UTHAI THANI, THAILAND – Bei den Songkran-Feierlichkeiten vor dem Provinzamt in Uthai Thani ist es zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen Jugendgruppen gekommen, bei der Schüsse fielen, Messer eingesetzt und sogenannte Pingpong-Bomben geworfen wurden. Drei Menschen wurden verletzt, einer davon schwer; der Vater eines mutmaßlichen Schützen kündigte an, seinen Sohn noch am selben Tag der Polizei zu übergeben.
Gewalt mitten in der Songkran-Feier
Der Vorfall ereignete sich am 13. April 2026 gegen 20.00 Uhr während des Songkran-Wasserspiels auf dem Suphannika-Platz an der Si Uthai Road, direkt vor dem Provinzamt von Uthai Thani.
Laut Polizei kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen Gruppen Jugendlicher, bei der Schusswaffen und Messer eingesetzt wurden. Zudem wurden Pingpong-Bomben in die Menge geworfen, was Panik auslöste.
Drei Verletzte, ein Fall gilt als schwer
Nach ersten Erkenntnissen wurden insgesamt drei Personen verletzt: Eine Person erlitt eine Schussverletzung, zwei weitere wurden mit einem Messer an den Händen verletzt.
Die Verletzten wurden vor Eintreffen der Beamten ins Uthai-Thani-Krankenhaus gebracht. Der schwer verletzte Patient wurde dort medizinisch behandelt; die behandelnden Ärzte machten keine öffentlichen Aussagen zum Zustand.
Kaum Auskünfte aus dem Krankenhaus
Vor Ort trafen Reporter im Krankenhaus auf einen der Verletzten, dessen Handverletzung behandelt worden war; er wollte seinen Namen nicht nennen.
Angehörige erklärten, man wolle keine öffentlichen Angaben machen. Bekannte bestätigten lediglich, dass ein weiterer Verletzter medizinisch behandelt werde und sich in ernstem Zustand befinde.
Zeugen: Alter Konflikt und gezielter Angriff
Zeugen, die später bei der Polizei aussagten, schilderten, dass die Feier zunächst friedlich verlief, bis eine Gruppe mit einer Schusswaffe auftauchte und gezielt auf einen jungen Mann schoss.
Unmittelbar danach soll ein weiterer Täter mit einem Messer auf eine andere Person losgegangen sein; außerdem seien Pingpong-Bomben geworfen worden. Mehrere Zeugen gaben an, den mutmaßlichen Haupttäter zu kennen.
Verdächtiger namentlich benannt und geflüchtet
Mehrere Zeugen identifizierten den mutmaßlichen Angreifer als „Aam“, der in Khao Phawaeng wohnen soll und als früherer Rivale bekannt sei. Nach Aussagen aus dem Umfeld soll er Begleiter aus dem Bezirk Krok Phra in der Provinz Nakhon Sawan dabei gehabt haben.
Nach der Tat flüchtete die Gruppe. Eine Frau, die aus Sicherheitsgründen nur unter einem Pseudonym genannt wurde, schilderte den Ablauf gegenüber der Polizei und bestätigte die Identifikation des mutmaßlichen Schützen.
Polizei räumt das Gelände und stoppt das Wasserspiel
Nach dem Vorfall sperrten Einsatzkräfte den Bereich vor dem Provinzamt und forderten per Lautsprecherdurchsage die Feiernden auf, das Songkran-Wasserspiel zu beenden und nach Hause zu gehen.
Zusätzlich wurden Ermittler und Streifen entsandt, um die Lage zu stabilisieren. Die Situation wurde als unübersichtlich beschrieben; Touristen seien durch den Vorfall stark verängstigt worden.
Vater kündigt Übergabe des Sohnes an
Am 14. April 2026 gegen 09.00 Uhr teilte die Polizei der Wache Mueang Uthai Thani mit, der Vater des mutmaßlichen Schützen habe über den stellvertretenden Ermittlungsleiter Kontakt aufgenommen. Er wolle seinen Sohn noch im Laufe des Tages den Ermittlern übergeben; eine genaue Uhrzeit wurde nicht genannt.
Die Polizei erklärte, man kenne die mutmaßlichen Täter und arbeite daran, alle Beteiligten zu fassen und strafrechtlich zu verfolgen. Aus Sorge vor möglichen Racheakten wurden Einsatzkräfte zur Überwachung des Krankenhauses abgestellt.



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