Nonthaburi, Thailand – Ein hochrangiger NACC-Beamter steht im Mittelpunkt eines tödlichen Verkehrsunfalls: Jarong Kraemoh soll betrunken mit einem Pickup einen Lieferfahrer gerammt und anschließend Fahrerflucht begangen haben. Die Familie des Opfers verlangt eine faire Strafverfolgung, während Kritik an einer internen Dienstversetzung des Beschuldigten lauter wird.
Tod auf der Bang Rak Noi Überführung
Nach Angaben der Ermittler stieß der Pickup von Jarong Kraemoh in der Nacht des 27. Mai auf der Bang Rak Noi Überführung mit dem Motorrad von Sornnarin Nakongsi zusammen; der 43-Jährige erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen.
Jarong blieb zunächst nicht stehen, kam aber wegen eines geplatzten Reifens nicht weit; die Polizei nahm ihn fest und maß einen Alkoholwert von 189 mg%. Er wurde gegen Kaution freigelassen und mit drei Anklagepunkten belegt: Fahren unter Alkoholeinfluss mit Todesfolge, fahrlässige Tötung und Fahrerflucht.
Geständnis zur Alkoholfahrt, Streit um Fahrerwechsel
Jarong gab nach Angaben der Behörden zu, unter Alkoholeinfluss gefahren zu sein, bestritt aber die Vorwürfe zur Fahrerflucht und zur Übergabe der Fahrereigenschaft an einen Begleiter. Er entschuldigte sich bei der Familie und sagte Entschädigungszahlungen zu.
Die Polizei stellte außerdem fest, dass ein Freund des Beschuldigten versucht habe, fälschlich die Fahrerschaft zu übernehmen; dazu gibt es widersprüchliche Aussagen und Videomaterial, das die Familie als widersprüchlich gegenüber den Medienauftritten des Beschuldigten beschreibt.
Familie fordert höhere Entschädigung und faire Verfahren
Am Vormittag des 30. Mai suchten Wiyada und Assawathep Nakongsi zusammen mit den zwei Kindern des Verstorbenen die Polizeistation Bang Si Mueang auf, um den Stand der Ermittlungen zu verfolgen und weitere Aussagen zu machen. Die Angehörigen fordern eine ehrliche und gleichberechtigte Strafverfolgung.
Wiyada sagte, Jarong habe 50.000 Baht für die Bestattung übergeben; über eine weitere Entschädigung von vorläufig 500.000 Baht solle nach der Beerdigung verhandelt werden, was die Familie als unzureichend bezeichnete. Sie befürchtet ungleiche Behandlung wegen des hohen Beamtenstatus des Beschuldigten.
Schlag im Tempel: Täter entschuldigt sich
Nachdem Jarong am Abend des 29. Mai den Tempel Wat Thung Khru besucht hatte, um um Vergebung zu bitten, schlug ein Freund des Verstorbenen ihn nach Zeugenaussagen. Der Schläger, Thanat Bunmak, erschien am 30. Mai um 13:00 Uhr mit einem Anwalt bei der Polizeistation Thung Khru und entschuldigte sich für die Tat.
Die Polizei hat bislang keine Anklage gegen Thanat erhoben, weil das Opfer keine Anzeige gestellt hat. Jarong ließ sich laut Angaben ärztlich untersuchen; er wies sichtbare Verletzungen im Gesicht und am Arm auf, und seine Frau sowie seine Schwester besuchten die zweite Trauernacht im Tempel als Vertreterinnen.
Versetzung bei der NACC löst Empörung aus
Mit Anordnung Nr. 455/2569 vom 29. Mai versetzte die NACC Jarong in eine neue Position als Direktor des Büros für Sonderermittlungen; dadurch steigt seine monatliche Zulage nach Angaben aus der Quelle von 18.000 auf 40.000 Baht. Kritiker werten das als faktische Beförderung.
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Der ehemalige Abgeordnete Watchara Phetthong fordert die Aufhebung der Anordnung, die Suspendierung des Beschuldigten sowie die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses und Disziplinarverfahrens. Er beklagt eine Verletzung des gesellschaftlichen Empfindens und verlangt, Jarong nach denselben Standards zu behandeln wie andere Beamte.
Ermittlungen und offene Fragen
Die Polizei führt weiterhin Ermittlungen sowohl zum tödlichen Unfall als auch zu dem tätlichen Angriff im Tempel. Die Familie verhandelt parallel über Entschädigungszahlungen und fordert eine transparente Behandlung des Falls durch die Behörden.
Stand der Dinge: Jarong wurde wegen mehrerer Straftatvorwürfe angezeigt und gegen Kaution freigelassen, Thanat hat sich entschuldigt, und die NACC-Versetzung bleibt umstritten, während die Ermittlungen weiterlaufen.



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