PATTAYA, Thailand – Ein russischer Tourist ist am frühen 28. August nahe der Walking Street bewusstlos in einer Toilette gefunden worden. Um seine Nasenlöcher lag weißes Pulver, während seine stark betrunkenen Freunde die medizinische Hilfe zunächst verhinderten. Die Ursache seines Zustands blieb ungeklärt, weil der Mann nicht ins Krankenhaus gebracht wurde.
Freunde hinderten Retter an der Hilfe
Das Rettungszentrum Sawang Boriboon Thammasathan erhielt gegen 2.30 Uhr den Notruf. Einsatzkräfte rückten gemeinsam mit Beamten der Sonderabteilung Pattaya, der Touristenpolizei und freiwilligen Helfern aus.
Der Tourist lag bewusstlos in der Toilette und konnte zunächst nicht klar sprechen. Er wirkte stark intoxiziert. Die Retter brachten ihn schließlich in einen besser belüfteten Bereich, doch seine Freunde lehnten den Transport ins Krankenhaus weiter ab.
Weißes Pulver blieb ungeklärt
Die Helfer entdeckten Spuren eines weißen Pulvers an den Nasenlöchern des Mannes. Es ähnelte nach ihren Angaben einer illegalen Substanz, möglicherweise Ketamin, doch die Art des Pulvers konnte nicht festgestellt werden.
Die Freunde erklärten, der Tourist habe zuvor Antidepressiva eingenommen und Alkohol getrunken. Obwohl er später wieder geweckt werden konnte, blieb er intoxiziert und sprach zusammenhanglos.
Zeuge alarmierte die Rettung
Ein 64-jähriger Zeuge sagte, die Gruppe sei aus einem nahe gelegenen russischen Unterhaltungslokal gekommen, um die Toilette zu benutzen. Nachdem der Tourist das Bewusstsein verloren hatte, baten seine Freunde den Zeugen zunächst um Hilfe.
Als die Retter eintrafen, sollen die Freunde sie am Betreten der Toilette gehindert und weggedrängt haben. Anschließend trugen sie den Mann selbst aus dem Raum.
Tourist wollte zurück zur Unterkunft
Der Mann sagte den Beamten, sein Bein fehle, und lehnte eine Fahrt ins Krankenhaus ab. Er erklärte, er wolle zu seiner Unterkunft zurückkehren.
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Seine Freunde brachten ihn schließlich dorthin. Weil sie den Transport ins Krankenhaus verweigerten, konnte die Ursache seines Zustands nicht bestätigt werden.
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Nach der neuen Abschiebeverordnung könnte man die ganze Gruppe nun wenigstens abschieben. Zweifellos sind die „öffentliche Ordnung und/oder guten Sitten“ in diesem Land verletzt worden.