BANGKOK – Thailands Touristenpolizei rüstet sich für die Sommerferienzeit und hat die Sicherheitsstandards am Flughafen Suvarnabhumi spürbar erhöht. Im Fokus stehen präventive Maßnahmen und ein freundlicher Service, um Reisenden aus aller Welt ab dem ersten Schritt ein sicheres Gefühl zu geben.
Kontrolle an Gepäckbändern und mit Spürhunden
Am 17. Juli nahm Polizeigeneral Pongsayam Meekhanthong, der stellvertretende Chef der Touristenpolizei, die wichtigsten Bereiche des Passagierterminals genau unter die Lupe. Im Mittelpunkt standen die Gepäckbänder für internationale Flüge.
Gemeinsam mit der Militärpolizei und der örtlichen Flughafenwache ließ er das Areal auch von einer K9-Hundestaffel nach verdächtigen Gegenständen absuchen. Die Aktion war Teil einer großangelegten, behördenübergreifenden Sicherheitsinspektion.
Schärfere Kontrollen für Taxis und Reisebüros
Die Beamten überprüften vor Ort Reisebüros, die Touren ankommende und abreisende Gäste anbieten. Gleichzeitig wurde die Organisation der öffentlichen Verkehrsmittel und der Abholbereiche für Fahrer mit Namensschildern kontrolliert.
Ziel ist es, bereits die ersten Meter der Reise sicher und effizient zu gestalten und Betrug oder Abzocke zu unterbinden. So soll bei Besuchern von Anfang an ein positiver Eindruck entstehen.
Mehr als nur Kontrolle: App und Hotline im Fokus
Neben sichtbarer Präsenz setzt die Polizei auf digitale Hilfe. Touristen wurden über die „Thailand Tourist Police Application“ und die 24-Stunden-Hotline 1155 informiert.
Über diese Kanäle können Reisende Vorfälle melden, Hilfe anfordern und Beratung erhalten. Der mehrsprachige Service soll die Kommunikation erleichtern und das Vertrauen während des gesamten Aufenthalts stärken.
Suvarnabhumi als Visitenkarte Thailands
Generalmajor Pongsayam betonte die Rolle des Airports als erstes Tor für internationale Gäste. „Die Schaffung von Sicherheit und einem standardisierten Service ab dem ersten Punkt der Reise ist das Herzstück für den Aufbau von Vertrauen in den thailändischen Tourismus“, erklärte er.
Nur durch eine enge Zusammenarbeit aller Sektoren könne man Vorfälle verhindern und Reisenden effizient helfen. Diese integrierte Arbeit sei mit der Politik der nationalen Polizeibehörde abgestimmt.
Langfristige Strategie für das Tourismusvertrauen
Die Behörde bekräftigte, die Sicherheits- und Servicestandards kontinuierlich anheben zu wollen. Dies diene nicht nur dem Schutz der Reisenden, sondern auch dem Image und dem nachhaltigen Wachstum der Tourismuswirtschaft des Landes.
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