Israelische Gäste ausgesperrt

Der Betreiber auf Phuket begründet das Schild mit einem früheren Streit vor seinem Geschäft. In sozialen Netzwerken erhielt das Verbot Unterstützung; Laden und genauer Standort wurden nicht genannt.

Israelische Gäste ausgesperrt
KhaoSod

PHUKET, Thailand – Ein Ladenbesitzer auf Phuket hat ein Schild aufgehängt, das israelischen Touristen den Zutritt verbietet. Nachdem Phuket Times das Bild am Samstag, 22. August, geteilt hatte, löste es in den sozialen Netzwerken heftige Reaktionen aus. Der Betreiber begründet den Schritt mit einem früheren Streit vor seinem Geschäft.

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Besitzer will weitere Streitigkeiten verhindern

Nach einem Bericht von Naewna sagte der Ladenbesitzer, er sei vor seinem Geschäft von Israelis verbal angegriffen worden. Damals habe er zurückgeschimpft, mit dem Schild wolle er künftige Probleme mit israelischen Touristen verhindern.

Der Laden und sein genauer Standort auf der Insel wurden nicht genannt. Phuket Times hatte zuvor angekündigt, die Behörden schriftlich um Ermittlungen gegen israelische Staatsangehörige am Strand von Patong zu bitten.

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Vorwürfe gegen Verhalten in Patong

Phuket Times verwies auf weit verbreitete Unzufriedenheit mit dem als „arrogant“ bezeichneten Verhalten israelischer Touristen. Genannt wurden Vorwürfe, Einheimische seien weggejagt und Außenstehende aus einem Gebiet ferngehalten worden.

Bei dem Areal soll es sich um Land handeln, das über Netzwerke mit vorgeschobenen Eigentümern erworben wurde.

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Unterstützung für das Zutrittsverbot

Nach der Veröffentlichung des Fotos unterstützten mehrere Nutzer die Entscheidung des Ladenbesitzers. Einige erklärten, Probleme sollten früh verhindert werden, andere kündigten an, ebenso zu handeln.

Weitere Kommentare forderten, Geschäfte auf ganz Phuket sollten dem Beispiel folgen – „bis jedes Geschäft in Phuket betroffen ist“, wie ein Nutzer schrieb. Thailänder dürften sich von Ausländern nicht ausnutzen oder einschüchtern lassen, und Menschen mit schlechten Manieren sollten nicht willkommen geheißen werden, hieß es in den Beiträgen.

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Appelle an die Bevölkerung von Phuket

Mehrere Nutzer riefen zur Einheit der Thailänder auf. Andere warfen den staatlichen Stellen Schwäche vor und erklärten, normale Bürger müssten sich selbst schützen.

Lesen Sie auch: Palästina-Flagge: Visa-Entzug für Israeli und Franzosen?

Ein weiterer Beitrag forderte die Bewohner von Phuket auf, zusammenzustehen, weil Polizei, lokale Verwaltung und ISOC kein ausreichender Rückhalt seien. Ein letzter Kommentar verlangte entschlossenen Widerstand und zog einen Vergleich mit der Lage der Palästinenser.

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Quelle: AseanNow

6 Kommentare zu „Israelische Gäste ausgesperrt

  1. Wenn der gute Mann künftige Probleme mit israelitischen Touristen vermeiden wollte, dann frage ich mich warum da „F**k Israel“ steht. Es wäre mir neu mit Provokationen Probleme vermeiden zu können.

  2. Thailänder dürften sich von Ausländern nicht ausnutzen lassen??? Aber Thai´s können Ausländer ausnutzen??? Klare Aussage.

    1. Ist das weltweit irgendwo anders, oder werden in DACH nicht auch die Touristen abgezockt? Träum weiter Klaus.

  3. Man packt das Problem bei der Ursache / Wurzel, das finde ich gut. Könnte man in anderen Ländern auch anwenden.

    Etwas freundlicher formulieren wäre aber dennoch angebracht, ein höfliches Verbotschild so wie sie z.B. auch in Deutschland für gefährliche Dinge immer mehr zu finden sind.

    1. Wer hat denn weltweit bisher die meisten Attentate und Probleme geschaffen? Von Israelis habe ich noch nie in diesem Zusammenhang etwas gehört.

Kommentare sind geschlossen.

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