habe vermutlich schon verstanden um was es Dir geht. Da hätte ich noch weitere Beispiele und um nur eines zu erwähnen. Da haben thailändischen Angestellte einer Bangkok Bank Filiale in Pattaya angeblich massenhaft Mule-Konten mit den Daten von Touristen eingerichtet. Dabei ist nicht einmal geklärt, ob diese Touristen darin involviert oder überhaupt davon wussten. Aber dieser Vorfall wurde vorgeschoben, dass Visabefreite oder mit Touristen-Visum kein Konto mehr eröffnen dürfen und selbst bestehende Konten gekündigt und abgewickelt werden. Sinnigerweise fallen auch die DTV-Inhaber darunter mit ihrem 5-Jahres-Visum. Muss man nicht verstehen.