PATTAYA, THAILAND – Die Einwanderungspolizei in Chon Buri hat am 30. Mai ein südkoreanisches Ehepaar festgenommen, das per Interpol-Red-Notice wegen mutmaßlichen Anlagebetrugs gesucht wurde. Die 72-jährige Wi Sang Yoo und die 52-jährige Kyeong Ha Jin wurden in Pattaya gestellt, während sie die Eröffnung eines koreanischen Restaurants vorbereiteten.
Festnahme bei Restaurant-Einsatz
Die Aktion fand laut Polizei am 30. Mai um 17:00 Uhr statt und wurde von Superintendent Pol Col Naphatphong Khositsuriyamanee von der Einwanderungsbehörde Chon Buri geleitet.
Beamte trafen das Paar in einem Lokal an der Pattaya Third Road an, wo sie angeblich das Personal beaufsichtigten, während die Arbeiten vor der Eröffnung liefen.
Verdächtige identifiziert und befragt
Die Festgenommenen wurden als der 72-jährige Wi Sang Yoo und die 52-jährige Kyeong Ha Jin aus Südkorea benannt; beide gaben laut Polizei an, die in der Interpol-Mitteilung genannten Personen zu sein.
Beamte legten den Haftbefehl vor und eskortierten das Ehepaar zur Einwanderungsbehörde von Chon Buri zur weiteren Befragung.
Vorwurf: Investmentbetrug mit Immobilien und Krypto
Den Angaben zufolge sollen die Verdächtigen als Führungsfiguren eines südkoreanischen Unternehmens Investoren in Immobilienprojekte und digitale Währungen gelockt haben.
Berichten zufolge wurden Anleger mit Renditen von 2 Prozent alle fünf Tage gelockt, was nach Angaben der Ermittler zu Verlusten von rund 1,7 Milliarden Won geführt haben soll.
Interpol-Red-Notice löste Fahndung aus
Südkoreanische Behörden beantragten Haftbefehle und baten Interpol um Unterstützung; daraufhin verbreitete Interpol eine Red Notice, die die Mitgliedsländer zur Festnahme aufforderte.
Die thailändischen Einwanderungsbehörden wurden gebeten, bei der Lokalisierung und Festnahme des Paares zu helfen, was schließlich in Pattaya zur Umsetzung führte.
Überstellung und Antrag auf Untersuchungshaft
Nach der Erstbefragung überstellten die Behörden die Verdächtigen an die Nong Prue Police Station, wo rechtliche Schritte eingeleitet wurden und die Polizei Untersuchungshaft beantragte.
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Es wird mit einer Abstimmung zwischen thailändischen und südkoreanischen Stellen zur Auslieferung gerechnet; das Paar erklärte, es wolle nach Südkorea zurückkehren, um sich dem Gerichtsverfahren zu stellen und habe zuvor Vergleiche mit Investoren getroffen.
Auslieferung offen
Die weitere Prüfung und das mögliche Auslieferungsverfahren bleiben Gegenstand der laufenden Ermittlungen und Behördenabsprachen.
Die thailändischen Behörden arbeiten eng mit den südkoreanischen Stellen zusammen, um eine rechtmäßige Rückführung der Verdächtigen sicherzustellen.



2% – alle 5 Tage – man rechne sich nur einmal durch, welche JÄHRLICHEN Verzinsung dabei herauskommt, wenn dem wirklich so wäre. Da sei an den Ausdruck erinnert: GIER frißt HIRN auf !!!