BANGKOK, THAILAND – Experten warnen vor einer extremen Dürreperiode, die das Land für mehrere Jahre hart treffen könnte. Das Wetterphänomen El Niño sorgt für Rekordhitze und gefährliche Trockenheit in vielen Provinzen. Die Regierung bereitet bereits Notfallpläne und finanzielle Hilfen für die betroffenen Landwirte vor.
Gefährliche Hitze bedroht die Ernten
Die Behörden GISTDA und ONWR gaben am 28. April eine ernste Warnung heraus. Das Wetterphänomen El Niño wird Thailand in den kommenden zwei bis drei Jahren fest im Griff haben.
Besonders im Jahr 2027 erwarten Experten eine deutliche Verschlechterung der Lage. Die Temperaturen könnten auf bis zu 44 Grad Celsius steigen und die Bodenfeuchtigkeit vernichten.
Stauseen brauchen langfristige Planung
Die Wasserwirtschaft muss wegen der drohenden Krise bereits jetzt zwei Jahre im Voraus planen. Nur so kann die Versorgung der Bevölkerung bis zum Jahr 2028 gesichert werden.
Obwohl große Dämme wie der Bhumibol-Damm noch Reserven haben, ist die Lage regional kritisch. In Prachuap Khiri Khan und Chumphon wurde bereits der Dürre-Notstand ausgerufen.
Hightech im Kampf gegen Trockenheit
Die Weltraumagentur GISTDA setzt moderne Satellitentechnologie ein, um die Landwirte bei der Planung zu unterstützen. Spezielle Apps helfen dabei, die Feuchtigkeit auf den Feldern genau zu überwachen.
Besonders für die Monate August und September wird eine besorgniserregende Trockenperiode vorhergesagt. Bauern sollen deshalb dringend Wasser sparen und nur noch robuste Pflanzen anbauen.
Milliardenhilfe für die Landwirtschaft
Die Regierung plant ein gewaltiges Notkreditdekret über 500.000 Millionen Baht zur Absicherung der Wirtschaft. Dieses Geld soll die Folgen von El Niño und steigenden Energiepreisen abfedern.
Die Bank für Landwirtschaft bereitet zudem direkte finanzielle Unterstützungsmaßnahmen für betroffene Betriebe vor. Vor allem Bauern außerhalb der künstlichen Bewässerungszonen benötigen jetzt schnelle Hilfe.
Harte Zeiten für Thailands Bauern
Die langanhaltende Dürre bedroht die Existenzgrundlage von Millionen Menschen im Agrarsektor. Ohne ausreichend Wasser und staatliche Unterstützung stehen viele Familien vor einer ungewissen Zukunft.
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
Was denkst du darüber? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.



Solange die beiden Großdämme Bhumibol und Sirikit vom letztjährigen Hochwasser noch zu etwa 60 Prozent gefüllt sind, mache ich mir einmal keine Sorgen. Die EGAT scheinbar auch nicht.
Letztes Jahr sind wir nur knapp an einer Katastrophe verbeigeschrammt, da beide Dämme nahezu voll waren.
Beide Dämme waren mit etwa 45-50% Füllung in die Regensaison 2025 gestartet.
Aktuell werden pro Tag immer noch 40 Millionen Kubikmeter Wasser den Ping runter geschickt, und auf der anderen Seite beim Nan sind es etwa 24,5 Millionen Kubikmeter Wasser. Normal wäre etwa die Hälfte davon.
Fast täglich fahre ich an zwei Wasserreservoirs hinter Hua Hin vorbei. Die sind fast völlig leer. Nachdem die letzte Regenperiode lokal auch ziemlich komplett ausgefallen ist verwundert das nicht besonders. Sollte das dieses und nächstes Jahr nochmals so übel werden, dann wird das noch ein echtes Problem.