El-Niño-Drama in Thailand! Verzweiflung auf Feldern

Seit fast einem Monat fällt in Sikhiu kaum ergiebiger Regen. Der Pegel eines natürlichen Kanals ist so weit gesunken, dass Muay ihre Felder nicht mehr bewässern kann.

El-Niño-Drama in Thailand! Verzweiflung auf Feldern
KhaoSod English

NAKHON RATCHASIMA, Thailand – Eine 67-jährige Reisfarmerin im Bezirk Sikhiu musste ihre Felder nach zwei erfolglosen Aussaaten von Hand nachsäen. Die anhaltende Dürre hat dazu geführt, dass fast alle Reissamen nicht keimten und die Wasserquellen in der Region stark sinken lassen.

Dürre zwingt Farmerin zur dritten Aussaat

Muay Singkhon aus Ban Huai Takaeng Tai hatte Duftreis auf sieben Rai angebaut. Fast alle Samen keimten wegen der Trockenheit nicht, nur kleine Flächen zeigten erste Triebe.

Weil die leeren Stellen nicht bewachsen waren, streute Muay die Reissamen dort erneut von Hand aus. Zuvor hatte sie bereits zweimal gesät.

Sikhiu wartet seit Wochen auf ergiebigen Regen

In der Gegend von Sikhiu ist Regen seit fast einem Monat selten. Gelegentliche leichte Schauer reichten nicht aus, um den Boden gründlich zu durchfeuchten.

Muay führte die schwere Dürre nach eigenen Angaben auf das sogenannte Super-El-Niño-Phänomen zurück. Auch die staatlichen Versuche zur künstlichen Erzeugung von Regen hätten ihren Feldern kaum geholfen.

Wasserkanal reicht nicht mehr zum Bewässern

Die örtlichen Wasserquellen führen nur noch wenig Wasser. Muay kann deshalb nicht genug Wasser in ihre Reisfelder pumpen.

Sie hatte geplant, Wasser aus einem natürlichen Kanal zu nutzen. Der Pegel dort sei jedoch so weit gefallen, dass das Abpumpen nicht mehr möglich sei.

Nur noch Reis für die eigene Familie

Muay wollte in diesem Jahr genug Reis für ihre Familie ernten und einen Teil verkaufen. Die Dürre hat den Anbau jedoch trotz der laufenden Pflanzsaison schwer beschädigt.

„Jetzt hoffe ich nur noch, genug Reis zum Essen zu bekommen“, sagte sie.

Forderung nach mehr Regenhilfe und niedrigeren Kosten

Muay forderte die Regierung auf, die Maßnahmen zur künstlichen Erzeugung von Regen auszuweiten. Außerdem müssten die Preise für landwirtschaftliche Betriebsmittel sinken.

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Herbizide und Dünger seien weiterhin sehr teuer, sagte sie. Die Produktionskosten belasteten die Farmer bereits stark.

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Quelle: Khaosod English
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Ein Kommentar zu „El-Niño-Drama in Thailand! Verzweiflung auf Feldern

  1. Wenn schon kein Wasser mehr da ist und dank El-Ninjo-Effekt auch nicht zu erwarten ist, dann macht das Nachsäen aber wirklich keinen Sinn. Das sollte man der armen Frau mal erklären.

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