Bangkok: U-Bahn-Baustelle nach Erdrutsch zum Katastrophengebiet erklärt

Bangkok ruft Katastrophenalarm aus: Nach einem gefährlichen Wassereinbruch an der U-Bahn-Baustelle drohen Straßen und Häuser in Thonburi abzusacken. Die Behörden greifen hart durch, doch wie stabil ist der Untergrund wirklich?

Bangkok: U-Bahn-Baustelle nach Erdrutsch zum Katastrophengebiet erklärt
Nation

BANGKOK – Nach einem Wasserleck aus einem Tunnel der südlichen Purple-Line-Erweiterung hat Bangkok Teile von Thonburi und Khlong San zu Katastrophengebieten erklärt. Straßen brachen ein, Risse durchzogen nahe Gebäude. Jetzt greift offiziell der Notfallmechanismus, damit Reparaturen und Hilfen schneller anlaufen können.

Vollmachten für die schnelle Reparatur

Mit der Erklärung können Behörden, lokale Organisationen und auch private Partner ihre gesamten Befugnisse ausschöpfen. Ziel ist es, die Sicherheit der Menschen in den betroffenen Zonen lückenlos wiederherzustellen.

Theerapat Kachamat, Generaldirektor der Abteilung für Katastrophenschutz, bestätigte die laufende Unterstützung vor Ort. Sein Ministerium stemmt sich mit voller Kraft gegen die Folgen des Vorfalls nahe Wongwian Yai.

Nächtliche Kontrolle zeigt Stillstand

Um 18 Uhr rückten Fachinspektoren an, um die Statik zu prüfen. Ihr Befund: Die Neigung und die Absenkgeschwindigkeit der Strukturen haben sich nicht weiter verschlimmert.

Zwar entdeckten die Prüfer an einigen Stellen neue Risse. Große Abspaltungen oder gefährliche strukturelle Bewegungen blieben jedoch aus.

Hauptstraße hält die Belastung aus

Auf der Hauptverkehrsader selbst traten keine frischen Absenkungen auf. Der beschädigte Abschnitt direkt vor dem Supalai-Gebäude, außerhalb der 30-Meter-Zone, veränderte sich ebenfalls nicht.

Damit bleibt die unmittelbare Gefahr eines plötzlichen Kollapses nach jetzigem Stand gebannt. Die Behörden setzen ihre Messungen trotzdem fort.

Jetzt beginnt die schnelle Phase der Hilfe

Die offizielle Katastropheneinstufung versetzt die Verwaltungen in einen besonderen Handlungsmodus. Reparaturtrupps können zügiger anrücken, Betroffene erhalten schneller Unterstützung. Der Fokus liegt nun darauf, die Versorgungssicherheit zu gewährleisten und die beschädigte Infrastruktur Stück für Stück abzudichten. Ein Zeitplan für die volle Wiederherstellung steht noch aus.

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Quelle: Nation Thailand

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