Pattaya: Brite liefert Waffe für Killer aus Kolumbien

Tödliche Schüsse auf Phuket: Ein Brite soll die Mordwaffe für einen kolumbianischen Auftragskiller geliefert haben. Die Spur führt tief in ein internationales Drogenkartell. Was steckt hinter der Hinrichtung des Irakers?

Pattaya: Brite liefert Waffe für Killer aus Kolumbien
Wassayos Ngamkham / Bangkok Post

Pattaya, Thailand – Die Crime Suppression Division hat in Pattaya einen 33-jährigen Briten namens Amir festgenommen, dem die Polizei vorwirft, eine Waffe an einen kolumbianischen Auftragskiller geliefert zu haben. Laut Behörden steht die Tat im Zusammenhang mit der tödlichen Erschießung eines 24-jährigen Irakers in Phuket im Februar und könnte mit einem Streit innerhalb einer ausländischen Drogenbande zu tun haben.

Festnahme in einer Eigentumswohnung

Beamte der Crime Suppression Division nahmen Amir am Donnerstag in einer Eigentumswohnung in Pattaya im Bezirk Chon Buri fest, teilte CSD-Kommandeur Pattanasak Bupasuwan mit.

Die Festnahme erfolgte nach monatelangen Ermittlungen, in deren Verlauf Ermittler den Briten mit der Beschaffung der Tatwaffe in Verbindung brachten.

Anklagepunkte und Haftbefehl

Das Provinzgericht Phuket hatte am 12. Februar einen Haftbefehl gegen den 33-Jährigen erlassen.

Ihm werden Beihilfe zum vorsätzlichen Mord, illegaler Besitz von Schusswaffen und Munition sowie das unerlaubte Tragen von Schusswaffen in der Öffentlichkeit vorgeworfen.

Opfer in Patong erschossen

Bei der Tat wurde am 7. Februar auf der Sirirat Road in Patong im Kathu-Distrikt ein 24-jähriger irakischer Staatsbürger getötet.

Die Schießerei hatte in Phuket große Aufmerksamkeit erregt und löste sofort eine landesweite Fahndung aus.

Kolumbianischer Schütze gefasst

Die Polizei nahm später einen kolumbianischen Schützen fest, den sie als den Täter bei der Erschießung identifiziert.

Der Mann wurde in der Nähe des Phuket International Airport versteckt aufgegriffen, als er offenbar versuchte, das Land zu verlassen.

Waffe von ausländischer Gruppe geliefert

Ermittler fanden heraus, dass die bei der Tat verwendete Schusswaffe von einer Gruppe ausländischer Staatsbürger beschafft und dem Schützen übergeben worden war.

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Die Polizei vermutet, dass die Tötung in Verbindung mit einem Interessenkonflikt innerhalb einer ausländischen Drogenhandelsbande in Auftrag gegeben wurde.

Übergabe an Patong-Polizei und Vernehmung

Bei der Befragung bestritt der Verdächtige alle Vorwürfe gegen ihn.

Der Tatverdächtige wurde den Ermittlern der Polizeistation Patong für weitere rechtliche Schritte übergeben.

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Quelle: Bangkok Post Thailand

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