Chinesen zahlen fĂŒr Luxus – im Knast

🚹 Mikrowelle, Klimaanlage und Sexarbeiterinnen – alles mitten im GefĂ€ngnis. War das nur ein einzelner Skandal
 oder steckt ein ganzes System dahinter?

BANGKOK – Was hinter den Mauern des Bangkok Remand Prison vor sich ging, ist kaum zu fassen. Chinesische HĂ€ftlinge genossen ein Luxus-Leben, wĂ€hrend der GefĂ€ngnis-Direktor und WĂ€rter kassierten. Jetzt flog der schmutzige Deal auf.

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Anzeige von eifersĂŒchtigen MithĂ€ftlingen

Alles begann mit einer anonymen Beschwerde thailĂ€ndischer Insassen. Sie zeigten die ungleichen ZustĂ€nde an: Bestimmte chinesische HĂ€ftlinge fĂŒhrten ein Leben in Saus und Braus.

„Sie mieteten thailĂ€ndische MithĂ€ftlinge als persönliche Diener an“, hieß es in der Anzeige. Besonders begehrt waren Thai-Insassen, die Chinesisch sprachen.

Die chinesischen Gefangenen zahlten offenbar WĂ€rtern und dem GefĂ€ngnis-Direktor Schmiergelder fĂŒr verbotene GegenstĂ€nde und Sonderrechte.

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Die unglaublichen VorwĂŒrfe im Detail

Die Liste der Privilegien ist atemberaubend: Die Insassen besaßen Mikrowellen, Wasserkocher, Klimaanlagen und Zigaretten.

Doch das ist noch nichts gegen den nĂ€chsten Vorwurf: WĂ€rter sollen regelmĂ€ĂŸig chinesische Sexarbeiterinnen ins GefĂ€ngnis geschmuggelt haben.

Die Treffen fanden in einem versteckten Raum unter einer Treppe statt. Eine der Begleiterinnen sei ein bekanntes chinesisches Model gewesen, das ĂŒber eine Million Baht (ca. 25.000 Euro) gekostet habe.

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Razzia bringt Beweise ans Licht

Eine Spezialeinheit stĂŒrmte am 16. November drei GefĂ€ngnisbereiche, in denen Chinesen untergebracht waren. Bei der Kontrolle schien zunĂ€chst alles in Ordnung – die Aktion war wohl vorher verraten worden.

Doch dann fanden die Ermittler die Beweise: ElektrogerÀte in den Zellen, eine scharfe Klinge, ein Feuerzeug.

Und im Versteck unter der Treppe: benutzte TaschentĂŒcher und gebrauchte Kondome. Alles wurde fĂŒr DNA-Tests sichergestellt.

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Konsequenzen fĂŒr die Verantwortlichen

Infolge der Entdeckungen wurden GefÀngnis-Direktor Manop Chomchuen und mindestens 14 WÀrter sofort an die Zentrale des GefÀngnis-Departments versetzt.

Eine vollstÀndige Untersuchung zu Korruption und Fehlverhalten lÀuft. Die Beamten sind vorlÀufig von ihren Posten entfernt.

Bereits im Januar hatte ein ehemaliger Insasse, der Aktivist Ekkachai Hongkangwan, von diesen ZustĂ€nden berichtet. Damals wies die GefĂ€ngnisverwaltung die VorwĂŒrfe noch zurĂŒck.

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Systematische Korruption hinter Gittern

Der Fall wirft ein grelles Licht auf das thailĂ€ndische GefĂ€ngnissystem. Offenbar konnten sich zahlungskrĂ€ftige HĂ€ftlinge – besonders jene aus China – ein angenehmes Leben erkaufen.

„Chinesische HĂ€ftlinge, die im Zusammenhang mit Call-Center-BetrĂŒgereien verhaftet wurden, lebten komfortabel, weil sie Bestechungsgelder zahlten“, hatte Ekkachai berichtet.

Jetzt muss die GefĂ€ngnisverwaltung nicht nur die Schuldigen bestrafen, sondern das gesamte System ĂŒberprĂŒfen. Das Vertrauen in die Justiz ist schwer erschĂŒttert.

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Was lÀuft hinter GefÀngnismauern wirklich ab?

Luxus, Sexdienste und gekaufte Privilegien – wĂ€hrend normale HĂ€ftlinge unter harten Bedingungen leben. Die Ermittlungen werfen ein grelles Licht auf den Strafvollzug und die Macht des Geldes.

👉 Ist das nur ein Einzelfall oder zeigt sich hier das wahre System? Deine Meinung zĂ€hlt – ab in die Kommentare!

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Quelle: The Thaiger

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