KALASIN, THAILAND – Fast 200 Helfer, Beamte und Anwohner suchen im Bezirk Khao Wong nach einem siebenjährigen Jungen. Thanaphon Jaikumkao, bekannt als „Nong Boss“, verschwand am 18. Oktober 2026 auf einem Reisfeld, auf dem er mit seinen Großeltern war. Auch am Morgen des 19. Oktober war er noch nicht gefunden.
Letzte Sichtung gegen 13 Uhr
Thanaphon verschwand am Morgen des 18. Oktober aus dem Dorf Ban Kut Bot im Unterbezirk Song Plueai. Zuletzt gesehen wurde er gegen 13 Uhr, als seine Angehörigen Reis entluden, den sie mit einem Mähdrescher geerntet hatten. Die Familie bemerkte gegen 14 Uhr, dass der Junge fehlte. Sie begann sofort mit der Suche.
Der Abgeordnete Chanaewut Uttho, der den Wahlkreis 6 in Kalasin vertritt, bat am Abend des 18. Oktober über Facebook um Unterstützung. Danach schloss er sich den Rettungsteams, Beamten und Dorfbewohnern an und half, die Suche zu koordinieren. Er stimmte sich mit den Helfern vor Ort ab. Gemeinsam organisierten sie die Einsätze in der Gegend.
Rettungsteams, Taucher und Beamte im Einsatz
Beteiligt sind das Rettungsteam Muen Hin, die Taucherteams Asok und Muen Hin, Bezirksbeamte, Polizisten, freiwillige Territorialverteidiger, Dorfvorsteher und Anwohner. Der Bezirksvorsteher Leutnant Thawatchai Hemwang und der Leiter der Polizeistation Khao Wong, Pol. Oberst Somchai Phukongchana, stellten ebenfalls Personal bereit.
Alle Beteiligten arbeiten in der Umgebung des Reisfelds zusammen. Die Suche verteilt sich auf Felder, Teiche und Hügel.
Fünf Teiche abgesucht, Einsatz bei Dunkelheit gestoppt
Die Suchtrupps kontrollierten zunächst fünf Teiche in der Umgebung. Um Mitternacht unterbrachen sie den Einsatz, weil es zu dunkel war. Am 19. Oktober um 8 Uhr ging die Suche weiter. Mehr als 200 Menschen durchkämmten das Gelände, darunter die Reisfelder der Familie, die Umgebung und nahe gelegene Hügel.
Angehörige berichteten, dass Nong Boss gern Krabben und Fische in Teichen mit einem kleinen Fangnetz und einer Reuse fing. Deshalb konzentrieren sich die Suchtrupps auf Gewässer in der Nähe. Die Taucher überprüfen dabei auch Stellen, die möglicherweise gefährlich sind.

Zeremonie am Morgen und Suche im Umland
Am Morgen des 19. Oktober nahmen der Bezirksvorsteher, Angehörige und örtliche Vertreter an einer traditionellen Zeremonie teil. Sie sollte symbolisch den Wald öffnen und den lokalen Geistern Respekt erweisen, wie es dem örtlichen Glauben entspricht.
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Die Teilnehmer beteten für eine sichere Suche und dafür, dass der Junge bald gefunden wird. Das Reisfeld liegt etwa fünf Kilometer von der Hauptstraße entfernt. Behörden und Freiwillige suchen weiter die Umgebung ab.
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