CHIANG KHAN, THAILAND – Nach einem tödlichen Verkehrsunfall in der Provinz Loei, bei dem vier jugendliche Fußballspieler ums Leben kamen, wurde beim Pickup-Fahrer Amphetamin im Blut nachgewiesen. Die Familien fordern die Höchststrafe – bis hin zur Todesstrafe.
Tragödie in der Songkran-Nacht
Der Unfall ereignete sich am späten Abend des 13. April gegen 22.00 Uhr auf der Nationalstraße 201 (Loei–Chiang Khan) im Bereich Ban Na Bon, Unterbezirk Nasao, Bezirk Chiang Khan, Provinz Loei. Ein Pickup geriet in den Gegenverkehr und kollidierte mit einem Motorrad, auf dem vier Jugendliche saßen.
Die jungen Männer waren gerade auf dem Heimweg vom Songkran-Wasserfest. Bei dem Zusammenstoß kamen alle vier ums Leben. Die Opfer – Phattharaphong Kanyaprasit (14), Pongpipat Srikham (14), Chavanakorn Buddha (13) und Kittikhun Buddha (16) – waren Jugendfußballspieler und ehemalige Schüler der Mahathai Suksa Tha Bom School.
Fahrer unter Drogeneinfluss – Alkoholtest steht noch aus
Die Polizei von Chiang Khan gab bekannt, dass die Untersuchung des Pickup-Fahrers Wuttichai (28) Amphetamin – umgangssprachlich Yaba – im Blut ergab.
Das Ergebnis der Blutuntersuchung auf Alkohol liegt noch nicht vor. Laut Polizei ist damit in zwei bis drei Tagen zu rechnen.
Familien fordern die Todesstrafe
Die Angehörigen der Opfer überführten die Leichen für eine Zeremonie nach christlichem Ritus.
Gleichzeitig fordern sie die schwerste mögliche Strafe für den Fahrer – ausdrücklich die Todesstrafe.
Ihre Meinung
Sollten bei tödlichen Unfällen unter Drogen- oder Alkoholeinfluss grundsätzlich härtere Strafen gelten – oder braucht es vor allem bessere Kontrollen und Prävention? Diskutieren Sie in den Kommentaren.



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