Wetter heute: Starkregen und Überflutungen

Die Meteorologiebehörde erwartet besonders in Chanthaburi und Trat heftige Regenfälle, die Sturzfluten und Erdrutsche auslösen können – vor allem in Bergregionen und Senken.

Wetter heute: Starkregen und Überflutungen
Matichon

BANGKOK – Das Meteorologische Amt Thailands warnt für die nächsten 24 Stunden vor örtlichem Starkregen und der Gefahr von Sturzfluten in Teilen des Landes. Ein Tiefdruckgebiet über dem oberen Vietnam und der vorherrschende Südwestmonsun sorgen für unbeständiges Wetter, besonders an der Ostküste am Golf von Thailand.

Chanthaburi und Trat drohen schwere Güsse

Am größten ist die Sorge in der Ostregion. Für die beiden östlichen Küstenprovinzen Chanthaburi und Trat an der südöstlichen Golfküste sagt das Amt Gewitter in 40 Prozent des Gebiets und stellenweise heftigen Regen voraus.

Die Behörde mahnt die Bevölkerung eindringlich zur Vorsicht. Die angesammelten Niederschläge können zu plötzlichen Sturzfluten und abfließendem Wasser führen – eine Gefahr, die vor allem an Berghängen nahe Wasserläufen und in tiefliegenden Arealen besteht. Der Wind weht mit 15 bis 35 Kilometern pro Stunde.

Gewitter durchziehen den Norden

Auch der Norden des Landes bleibt nicht verschont. In etwa 30 Prozent der Region, vor allem in den Provinzen Chiang Rai, Phayao, Lampang, Nan, Phrae und Uttaradit, kommt es zu Gewittern.

Die Temperaturen sinken dort nachts auf 22 bis 25 Grad Celsius, während sie tagsüber auf 30 bis 34 Grad steigen. Ein schwacher bis mäßiger Südwestwind weht mit Geschwindigkeiten von 10 bis 20 Kilometern pro Stunde.

Teils heftige Schauer im Nordosten

Ein ähnliches Bild zeigt sich im Nordosten. Auch hier rechnet das Meteorologische Amt in 30 Prozent des Gebiets mit Gewittern, wobei es vor allem die Provinzen Nong Khai, Bueng Kan, Sakon Nakhon, Nakhon Phanom, Mukdahan, Amnat Charoen und Ubon Ratchathani treffen dürfte.

Die Tiefstwerte liegen wie im Norden zwischen 22 und 25 Grad, die Höchstwerte klettern jedoch mit 32 bis 35 Grad etwas höher. Der Wind bleibt mit 10 bis 20 km/h schwach bis mäßig.

Unwetter erstrecken sich bis in die Zentralregion

Im Zentrum des Landes ist die Lage ebenfalls wechselhaft. Die Provinzen Lop Buri, Saraburi, Uthai Thani, Kanchanaburi, Ratchaburi, Nakhon Pathom, Samut Songkhram und Samut Sakhon sind von der Gewitterfront betroffen.

Hier liegen die Tiefsttemperaturen bei wärmeren 25 bis 26 Grad. Tagsüber kann das Thermometer auf bis zu 36 Grad klettern, bei unverändert schwachem bis mäßigem Südwestwind.

Meteorologen warnen vor hohem Wellengang

Auf See ist die Situation angespannt. Im oberen Teil der Andamanensee und im oberen Golf von Thailand beträgt die Wellenhöhe ein bis zwei Meter. In Gewitterzonen können die Wellen auf über zwei Meter anwachsen.

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Die untere Andamanensee ist mit etwa einem Meter Wellenhöhe etwas ruhiger, doch auch dort gilt die Gewitterwarnung. Das Meteorologische Amt richtet einen dringenden Appell an alle Seeleute, in Gewittergebieten besondere Vorsicht walten zu lassen und diese nach Möglichkeit zu umfahren.

Wechselhafte Aussichten im Süden

Im Süden Thailands sind vor allem die Westküsten-Provinzen in der Andamanensee betroffen. Für Ranong, Phang Nga, Phuket und Trang werden Gewitter in 30 Prozent des Gebiets erwartet.

An der Ostseite des Golfs trifft die unbeständige Witterung Phetchaburi, Prachuap Khiri Khan, Chumphon, Pattani, Yala und Narathiwat. Die Temperaturen bewegen sich im ganzen Süden zwischen 23 und 26 Grad in der Nacht und bis zu 36 Grad am Tag. An der Ostküste weht der Wind mit 15 bis 30 km/h, an der Westküste nördlich von Phang Nga mit 15 bis 35 km/h und südlich von Phuket mit 15 bis 30 km/h. Das Amt mahnt Bootsführer ausdrücklich zur Vorsicht und rät, das Befahren von Gewitterzonen zu vermeiden.

Vorhersage für Bangkok und Umgebung

Für Bangkok und Umgebung sagt das Meteorologische Amt Gewitter in 40 Prozent des Gebiets voraus. Die Tiefsttemperaturen liegen zwischen 25 und 27 Grad Celsius, die Höchstwerte zwischen 33 und 36 Grad Celsius.

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Der Wind weht mit 10 bis 20 Kilometern pro Stunde. Die Behörde ruft zur Vorsicht auf, da auch hier örtlich starker Regen nicht ausgeschlossen ist.

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Quelle: Matichon

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