Betrunkene BMW-Fahrerin baut Massenkarambolage in Nonthaburi – Auf Kaution frei!
Eine 37-jĂ€hrige betrunkene BMW-Fahrerin hat in Nonthaburi eine Massenkarambolage verursacht, nachdem sie fĂŒnf Kilometer in der falschen Richtung gefahren war. Mit einem Blutalkoholwert von 2,05 Promille â mehr als das Vierfache des erlaubten Limits â kollidierte sie mit einem Pickup und löste eine Kettenreaktion aus.
FĂŒnf Kilometer gegen die Fahrrichtung
Gegen 21 Uhr am 29. September 2025 bog die 37-jĂ€hrige Paphatsarin auf die Ratchaphruek Road in Nonthaburi ein â und fuhr konsequent in die falsche Richtung. Ganze fĂŒnf Kilometer bewegte sie sich entgegen dem Verkehrsfluss, bevor es zum Unvermeidbaren kam: Sie krachte in einen Pickup, dessen Fahrer verletzt wurde.
Andere Autofahrer, die dem falsch fahrenden BMW ausweichen wollten, mussten abrupt bremsen â was eine Massenkarambolage auslöste. Die Polizei der Ratchaphruek Station fand an der Unfallstelle eine völlig desolate Fahrerin vor, die ihre Tat völlig verharmloste.
„Nur ein bisschen rĂŒckwĂ€rts“
Laut Polizeiangaben zeigte Paphatsarin keinerlei Reue. „Nicht so ernst, Officer. Nur ein bisschen rĂŒckwĂ€rtsgefahren“, soll sie an der Unfallstelle gesagt haben. Die Blutuntersuchung enthĂŒllte dann die Wahrheit: 2,05 Promille â das Vierfache des in Thailand erlaubten Limits von 0,5 Promille.
Die Frau erlitt bei dem Unfall eine Beinverletzung, was die Polizei veranlasste, ihr zunÀchst eine Behandlung zu ermöglichen, bevor sie am nÀchsten Tag um 15:30 Uhr zur Vernehmung einbestellt wurde.

Drei Anklagepunkte drohen
Paphatsarin muss sich jetzt wegen drei schwerwiegender Anklagen verantworten:
Fahren unter Alkoholeinfluss â bis zu ein Jahr Haft, 5.000-20.000 Baht Geldstrafe
RĂŒcksichtsloses Fahren mit Sachschaden â 400-1.000 Baht Strafe
FahrlĂ€ssige Körperverletzung â bis zu einem Monat Haft, 10.000 Baht Strafe
ZusĂ€tzlich wird ihr FĂŒhrerschein fĂŒr mindestens sechs Monate suspendiert oder sogar komplett eingezogen.
Kaution trotz schwerer VorwĂŒrfe
Die Angeklagte erschien mit ihrem Anwalt bei der Polizei und beantragte Kaution in Höhe von 80.000 Baht (ca. 2.000 Euro). Die Polizei lehnte ab und ĂŒberfĂŒhrte sie an das Nonthaburi Provincial Court. Doch das Gericht gewĂ€hrte ĂŒberraschenderweise Kaution â mit der BegrĂŒndung, sie benötige medizinische Behandlung und mĂŒsse alle Opfer entschĂ€digen.
In einer Medienbefragung entschuldigte sich Paphatsarin bei den Opfern und der Ăffentlichkeit. Sie gestand, betrunken gefahren zu sein, versprach aber volle EntschĂ€digung fĂŒr alle Betroffenen.
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Eine Fahrerin fĂ€hrt betrunken, in falscher Richtung, verursacht einen Crash â und kommt nach Zahlung von 80.000 Baht Kaution wieder frei. Finden Sie, dass Thailands Gesetze im StraĂenverkehr zu milde sind? Oder war die Entscheidung des Gerichts nachvollziehbar?



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