MAE HONG SON, THAILAND – Ein gewaltiges Feuer-Inferno bedroht die Menschen im Norden Thailands. In der Siedlung Ban Mai Ngae fressen sich die Flammen bis an die Wohnhäuser und das Militärlager heran.
Feuerwalze rast auf die Häuser zu
Das Unheil begann in der Nachbarsiedlung Ban Na Krachong und breitete sich rasend schnell aus. Jetzt erreichte der Brand die Berge direkt hinter dem Dorf Ban Mai Ngae.
Die Gefahr ist riesig, denn die Flammen bedrohen nicht nur Privatleute. Auch die Häuser von Justizangestellten und ein Lager der Armee liegen direkt in der Schusslinie.
Hölleneinsatz im steilen Gebirge
Die Rettungskräfte kämpften die gesamte Nacht gegen die glühende Wand. Doch die Männer waren machtlos, das Feuer unter Kontrolle zu bringen.
Dichte Dunkelheit und das extrem steile Gelände machten die Arbeit lebensgefährlich. In viele betroffene Gebiete konnten die Helfer gar nicht erst vordringen.
Fliegende Jäger kämpfen gegen Glut
Spezielle Einheiten des Waldschutzes rückten gemeinsam mit Soldaten und Dorfbewohnern an. Sogar die berühmten Fire Hawks, eine Spezialeinheit für Waldbrände, sind im Einsatz.
Kanchit Wongphraya, Chef der örtlichen Forstschutzabteilung, koordiniert den riskanten Kampf. Er schickt seine Teams dorthin, wo die Hitze am schlimmsten wütet.
Schutzwälle gegen die Feuerbrunst
Um die Gebäude zu retten, schlugen die Einsatzkräfte Schneisen in den Wald. Diese Feuerschutzstreifen sollen verhindern, dass der Brand auf die Wohnhäuser überspringt.
Mehrere Löschfahrzeuge stehen in höchster Alarmbereitschaft vor den Dienstwohnungen des Jugendgerichts. Die Retter wollen ein Übergreifen der Funken um jeden Preis verhindern.
Hoffnung bei Tageslicht
In den frühen Morgenstunden startete eine neue Welle von Helfern in den Wald. Bei Licht ist das Risiko für die Feuerwehrleute geringer, in den Bergen abzustürzen.
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Die Behörden hoffen nun, die Lage bis zum Abend unter Kontrolle zu bekommen. Der Kampf gegen die Flammen hat alle örtlichen Kräfte an ihre Grenzen gebracht.



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