NONTHABURI – Der grausige Fund in einem Wasserbecken erschüttert Thailand. Ermittler bargen ein blaues Plastikfass, in dem sie eine männliche Leiche entdeckten – der Leichnam war einbetoniert worden. Die Polizei arbeitet nun mit Hochdruck an der Identifizierung des Opfers.
Blaues Fass aus dem Wasser gezogen
Am 1. Juli 2026 gelang den Einsatzkräften der entscheidende Schritt: Sie konnten das große blaue Kunststofffass aus dem Wasserbecken in Nonthaburi bergen. Der Behälter war zuvor von Ermittlern als zentrales Beweisstück im Mordfall um den verschwundenen Herr Uthen (Jia) ausgemacht worden.
Unter der Leitung des stellvertretenden Polizeichefs der Provinz Nonthaburi, PT.AO Chokchai Khancharoen, rückten Spezialisten der Spurensicherung, Gerichtsmediziner und Beamte der Polizeistation Bang Bua Thong an. Gemeinsam wollten sie das Geheimnis lüften, das der versenkte Behälter verbarg.
Drei Sägeblätter zerbrachen am harten Zement
Als die Beamten den Deckel öffneten, bestätigte sich der schlimmste Verdacht der Ermittler. Um das Innere zu untersuchen, setzten sie eine elektrische Säge an den Plastikbehälter, doch die Arbeit gestaltete sich unerwartet schwierig. Erst nach einiger Zeit wurde das Ausmaß des Verbrechens sichtbar.
Das Fass war nicht einfach nur mit einer Flüssigkeit gefüllt. Im Inneren befand sich eine massive Betonmischung, in die der Tote eingebettet war.
Bestätigung: Männliche Leiche entdeckt
Nach dem mühsamen Öffnen und dem Aufbrechen des Zements bestätigte ein Ermittlungsbeamter der Ermittlungspolizei Region 1 gegenüber Reportern den schrecklichen Fund. In dem Fass lag ein männlicher Toter, der in dem Beton versteckt worden war.
Die Beamten sicherten umgehend alle Spuren am Fundort. Der Leichnam wurde anschließend zur detaillierten Obduktion und zweifelsfreien Identifizierung in das forensische Institut des Polizeikrankenhauses überstellt.
Identität des Opfers noch unklar
Trotz des dringenden Tatverdachts im Fall des vermissten Opfers ist die Identität des Toten bislang nicht offiziell bestätigt. Die Polizei betonte, man befinde sich noch mitten in der Phase der Beweissicherung und Faktenprüfung. Die Gerichtsmediziner müssen nun die genaue Todesursache klären.
Weitere Details zu den Hintergründen der Tat und möglichen Verdächtigen wollen die Vorgesetzten zu einem späteren Zeitpunkt auf einer offiziellen Pressekonferenz bekannt geben.
Ermittler suchen nach dem Täter
Die Teams der Spurensicherung und die Ärzte der Rechtsmedizin setzen ihre minutiöse Arbeit am Tatort und im Labor fort. Jedes kleinste Indiz aus dem Betonfass könnte der Schlüssel sein, um den oder die Täter zu überführen.
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
Die Polizei der Provinz Nonthaburi, die Forensik-Abteilung sowie das Institut für Forensische Wissenschaft sind in die Ermittlungen eingebunden und sammeln weiterhin Beweise, um den Fall aufzuklären.



Da wird noch einiges im Erdreich schlummern.Thailand ist kein ungefährliches Land und bei weiten nicht sicher wie ab und zu behauptet.