UPDATE: 11-Jähriger rast mit Pickup in Mönchsprozession – viele Mönche tot

Tragödie im Isaan: Ein elfjähriges Kind mit Förderbedarf fuhr mit einem unerlaubt genommenen Pickup in eine Gruppe buddhistischer Tudong-Mönche. Mehrere Ordensleute kamen ums Leben, viele weitere wurden verletzt. Die Polizei ermittelt.

UPDATE: 11-Jähriger rast mit Pickup in Mönchsprozession – viele Mönche tot
KhaoSod English

⚠️ UPDATE – 2. Juli 2026 (22:30 Uhr): Die Zahl der Todesopfer ist weiter gestiegen. Wie die Leitung des Mukdahan-Krankenhauses offiziell mitteilte, erlag ein weiterer Mönch seinen schweren Verletzungen, womit die Zahl der Todesopfer auf insgesamt zehn verstorbene Mönche gestiegen ist. Als die jüngsten Todesopfer wurden Phra Surasak Pinla-or (9. Opfer) und Phra Sakhorn Khangsoongnoen (10. Opfer) identifiziert. Mehrere verletzte Ordensleute werden weiterhin intensivmedizinisch behandelt, darunter Phra Phisit Onyong, der sich im kritischen Zustand („Code Rot“) befindet.

⚠️ UPDATE – 2. Juli 2026 (16:00 Uhr): Der Fahrer war ein elfjähriges Kind mit Förderbedarf, das den Pickup unbemerkt von seinen Eltern entwendete. Die Mutter bemerkte das Fehlen des Fahrzeugs und rief sofort die Polizei – doch zu spät. Die offizielle Totenzahl laut Polizei und Krankenhaus: acht Mönche (5 am Unfallort, 3 später im Krankenhaus). 13 weitere Ordensleute wurden verletzt. Der Junge wurde zur Polizeistation Mueang Mukdahan gebracht. Die Ermittlungen dauern an.

MUKDAHAN, THAILAND – Eine Tragödie erschüttert den Nordosten Thailands. Beim Zusammenstoß eines Pickups mit einer Gruppe buddhistischer Mönche auf Pilgerschaft kamen mehrere Ordensleute ums Leben, 13 weitere wurden teils schwer verletzt. Hinter dem Steuer saß ein Elfjähriger, der sich das Fahrzeug ohne Wissen seiner Familie genommen hatte.

Pickup kracht in Pilgergruppe

Der Zusammenstoß passierte am Donnerstagvormittag gegen 11 Uhr auf der Mukdahan-Don-Tan-Straße nahe Ban Na Wiang Kae im Bezirk Mueang. Eine Gruppe von 34 Tudong-Mönchen und fünf Laienanhängern war zu Fuß unterwegs von Mukdahan in Richtung Ubon Ratchathani, als der Pickup unvermittelt in die Prozession fuhr.

Rettungskräfte, Polizei, das Mukdahan Charity Foundation-Team sowie Einsatzkräfte des Mukdahan-Krankenhauses eilten sofort zum Unfallort. Sie fanden die Verletzten auf der Straße und am Straßenrand. In der Nähe stand der mutmaßliche Unfallwagen: ein bronzefarbener Isuzu-Pickup mit dem Mukdahaner Kennzeichen BT-1944, das Fahrzeugfront stark beschädigt.

Mehrere Mönche überleben den Unfall nicht

Fünf Mönche wurden noch am Unfallort für tot erklärt, drei weitere erlagen später im Krankenhaus ihren Verletzungen. Nach Polizeiangaben kamen damit insgesamt acht Ordensleute ums Leben. Die Leichen wurden in das Mukdahan-Krankenhaus überführt, während Behörden Angehörige zu benachrichtigen begannen.

Die 13 überlebenden Verletzten brachten die Einsatzkräfte zur Notfallbehandlung in umliegende Krankenhäuser. Ein Autobahnpolizist, der zufällig an den Unfallort geriet, berichtete, er habe die Szenerie zunächst für eine Übung gehalten – bis ihm das Ausmaß der Katastrophe bewusst wurde.

Elfjähriger nahm Pickup ohne Wissen der Eltern

Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen saß ein elfjähriger Junge am Steuer. Laut Khaosod und mehreren Thai-Medien hat der Junge mit Förderbedarf (เด็กพิเศษ) den Pickup seiner Eltern unbemerkt vom Familiengrundstück genommen. Seine Mutter bemerkte das Fehlen des Fahrzeugs und alarmierte sofort die Polizei – doch der Junge war bereits unterwegs.

