BANGKOK – Ein Online-Käufer behauptete, in einem offiziellen Shop ein iPhone bestellt, beim Öffnen des Pakets aber ein Android-Smartphone vorgefunden zu haben. Er veröffentlichte seinen Vorwurf zusammen mit einem Unboxing-Video in der Facebook-Gruppe „Wir sind Verbraucher“.
Android-Gerät im iPhone-Paket
Nach Angaben des Käufers bestellte er das Apple-Smartphone über eine bekannte Online-Plattform beim offiziellen Store. Beim Öffnen des Pakets stellte er fest, dass das enthaltene Gerät mit Android lief.
Der Käufer veröffentlichte später das vollständige Video in den Kommentaren. Darauf ist zu sehen, wie er das Paket öffnet und das Smartphone einschaltet.
Video soll den Ablauf belegen
Mit der Aufnahme wollte der Käufer zeigen, dass der Vorfall nicht inszeniert worden sei. Das Video dokumentiert den Zustand des Pakets und des Geräts beim Öffnen.
Andere Mitglieder der Gruppe rieten Online-Käufern, besonders bei teuren Bestellungen den gesamten Auspackvorgang zu filmen. Die Aufnahmen könnten bei einer rechtlichen Auseinandersetzung oder einer Forderung nach Ersatz als Beleg dienen.
Verpackung soll ungewöhnlich ausgesehen haben
Andere Gruppenmitglieder, die zuvor beim selben Store bestellt hatten, bezeichneten die Verpackung als auffällig. Bestellungen neuerer iPhone-Modelle wie des iPhone 17 würden normalerweise in einem größeren Versandkarton mit mehreren Schutzschichten und sicherem Klebeband ankommen.
Auf den Fotos und im Video des Käufers sahen Karton und Klebeband nach ihren Angaben anders aus als bei früheren Lieferungen. Einige vermuteten deshalb, dass das Gerät während des Versandwegs ausgetauscht worden sein könnte. Bestätigt ist das bislang nicht.
Fragen zur Verantwortung bleiben offen
Kommentatoren verwiesen darauf, dass offizielle Shops meist strenge Sicherheitsvorkehrungen und Videoaufnahmen beim Verpacken der Ware hätten. Ohne eindeutige Beweise könne daher auch die Frage aufkommen, ob der Käufer oder das Lieferunternehmen verantwortlich gewesen sei.
Eine bestätigte Erklärung für den Android-Fund im iPhone-Paket liegt bislang nicht vor.
Chattarin hat einen Abschluss in Sprache und Kultur mit Schwerpunkt Medienwissenschaften von der Chulalongkorn-Universität. Während des Studiums studierte er ein Jahr Liberal Arts in Japan und absolvierte zwei Monate ein Praktikum an der Königlich-Thailändischen Botschaft in Ankara. In seiner Freizeit sieht er gern Filme, spielt Spiele und erstellt YouTube-Videos.
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