NONTHABURI – In einem Wohngebiet in Nonthaburi raste ein alkoholisierter BMW-Fahrer in ein Tuk-Tuk. Drei Menschen starben noch am Unfallort. Der 32-Jährige kam gerade von der Übertragung des WM-Finales in einem Restaurant in Ratchaphruek.
Volltreffer im Morgengrauen
Der schwarze BMW iX3 schoss am frühen Morgen des 20. Juli durch die engen Straßen des Wohngebiets. Überwachungsbilder zeigen, wie das Tuk-Tuk gegen 4:08 Uhr aus der Soi 12 herausfährt und nach rechts abbiegt.
Sekunden später rammt der Wagen das Gefährt mit solcher Wucht, dass es zerstört gegen einen Baum geschleudert wird. Der Fahrer verliert die Kontrolle und kracht 20 Meter weiter ebenfalls in einen Baum.
Drei Tote auf dem Weg zum Markt
Die 37-jährige Fahrerin Prathumphon Prasertkantrong und ihre beiden Passagierinnen, 77 und 82 Jahre alt, hatten keine Chance. Sie waren auf dem Weg zum Markt Bang Bua Thong, um Süßigkeiten zu verkaufen.
„Warum muss man im Wohngebiet so schnell fahren?“, fragte ihr Ehemann Rungsak. Er fordert, dass die Behörden den Fall bis zum Äußersten verfolgen.
152 Milligramm und ein Geständnis
Der BMW-Fahrer Yotsathon Chongphuthisiri blieb am Unfallort und wartete auf die Polizei. Er gab zu, von der Übertragung des WM-Finales in einem Restaurant in Ratchaphruek zu kommen.
Der 32-Jährige gab an, Verantwortung übernehmen zu wollen. Den Alkoholtest verweigerte er nicht – das Ergebnis war eindeutig: 152 Milligramm Prozent. Als Angehörige ihn zur Rede stellten, schwieg er.
„Warum so schnell im Wohngebiet?“
Die Nichte der getöteten Passagierinnen, Namphloi Phloinamngoen, war fassungslos. Sie hatte den Lärm des Unfalls aus dem Haus gehört und fand das völlig zerstörte Tuk-Tuk vor.
„Ich bestehe darauf, dass das Gesetz bis zum Äußersten angewendet wird“, sagte die 38-Jährige. „Wir haben keine Worte mehr. Warum muss man im Wohngebiet so schnell fahren?“
Zwei Kinder ohne Mutter
Rungsak Prasertkantrong steht nach über 20 Ehejahren plötzlich allein da. Seine Frau hinterlässt zwei schulpflichtige Kinder in der 7. und 3. Klasse.
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Er sagte: „Ich möchte, dass Behörden und Medien den Fall verfolgen, damit die Angelegenheit bis zum Äußersten verfolgt wird.“
Strafermittlungen eingeleitet
Die Polizei von Bang Bua Thong nahm den Fahrer noch am Unfallort fest. Das Fahrzeug war versichert, doch das wird den Familien der Opfer kaum helfen.
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Die Beamten leiteten ein Strafverfahren ein. Die drei Leichen wurden zur Untersuchung an das Zentralinstitut für Forensische Wissenschaft übergeben.

Welche Strafe hat der Todesfahrer zu erwarten? 400.- baht? FS-Entzug? Nö, er hat wahrscheinlich keinen. Na dann, weiterfahren. Sein Glück : er ist Thai.
um so einen dümmlichen Kommentar zuverfassen, muß man ja auch nicht gerade intelligent sein,oder?
[entfernt]. Der BMW-Fahrer wäre nicht der erste Thai, der andere zu Tode fährt und mit einer lächerlichen Strafe davonkommt. Realität zur Kenntnis nehmen, statt andere vorschnell beleidigen.
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Ich muss Eric beipflichten. Natürlich wird es mit 400 THB nicht getan sein. Er bezahlt die Beerdigungskosten, danach das sog. Blutgeld, bekommt wenn nicht einschlägig vorbestraft vom Gericht eine Bewährungs- und kleine Geldstrafe. Das war es.
3 Menschen sind tot. Wen kümmert es ausser den Angehörigen?