Wie später rekonstruiert wurde, passierte das Fahrzeug den Kontrollpunkt Na Kham Noi auf dem Weg in Richtung Mukdahan-Stadt, bevor es nahe Ban Na Wiang Kae in die Prozession fuhr. Der Junge wurde anschließend zur Polizeistation Mueang Mukdahan gebracht.

Polizei sichert Spuren und befragt Zeugen

Der Polizeichef der Station Mueang Mukdahan, Pol. Oberst Prayut Rueanthongkham, leitete persönlich die Ermittlungen am Unfallort ein. Die Behörden sperrten das Gelände weiträumig ab und begannen mit der Spurensicherung sowie der Befragung von Zeugen.

Stört Sie die Werbung?
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
ZUM ANGEBOT

Untersucht wird insbesondere, wie der Junge Zugang zum Fahrzeug erhalten konnte, welche Route er zurücklegte und ob weitere Faktoren zum Unfall beigetragen haben. Der Vorfall hat landesweit Bestürzung ausgelöst.

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Quelle: Khaosod English

12 Kommentare zu „UPDATE: 11-Jähriger rast mit Pickup in Mönchsprozession – viele Mönche tot

  1. Erziehung ist in Thailand ein Fremdwort UND bringt auch nichts, Thai Kinder kann man nichts bei bringen, das sollte längst klar sein.

      1. Hast den Artikel gelesen UND weißt du überhaupt um was es geht ein Typischer deutscher keine Ahnung aber eine große Klappe. ein Kind tötet Menschen dieses Thai Kind klaute das Auto der Eltern.

        1. Im Update steht was von Kind mit Förderprogramm. In den Thai News wird von einem behinderten Kind gesprochen. Deine Ausführungen bezüglich Erziehung sind absolut unrichtig. Hast Du eine Ahnung um was es geht??

          1. 🤣🤣 Hat MIT Erziehung UND UMGANG MIT Kinder zu tun🤦. Ihr Kommentare schreiber, Kommentiert doch den Artikel 🤣.

    1. Da muss ich Oskar recht geben, völlig daneben dieser Kommentar.
      Auf jeden Fall ein tragisches Ereignis aber deswegen alle thailändischen Kinder in Frage zu stellen ist wirklich ohne Niveau. Die meisten Kinder hier die ich kenne haben sehr wohl eine angemessene Erziehung gehabt. Was bei diesem Kind falsch lief weisst du und ich nicht wirklich.

    2. Dass ein solch widerlicher, rassistischer Kommentar hier überhaupt freigeschaltet und veröffentlicht wird, ist unfassbar. Ein tragisches Unglück als Plattform zu nutzen, um einer ganzen Nation pauschal die Erziehungs- und Lernfähigkeit abzusprechen, ist blanker Rassismus und durch nichts zu rechtfertigen. Wer so einen menschenverachtenden Unsinn von sich gibt, hat jeden moralischen Kompass verloren – und die Plattform, die so etwas unkommentiert stehen lässt, gleich mit.

  2. Es gibt Video von diesem Vorfall Mönche die das Auto von Vorne kommen sahen konnten sich noch retten die anderen wurden Frontal erfasst, das Auto kam MIT hohem Tempo.

      1. Doch es gibt mehr als GENÜGEND Beispiele 🧑‍🏫. Diese unfähigkeit kostet immer Leben auch dazu gibt es Genügend Beispiele UND warum ist Unfallstatistik so hoch. Genug jetzt🙅Da sieht man wieder das TH nichts für Intelligente ist.

Wichtiger Hinweis für unsere Leser

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln:

  • Höflichkeit: Keine Beleidigungen, Kraftausdrücke oder Gewaltandrohungen.
  • Sorgfalt: Bitte achten Sie auf die korrekte Schreibweise von Namen.
  • Quellen: Zitate nur mit Namensnennung (Internet-Links/URLs sind nicht erlaubt).
  • Themen: Bitte keine Kritik an der Regierung, der Monarchie oder Diskussionen zur Moderation.
Vorbehalt der Redaktion: Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare nachträglich zu bearbeiten oder zu löschen, sollten diese gegen unsere Regeln oder geltendes Recht verstoßen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Daten bleiben 30 Tage lokal im Browser-Cookie.