Horror-Fahrt auf Phuket: Kasachin rast nach Blockade in Unfall

Zwei Verletzte nach riskanter Verfolgungsfahrt: Eine Kasachin blockierte stundenlang den Verkehr, ehe sie ihr Auto in einen Van rammte. War es ein psychischer Zusammenbruch oder reines Kalkül der 30-Jährigen? Die Hintergründe.

Horror-Fahrt auf Phuket: Kasachin rast nach Blockade in Unfall
Chatchai Police

PHUKET – Eine 30-jährige Kasachin hat mit ihrem Wagen den Verkehr auf einer Hauptstraße in Phuket blockiert, sich eine stundenlange Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert und schließlich einen Unfall mit zwei Verletzten gebaut. Die Frau war erst zwei Tage zuvor mit einem ähnlichen Verhalten am Flughafen der Insel aufgefallen. Jetzt sitzt sie in Haft.

Blockade mitten auf der Fahrbahn

Der Vorfall begann an der Ko-En-Kurve im Bezirk Mai Khao. Jamila Janell Jumagalieva parkte ihren silbernen MG mit bangkoker Kennzeichen einfach mitten auf der Thepkrasattri Road.

Mehr als 20 Minuten lang blieb sie mit eingeschalteter Warnblinkanlage im Fahrzeug sitzen, während sich hinter ihr der Verkehr staute. Besorgte Autofahrer posteten Videos der absurden Blockade in den sozialen Medien.

Flucht statt Klärung

Gegen 18:30 Uhr trafen Beamte der Tha Chatchai Police ein und wollten mit der Fahrerin sprechen. Die Frau gab jedoch Gas und raste davon, bevor die Polizisten die Situation klären konnten.

Mehrere Stunden lang verfolgten die Beamten das Auto durch die Straßen von Phuket, bis sich das Drama an der alten Kreuzung zum internationalen Flughafen zuspitzte.

Crash mit Motorrad und Lieferwagen

An der Kreuzung im Bezirk Mai Khao verlor Jumagalieva die Kontrolle über ihren MG und kollidierte mit einem Motorrad und einem Lieferwagen. Der laute Rumms beendete die Irrfahrt abrupt.

Zwei Personen wurden bei dem Unfall verletzt, darunter auch die Fahrerin selbst. Rettungskräfte brachten beide Verletzten zur Behandlung ins Thalang Hospital.

Festnahme und erste Anklage

Die Polizei nahm die 30-Jährige noch am Unfallort fest. Laut Polizeisuperintendent Col Khundej Na Nongkhai muss sie sich nun wegen rücksichtslosen Fahrens mit Körperverletzung und Sachbeschädigung verantworten.

Ermittler sicherten Spuren an der Unfallstelle, befragten die Beteiligten und sammelten Beweise. Das gesamte Ausmaß des Sachschadens und die Aussagen der Opfer werden noch ausgewertet, bevor weitere rechtliche Schritte folgen.

Zwei Tage vorher: Ähnlicher Vorfall am Airport

Nur 48 Stunden zuvor, am Morgen des 18. Juni, hatte Jumagalieva bereits für einen Polizeieinsatz gesorgt. Damals stellte sie einen Mazda mit Phuket-Kennzeichen quer an die Einfahrt zum Parkhaus des Phuket International Airport.

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Autofahrer kamen weder rein noch raus. Beamte sprachen mit der Frau und stellten fest, dass sie unter starkem Stress und emotionaler Belastung litt. Offenbar steckten persönliche Beziehungsprobleme dahinter.

Polizei eskortierte sie bereits zur Wache

Damals gelang es den Beamten, die Kasachin zu beruhigen und sicher zur Sakhu Police Station zu eskortieren. Relevante Stellen wurden benachrichtigt, um ihr angemessene Unterstützung zukommen zu lassen.

Col Salan Santisasanakul, Chef der Sakhu Police, bestätigte den Vorfall vom 18. Juni. Dass die Frau nur zwei Tage später erneut völlig ausrastete, wirft nun Fragen zur damaligen polizeilichen Entscheidung auf.

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Quelle: Phuket News

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